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Ein Gespräch mit Anita Schug über die Geschichte und Situation
der Rohingya.

Wir wissen viel zu wenig über die Rohingya, die aus Myanmar
fliehen, viele von ihnen leben im größten Flüchtlingslager der
Welt in Bangladesh.

Mir stellten sich viele Fragen: Wieso werden Rohingya im
Gegensatz zu den anderen 135 ethnischen Minderheiten in Myanmar
überhaupt verfolgt. Wie ist die Lage im größten Flüchtlingslager
der Welt mit 700.000 Menschen.

Also kontaktierte ich die Gesellschaft für bedrohte Völker. Das
ist eine NGO, die sich für den Schutz von Minderheiten weltweit
einsetzt, insbesondere für die Rechte von religiösen,
sprachlichen und ethnischen Minderheiten. Die GfbV tritt für die
Menschenrechte ein, indem sie Völkern, ethnischen und religiösen
Gemeinschaften und Minderheiten durch Beschaffung und Verbreitung
zuverlässiger Informationen, durch Lobbyarbeit und politische
Kampagnen Aufmerksamkeit schafft.

Die muslimischen Rohingya werden in Myanmar seit Jahrzehnten
systematisch diskriminiert. Die Sicherheitskräfte Myanmars haben
seit 2016 tausende Menschen ermordet, Dörfer zerstört,
Rohingya-Frauen und Kinder vergewaltigt und mehr als 700.000
Menschen in die Flucht getrieben.

Was es mit den Plänen der Regierung von Bangladesh auf sich hat,
das Lager der geflüchteten Rohingya auf die isolierte und
überschwemmungsgefährdete Insel Bhasan Char umzusiedeln und wieso
unsere Expertin die Rojhingya Kinder als verlorene Generation
bezeichnet, erfahrt ihr in dieser Folge.
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„Die Rohingya als bedrohtes Volk“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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