ATEP608 Hey und das Drama im AppStore
Von Zeit zu Zeit kommt es zu Beschwerden was die Freigabepolitik
von Apps im AppStore betrifft. Auch wenn es viele Richtlinien von
Apple gibt - manche sind gleicher als gleich. Der Dienst Hey.com
war mit einigen Problemen konfrontiert.
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vor 5 Jahren
Von Zeit zu Zeit kommt es zu Beschwerden was die Freigabepolitik
von Apps im AppStore betrifft. Auch wenn es viele Richtlinien von
Apple gibt - manche sind gleicher als gleich. Der Dienst Hey.com
war mit einigen Problemen konfrontiert - während auf der anderen
Seite die ersten Kartellanhörungen gegen Apple starten.
Der Konzern aus Cupertino gibt viele Vorgaben für die Freigabe
von Apps im eigenen Store heraus, einige könnten am Ende
Wettbewerbsverzerrend sein. Dementsprechend sieht sich Apple auch
mit Verfahren in den USA und der EU konfrontiert. Die jüngsten
Vorfälle rund um hey.com schütten weiteres Öl in ein ohnedies schon
loderndes Feuer.
Hey.com will keine 30 Prozent zahlen Bei Hey.com handelt es sich um
einen neuen E-Mail-Dienst mit zugehöriger App. Der Dienst stammt
von den Machern von Basecamp, dementsprechend sind die Entwickler
durchaus bekannt. Beim Start der App fordert diese einen auf, dass
ein Account angelegt und ein Abo abgeschlossen wird. In Version 1
der App war dies noch okay für Apple, bei einem Update wurde dies
aufgrund dieser Praktik aber abgelehnt.
Review-Board zeigt wenig Verständnis
Darauf hin schritt das App-Review-Board ein, es äußerste sich
auch direkt gegenüber der Presse. Eine Praxis die Entwicklern
eigentlich untersagt ist, Apple aber offenbar nicht. Das
Schreiben als passiv-aggresiv zu bezeichnen wäre eine
Untertreibung - es war ein offener Angriff gegenüber den
Anbietern der Anwendung und des Dienstes.
All das trug sich bereits vor der WWDC zu, und der Konzern hat
sich nicht entschieden das Thema in irgend einer Form zu
bearbieten. Aktuell sieht sich Apple mit einigen klagen
konfrontiert, das geht auch an den Sprechern nicht vorrüber.
Statt wie ein "in die Ecke gedrängtes Tier" zu agieren sollte
Apple lieber nachdenken was ihre Plattform aus macht - ein Tipp
meinerseits: Es sind auch die vielen tollen Apps und Services.
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