Kreislaufwirtschaft: Ist Müll der Rohstoff der Zukunft?

Kreislaufwirtschaft: Ist Müll der Rohstoff der Zukunft?

Handelsblatt Green vom 09.11.2021
29 Minuten

Beschreibung

vor 4 Jahren
Der Wandel von einer linearen Wirtschaft zur Kreislaufwirtschaft
würde nicht nur die Umwelt entlasten. Befürworter sehen das Konzept
sogar als Mittel gegen Lieferengpässe. Mehr als 100 Milliarden
Tonnen Rohstoffe wie Öl, Gas und Metalle entnimmt der Mensch pro
Jahr aus der Erde – doch nur rund neun Prozent davon werden aktuell
nach der Benutzung weiterverwendet. Dabei könnte ein weitaus
größerer Anteil wieder in den Wirtschaftskreislauf eingeschleust
werden. Wie können wir also möglichst viele Rohstoffe möglichst
lange nutzen? Eine Antwort darauf könnte das Konzept
„Kreislaufwirtschaft“ sein, auf Englisch „Circular Economy“. Dabei
geht es darum, den Ressourceneinsatz innerhalb des
Wirtschaftssystems zu reduzieren, und damit unter anderem
Umweltverschmutzung zu verhindern und Emissionen und
Energieverschwendung entgegenzuwirken. Im Idealfall entsteht
dadurch ein regeneratives System, geprägt von Wiederverwertung und
Erneuerung. In einigen Bereichen ist die Kreislaufwirtschaft auch
in Deutschland schon heute gängige Praxis. Aber können wir es
tatsächlich schaffen, von einer eher linearen Wirtschaft – bei der
ein Großteil der Rohstoffe nicht wiederverwertet wird – zu einer
vollständigen Kreislaufwirtschaft zu werden? Antworten auf diese
und weitere Fragen gibt in dieser neuen Podcast-Folge Christina
Dornack, Professorin für Abfall- und Kreislaufwirtschaft an der
Technischen Universität Dresden. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen,
Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per
E-Mail: green@handelsblatt.com

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