Meditation für Anfänger – wie du direkt mit dem meditieren starten kannst

Meditation für Anfänger – wie du direkt mit dem meditieren starten kannst

Meditation ist in aller Munde und wenn man den erfolgreichen Menschen Glauben schenken mag ist es DAS Tool schlechthin! Doch was ist Meditation überhaupt und wie fange ich an?  ...
19 Minuten

Beschreibung

vor 7 Jahren

Meditation ist in aller Munde und wenn man den erfolgreichen
Menschen Glauben schenken mag ist es DAS Tool schlechthin! Doch
was ist Meditation überhaupt und wie fange ich an?


In dieser Podcast Folge bekommst du von mir eine Anleitung wie du
direkt mit dem meditieren anfangen kannst. Du brauchst dafür
keine Vorkenntnisse und erst mal kein besonderes Equipment.


Als Ergänzung dazu findest du viele Informationen und Tipps auch
in diesem Blogbeitrag.


Höre dir gerne auch die Podcast Folge von mir an (nicht wundern,
da hieß mein Podcast noch nicht „Yogisch by Nature“, sondern noch
‚“Soulbeauty“):


Außerdem räume ich mit dem Mythos auf, dass Meditation nur dann
richtig ist wenn du ganz still sitzt und nichts denkst. Es gibt
nämlich verschiedene Meditationsformen und einen Teil davon
stelle ich dir in dieser Episode vor.


Der Meditationszustand, den wir erreichen möchte, ist sitzen in
Stille ohne zu denken. Dafür braucht man allerdings Übung. Das
wäre so wie wenn du gerade anfängst zu gehen und direkt einen
Marathon laufen möchtest. Es kann funktionieren, klappt aber
besser mit Training.
Was ist eigentlich Meditation?

Meditation wird tatsächlich meist komplett falsch verstanden.
Immer wieder höre ich: „Das bedeutet ruhig sitzen und nichts
denken.“


Das ist dann auch der Grund weshalb Menschen sich gar nicht erst
ran trauen oder denken sie können es nicht. Denn es macht ja mega
viel Druck wenn man denkt man muss sich hinsetzen und dann darf
man minutenlang nichts denken.


Im Yogasutra findet sich der Satz: Yoga ist das
zur-Ruhe-bringen der Gedanken im Geist (Yogasutra 1.2).
Das ist also auch ein Ziel der Yogapraxis, zu der Meditation
letztendlich auch dazu gehört.


Sprich: Meditieren ist ein Teil der Yogapraxis.
Ursprung von Meditation

Der Begriff „Meditation“ stammt ursprünglich vom lateinischen
meditatio und bedeutet soviel wie „Nachdenken, Nachsinnen“. Er
bezeichnet das bewusste Nachdenken oder Sichversenken in eine
Gedankwelt. Die Ursprünge liegen in östlichen Traditionen wie
Buddhismus und Hinduismus.


Es geht also in erster Linie gar nicht darum, nichts zu
denken,sondern vielmehr ist es ein sinnieren, sich Zeit schenken
den eigenen Gedanken zu lauschen.


„Im Gebet sprechen wir zu Gott, in der Meditation spricht Gott zu
uns.“ (unbekannte Quelle)
Ziel und Wirkung von Meditation

Wenn man überhaupt von einem Ziel sprechen kann so sind diese vor
allem die Förderung von Entspannung, innerer Ruhe, Gelassenheit
und gesteigerter Konzentrationsfähigkeit.


Eine kontinuierliche Meditationspraxis wirkt auf Kognition,
Emotionen, das Gehirn und das Immunsystem. Tatsächlich werden
Meditations- und Yogapraxen seit langer Zeit und immer wieder
erforscht. Studien zeigen, dass sie auch bei Krankheiten wie
Depression oder Krebs sinnvoll und hilfreich sein können
(allerdings natürlich nie eine medizinische Therapie ersetzen und
am besten nur nach Absprache genutzt werden sollten. Gerade bei
Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen können
bestimmte Meditationsarten auch als Trigger wirken und sollten
mit Vorsicht angegangen werden).
Meditationsarten

Es gibt verschiedene Meditationsarten. Grob unterscheiden könnte
man in zwei Kategorien:


aktive Meditation

passive Meditation



Die yogische Asanapraxis selbst ist eine Art der aktiven,
bewegten Meditation. Genau wie beispielsweise die
Schüttelmeditation (bekannt vor allem durch Osho) oder
Gehmeditationen.


Auch meditative Tänze fallen in die Kategorie der bewegten
Meditation.


Meditation ist ein Teil der Yogapraxis und sollte deshalb auch
immer in den Yogakursen angeleitet werden. Ich mache das gerne in
der Anfangs- und Endentspannung (als ruhige Meditation).
Heißt passive Meditation ganz still sein?

Passive (ruhige) Meditationen umfassen allerdings wesentlich mehr
als nur ruhig sitzen und nichts denken. Es meint alle Arten von
Achtsamkeitsübungen. Im Yogasutra von Patanjali (eine DER
bekanntesten yogischen Schrift) finden wir in den 8 Schritten das
Zurückziehen der Sinne als Übung (Pratyahara), Fokus auf etwas
Bestimmtes (Dharana), selbst die Atemübungen (Pranayama) sind
eine Art von Meditaton.


Beispiele sind:


Atemmeditationen (Pranayama)

Auto-Suggestionsmethode

Bodyscan Meditation

Geführte Meditationen

Phantasie/Traumreisen

Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

MBSR

Yoga Nidra

Eigenschaftensmeditationen, Tiere, Götter, etc.

Chakra Meditationen

Worte oder Mantren (Japa Meditation), gerne auch in
Kombination mit einer Mala (eine Art Gebetskette mit Perlen,
ähnlich wie der Rosenkranz)

uvm.



Übrigens habe ich mal ein Minibuch geschrieben, in dem
ich das Yogasutra von Patanjali einfach verständlich für Yoga und
Meditationsneulinge geteilt habe. Hole dir das gerne
auch als ideale Ergänzung: HIER geht´s zu meinem Buch auf Amazon.
Die richtige Meditationsposition

Die klassische Meditationsposition ist im Sitzen. Wenn du so aber
nicht gut sitzen kannst und ständig denkst, dass dir dein Rücken
weh tut, kannst du dich nicht auf die Meditation einlassen.
Sprich: Nimm die Position ein, die für dich gut machbar ist. Du
kannst diese auch jederzeit während dem meditieren verändern.


Gerade Bodyscan Übungen oder geleitete Meditationen gehen
wunderbar im Liegen.


Nimm dir alles an Unterstützung was du brauchst, sei es ein
Sitzkissen oder mehrere Kissen und Decken zum unterpolstern
(unter den Knien/ Oberschenkeln oder Armen und Händen) und gerne
auch zum zudecken.
Wie starten?

Fang einfach kurz an, selbst wenn es „nur“ eine Minute am Tag
ist. Setze oder lege dich gezielt für eine Minute hin und spüre
einfach rein was das mit dir macht.


Oder nimm gerne meine Meditation für den guten Start in den
Morgen oder meine Abendmeditation (die dauern beide zwischen 5-10
Minuten) zum Beginn.


So kannst du nach und nach längere Zeit einplanen. Ich finde
gerade angeleitete Bodyscan Übungen oder auch andere geführte
Meditationen gehen auch gut länger und so sind 15-20 Minuten auch
gut machbar. Wie gesagt, wenn du nicht so lange gut sitzen kannst
mache das einfach erstmal im Liegen. Oder starte im Sitzen und
lege dich dann hin, wenn es nicht mehr geht.
Tratak – eine besondere Fokusübung

In der Hatha Yoga Pradibika findet sich Tratak als
Reinigungsübung für die Augen. Gleichzeitig ist es eine ganz
besondere Art von Dharana, dem Fokussieren auf etwas Bestimmtes,
was wir im Yogasutra von Patanjali lesen können.


Ich möchte dich einladen das mal auszuprobieren.


Setze dich dafür in einen abgedunkelten Raum und stelle
eineangezündete Kerze vor dir auf.


Richte deinen Blick auf die Flamme und starre in die Flamme.Nimm
nur die Flamme wahr. Versuche die Kerzenflamme vollund ganz in
dir aufzunehmen und versuche nicht zu blinzeln. Wenn die Augen
tränen, lasse die Tränen fließen (Reinigung).


Versuche so lange wie möglich ohne zu blinzeln auf dieFlamme zu
starren, ohne dich ablenken zu lassen.Ist es gar nicht mehr
auszuhalten schließe die Augen, richte denBlick innerlich auf
Ajna (3. Auge) und stelle dir die Kerzenflammevor deinem inneren
Auge vor.


Wiederhole dies mehrere Male und lege dich zum Schluss entspannt
hin (in Shavasana, falls du diese Yogahaltung kennst).
Meditation für dich zu Hause

Aktuell erstelle ich ein Meditationsalbum, welches du dir dann
kaufen kannst. Es beinhaltet 15 verschiedene Meditationen in
unterschiedlicher Länge und ist die ideale Begleitung durch das
ganze Jahr.


Inhalt:


Meditation für den Morgen

Meditation für den Abend

Eine Meditation für jeden Monat, passend zu der jeweiligen
Monatsenergie

Klangschalen Meditation

Chakren Meditation

u.a.



Trage dich gerne für meinen Newsletter ein, dann erfährst du wann
es veröffentlicht wird und wo du es dir kaufen kannst.
Meditation mit mir vor Ort

Wenn du lieber vor Ort mit mir meditieren möchtest ist das
aktuell nur im Rahmen meiner Yogakurse möglich. In meinem eigenen
Studio „Moksha Yoga & Spiritual Center“ in Mömbris-Schimborn
unterrichte ich aktuell (Stand: Januar 2026) zweimal wöchentlich
Yoga. Da Meditation für mich immer auch ein Teil der Yogapraxis
ist gehört das hier mit dazu.


Gelegentlich biete ich Workshops oder Specials an, wie
meine Entspannungsreise. Hier kombiniere ich geführte
und von mir angeleitete Meditationen mit Klängen vom Monochord,
Klangschalen, Koshis und anderen Instrumenten.


Auch habe ich schon spezielle Meditationsabende,
Jahreskreisfeste und Womencircle angeleitet. Wenn du
über diese Angebote informiert werden möchtest trage dich in den
MOKSHA Newsletter ein. Da bekommst du 1x/Monat mein eigenes
Newsletter Magazin „Moksha Magazine“, indem alle aktuellen
Termine und Infos zu finden sind. In jeder Ausgabe schreibe ich
auch immer über Themen aus Yoga und Spiritualität.
Ist Meditation gefährlich? Warnhinweis

Wie weiter oben schon angesprochen können manche Meditationen als
Trigger wirken, was gerade bei psychischen Erkrankungen
gefährlich sein kann. Bestimmte geführte Meditationen sollten
deshalb meiner Meinung nach ausschließlich in einem
therapeutischen Setting durchgeführt werden.


Hier kann ich nur an die Eigenverantwortung appelieren.


Ich arbeite nicht als Medizinerin oder Therapeutin und meine
Angebote ersetzen keinen Besuch bei Ärzt:in oder
Heilpraktiker.in. Ich stelle keine Diagnosen und gebe keine
Heilversprechen, sondern unterstütze dich auf deinem eigenen Weg.


Wenn du dir unsicher bist frag vorher nach und starte in einem
persönlichen (idealerweise 1:1) Termin vor Ort.
Sinnvolle Utensilien

Du hast vor kurzem Freude an Yoga und Meditation entdeckt und
möchtest viel mehr davon in deinen Alltag integrieren? Prima,
denn dafür brauchst du eigentlich nicht viel.


Ich zeige dir hier was du dir als Starterpaket holen solltest und
welche Dinge du vielleicht noch optional haben möchtest. Alle
Links sind sogenannte Affiliate Links. Das bedeutet wenn du dir
darüber etwas kaufst erhalte ich eine kleine Provision. Für dich
entsteht dadurch kein Nachteil und selbstverständlich wird es
nicht teurer. Du unterstützt mich allerdings ein bisschen damit
und trägst so einen Teil dazu bei, dass ich weiterhin kostenlose
Inhalte (wie diesen Beitrag hier) erstellen kann.


Deshalb vorweg schon mal ein Dankeschön von Herzen!

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