Podcast Folge 170: Druck, Kompromisslosigkeit und Lebensfragen

Podcast Folge 170: Druck, Kompromisslosigkeit und Lebensfragen

Fast ein Jahr lang gab es keine neue Podcast Folge und ich kann das selbst kaum glauben. Deshalb passt die Podcast Folge Nummer 170 mit dem schönen Titel „Druck, Kompromisslosigkeit...
31 Minuten

Beschreibung

vor 2 Jahren

Fast ein Jahr lang gab es keine neue Podcast Folge und ich kann
das selbst kaum glauben. Deshalb passt die Podcast Folge Nummer
170 mit dem schönen Titel „Druck, Kompromisslosigkeit und
Lebensfragen“ wohl ideal um den Widereinstieg zu schaffen.


Lies dir gerne dazu auch den Blogpost von Paulina Paulette zum
Thema Mental Load durch:
https://paulinapaulette.com/2023/11/16/2023-mental-load-und-krebs/


 


 


Hier kommt das Podcast Transkript. Bitte entschuldige
manche Rechtschreibfehler oder seltsame Formulierungen.
Geschrieben ist doch immer etwas anders als gesprochen…


 





Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge
im Yoga by Nature Podcast! Es ist kaum zu glauben, dass es
ein Jahr her ist, seit ich meine letzte Podcastfolge
veröffentlicht habe. Ein Jahr voller Herausforderungen,
Lernmomente und Veränderungen. Heute möchte ich mit euch
teilen, was in diesem Jahr passiert ist, welche
Erkenntnisse ich daraus gezogen habe und was meine Pläne
für die Zukunft sind.


 


Es ist erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Mein Podcast
besteht bereits seit Februar 2017, und ich erinnere mich
noch daran, wie ich am Anfang jede Woche eine neue Folge
veröffentlichte. Strukturiert und ehrgeizig ging es voran.
Doch mit der Zeit wurde es weniger, weil ich feststellte,
dass es mit all meinen anderen Aktivitäten einfach zu viel
wurde. Im Juni 2022 erhielt ich die überraschende
Metastasen-Diagnose, die meine Perspektive auf vieles
veränderte.


 


Meine letzte Podcastfolge war der Jahresrückblick Ende
2020, in dem ich ausführlich über meine Situation
gesprochen habe. In der Zwischenzeit habe ich mich vor
allem auf Instagram aktiv gezeigt und einige Einblicke in
meine Gedanken und Aktivitäten geteilt. Aber die Arbeit auf
Instagram erfordert viel Zeit und Aufwand, und ich habe
gemerkt, dass ich diesen Druck verringern möchte.





 
Meine Learnings aus der Podcast Pause




 


Ein großes Learning für mich war, dass ich in Zukunft nur
noch reine Audio-Podcasts erstellen werde, die nicht mehr
auf YouTube hochgeladen werden. Damit möchte ich mir den
zusätzlichen Aufwand für die Videoproduktion sparen.
Stattdessen plane ich, monatlich einen Podcast und ein
YouTube-Video zu veröffentlichen. Der Podcast wird eher ein
„Laber“-Podcast sein, weniger strukturiert, mehr ein freier
Gedankenaustausch.


 


Nach meiner Reha im Oktober bin ich wieder motivierter für
Podcasts und YouTube. Mein Ziel ist es jedoch, nicht wieder
so viel zu machen wie zuvor. Mein wöchentlicher Yogakurs
bleibt bestehen, und ich plane, monatlich Inhalte online zu
stellen. Der Fokus liegt auf Qualität, nicht Quantität.
Instagram möchte ich entspannter angehen, weniger Postings,
weniger Stress.


 


Die Entscheidung, weniger für Instagram zu produzieren,
hängt auch mit den Veränderungen durch Meta zusammen. Die
Einführung eines Abos, um werbefrei zu bleiben, könnte die
Reichweite weiter einschränken. Deshalb möchte ich meine
Energie in Projekte investieren, die nachhaltiger sind.
Mein Hauptaugenmerk liegt auf Podcasts und YouTube,
kombiniert mit Blogbeiträgen auf meiner Webseite.


 


Ich plane, mehr Zeit und Energie in meine bestehende
Community zu investieren, sei es in meinen Yogakursen oder
den direkten Kontakt über den Newsletter. Ich freue mich
auf diese neue Ausrichtung und darauf, gemeinsam mit euch
die nächsten Schritte zu gehen!


 





 
Von Kompromisslosigkeit und Druck

Und es hängt gut zusammen eigentlich mit dem Thema, dass ich
heute noch anschneiden will. Denn ein Wort, das mir glaube ich,
schon das ganze Jahr immer wieder im Kopf rumschwirrt, ist
Kompromisslosigkeit.


Und auch da hatte ich tatsächlich mal einen Instagram Post dazu
gemacht nachdem wir John Wick geschaut hatten und ich dann für
mich irgendwie so festgestellt habe: Ja, ich mache mir immer mal
Gedanken über alles mögliche und reflektiere mein ganzes Leben so
durch und habe dann irgendwie gedacht „Warum finde ich John Wick
so gut, Was gefällt mir da so dran?“


Oder was gefällt mir an solchen Figuren? Denn es ist tatsächlich
oft, dass mir eine gleiche Art von von Figur, von klassisch Held
*in in Filmen gefällt. Und das, was mir da immer wieder gut daran
gefällt, ist diese Kompromisslosigkeit, dass eben nicht irgendwo
faule Kompromisse eingegangen werden. Und das ist wirklich was,
was ich jetzt immer mehr für mich umsetzen möchte.


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Wirklich weniger Kompromisse machen im Leben weniger. Nicht „Ach
komm, ich mache es doch noch irgendwie“,  sondern wirklich
ganz kompromisslos, tatsächlich ganz hundert Prozent das machen,
was ich machen will. Dem zu folgen, was mir Freude bringt. Und da
ich dann dazu neige, wenn ich mich irgendwo mal verpflichtet habe
das auch zuverlässig zu liefern, bringt mich das selbst immer so
ein bisschen in die Bredouille, dass ich mich dann stresse und
das machen möchte.


 


Und ich habe festgestellt oder ich habe so das Gefühl, besser
gesagt, dass es am Ende eigentlich, ich sage jetzt mal gar
niemanden so richtig interessiert oder das gar niemand merkt, ob
man jetzt mal in der Woche einen Post mehr oder weniger zum
Beispiel auf Instagram hat. Das ist am Ende eigentlich Jacke wie
Hose und letztendlich machen wir uns da oft selber so unnötig
verrückt im Leben mit so vielen Dingen, weil wir denken, es ist
so wichtig und eigentlich ist es überhaupt nicht so wichtig.


 
Was ist wirklich wichtig?

 


Eigentlich hat es gar nicht so diese Priorität und eigentlich hat
es gar nicht diese riesen Auswirkungen. Und ich möchte wirklich
gucken, Sachen zu machen, die auch irgendwie was bewirken, die
eine Auswirkung haben.


Und das funktioniert einfach besser  im Yogakurs oder jetzt
demnächst ist mein Raunächte Tag im Dezember. Bei diesem
Raunächte Tag, wo wir hier vor Ort sind und uns wirklich gezielt
vorbereiten und gemeinsam Reflektieren, in gemeinsamen Übungen
und Meditationen. Uns mit diesem Jahr, das jetzt vorbei ist,
beschäftigen und rückblickend schauen und uns auch auf das neue
Jahr einstimmen.


 


Oder auch der Moksha CLUB, meine Online Membership. Da sind wir
regelmäßig online zusammen und da ist eben die Zeit für
Journaling, passend zu den aktuellen Energien.  Yogapraxis
in diesen Energien und da merke ich, das bewirkt auch was, im
Gegensatz zu irgendeinem Post, den ich nur raus haue, weil ich
das Gefühl habe, ich müsste das jetzt machen für den Algorithmus
oder so. Also weniger Dinge tun, wo man denkt, die müsste man tun
und wirklich Sachen tun, die irgendwie eine Rolle spielen. Die
letztendlich wirklich eine Wichtigkeit haben.


Ja, und das ist irgendwie das, was für mich diese
Kompromisslosigkeit darstellt. Wo ich denke, ich will keine
faulen Kompromisse mehr machen für irgendwas, irgendwen. Sondern
wirklich gucken, was will man mit der Zeit anfangen, die man so
hat? Ja, so ist auf jeden Fall der Plan bisher. Ich weiß noch
nicht genau, wie es klappt.


 


 
Struggle im Alltag

 


Jetzt ist es ja so, dass ich von der Reha zurück bin und in der
Reha tatsächlich auch vier Wochen Pause gemacht habe. Komplett
und quasi so gut wie gar nicht gearbeitet habe und auch
tatsächlich keine Instagram Posts gemacht habe und das wirklich
einfach mal schön war, so dieses diesen Druck rauszunehmen.
Nichts tun zu müssen. Und bei mir hängt Social Media und
Onlinemarketing eben auch mit dem Beruf und meiner Tätigkeit
zusammen. Aber das hat ja jeder letztendlich in seinem Beruf. Wir
haben ja alle irgendwie so dieses Gefühl, diesen Druck, dass wir
irgendwelche Dinge machen müssen, obwohl wir das vielleicht gar
nicht richtig wollen. Und dann ist ja die Frage: Warum? Warum
glauben wir denn, dass wir das machen müssen? Also wo kommt
dieser Druck her?


 


Mache ich mir den selber? Habe ich das Gefühl, dass der von außen
gemacht wird? Und was würde denn passieren, wenn ich es einfach
mal lasse?


Also in meinem Fall zum Beispiel: Ich habe jetzt wirklich diese
Wochen nicht auf Instagram gepostet und es passiert letztendlich
gar nichts. Dann verliert man vielleicht ein paar Follower. So
what? Also es hat letztendlich überhaupt keine gravierenden
Ergebnisse auf mein echtes Leben und ich glaube, das ist bei ganz
vielen Dingen so, auch gerade eben im Beruf, aber vielleicht auch
im privaten Bereich.


 
Druck rausnehmen

 


Wenn wir mal irgendwo Druck rausnehmen und eigentlich
kompromisslos ehrlich mit uns sind und zu uns selbst stehen,
unsere eigenen Bedürfnisse achten und deswegen vielleicht auch
mal Termine absagen oder in einem Berufsleben auch einfach nicht
diesen vermeintlichen Erwartungen gerecht werden von anderen. Und
vielleicht sind es ja gar keine echten Erwartungen. Vielleicht
glauben wir nur, dass andere diese Erwartungen haben. Oder wir
setzen uns selbst so unter Druck oder machen diesen Maßstab für
uns selber so nach oben, dass wir dann eben Kompromisse eingehen,
dass wir dann sagen, wir machen es irgendwie halbgar und wir
machen es besser ein bisschen als gar nicht.


 


Ja, manchmal ist es vielleicht auch okay, aber ich
wünsche mir wirklich mehr Kompromisslosigkeit, wenn es darum
geht, für uns selber einzustehen. Und da meine ich jetzt
nicht, dass wir irgendwie sozial unkompatibel werden (Das ist
einer meiner Lieblings Ausdrücke), sondern einfach Ehrlichkeit
mit reinbringen und eben sagen „Hey, ich fühle mich nicht danach“
oder „mir geht es nicht gut genug“ und nicht irgendwelche
falschen Ausreden vorschieben, sondern wirklich in eine ehrliche
Kommunikation kommen können.


 


Ja, das waren so diese ganzen Gedanken, die ich dazu hatte. Und
seit ich jetzt von der Reha zurück bin, sage ich manchmal ich bin
so in der Eingliederungsphase in meinem Alltag. Ich stress mich
schon wieder selber in dem, was ich jetzt alles machen will und
setze mich selbst unter Druck. Weil ich natürlich das Gefühl
habe, ich muss irgendwie leisten, ich muss was tun, ich muss
präsent sein und Sachen verkaufen. Stress, wo ich das eigentlich
gar nicht will und wie ich dann schon manchmal beim beim Blick
auf meinen Plan merke, es ist mir eigentlich zu viel und ich das
nicht mehr will.


 
Will ich nicht mehr!

 


Ich will das einfach so nicht mehr, sondern ich will Pausen haben
zwischendrin oder mich hinsetzen und ein Buch lesen. Oder ich
will einfach mal spontan sagen können, wenn ich eh schon in der
Stadt bin bei einem Termin (meistens in meinem Fall ein
medizinischer Termin) dann gehe ich danach einfach noch mal
Kaffeetrinken.


Vielleicht treffe ich mich mit jemandem und da will ich mich
nicht selber so stressen mit diesem ganzen vermeintlichen „Was
ich jetzt noch tun muss und was ich denke und was alles noch so
ansteht.“


 


Und ich will vor allem auch die Zeit für meine Gesundheit
haben, die Zeit, mich gesundheitlich um mich entsprechend zu
kümmern. Und das heißt eben auch Zeit für Bewegung, Zeit
für Sport, gezielt Sport. Ich will schwimmen gehen und ich will
meine Übungen machen und aber eben auch die Pausen.


 
Die holy Trinity

 


Wenn es darum geht, gesund zu bleiben und gesund zu sein. Das ist
meistens eine Kombi aus Bewegung und auch gezieltem Sport.
Ernährung, aber auch Entspannung. Entspannung ist auch so
wichtig. Gerade im Yoga zum Beispiel folgt immer die Entspannung
auf die Anspannung. Auf das Einatmen folgt das Ausatmen. Auf den
Tag folgt die Nacht. Aber irgendwie leben wir oft so, als wäre
ständig Anspannung, als müssten wir ständig High Level Quality
Leistung bringen. Und das will ich nicht mehr. Da will ich echt
aussteigen und will dich und und jeden, der jetzt hier zuhört,
ein bisschen ermutigen, vielleicht auch auszusteigen.


 
Life is for living

 


Wir sind da, um zu leben. Das Leben ist ist das, was ist. Wir
leben nicht, um irgendwas zu tun oder um zu arbeiten. Und wir
leben nicht, um irgendwelche bestimmten Erwartungen zu erfüllen
oder um es anderen irgendwie recht zu machen, sondern wir leben
vor allem, um zu leben. So plakativ einfach wie es klingt, so
plump, wie es klingt. Aber ich glaube echt, das ist es.


Ja, und natürlich ist der Alltag immer wieder da. Also ist bei
mir auch so und in meinem Fall durch das selbstständig sein auch
immer die Frage: wie verdient man auch Geld? Also klar, meine
Aufgabe als Unternehmerin ist es Geld zu verdienen, sonst ist es
einfach ein Hobby. Und auch da gibt es ja tatsächlich schon so
viele Online Kurse, so viele Angebote.


Ich muss für mich echt immer wieder aufpassen, dass ich mich
nicht so beeinflussen lasse von außen. Und auch da spielt Social
Media, wir wissen es ja letztendlich alle, so eine große Rolle.
Wenn ich durch Instagram scrolle und ich scrolle dann eine
Viertelstunde vor mich hin, dann habe ich zig Ideen im Kopf, weil
ich sehe, was andere machen und denke: „Das ist cool, das ist
cool, das kann ich auch mal machen, das müsste ich mal machen.“


 
Stress und Druck im Alltag

 


Und dann baut sich schon wieder Stress und Druck in mir auf, weil
ich ja denke, ich müsste all diese Angebote machen. Aber
eigentlich muss ich das gar nicht. Eigentlich habe ich
schon Sachen, die cool sind. Ich muss nicht ständig was Neues
entwickeln oder machen, weil es ja auch nicht damit getan ist,
einfach das zu machen, sondern weil auch alles drumrum immer viel
Zeit in Anspruch nimmt. Und von daher versuche ich da jetzt auch
ein bisschen lockerer zu machen und zu sagen, ich fokussiere mich
jetzt auf die Sachen, die ich habe. Das ist in meinem Fall
tatsächlich mein Yogakurs hier vor Ort oder eben das Studio,
alles, was im Studio passiert. Specials, Workshops, das Studio
kann gemietet werden usw. Das ist meine Online Membership, der
Moksha Club.


 


–> Da würde ich mir tatsächlich sehr wünschen, dass noch mehr
Menschen dazukommen und dabei sind, weil es wirklich auch so
unglaublich wertvoll ist und ich glaube jeder das braucht, diese
regelmäßige Zeit, um mal einzuchecken. Es wird sich ein bisschen
verändern. 2024, da wird es tatsächlich erst mal „nur“ zwei Live
Termine pro Monat geben. Auch weil ich immer wieder feststelle,
dass es dann doch oft schwierig ist, zu viele feste Termine zu
haben, vor allem auch für die Teilnehmerinnen.


 


Weil für mich ist es ja so, dass die Termine gesetzt sind. Aber
ich möchte das ja wirklich so machen, dass es wertvoll ist und
dass wir uns an diesen Terminen treffen und dadurch durch den
Monat und damit durch das Jahr begleitet und getragen werden. Es
ist natürlich auch mein „Besser leben mit und nach Krebs“
Onlinekurs, wo ich ja wirklich den großen Wunsch habe, dass
Menschen mit der Diagnose Krebs diesen Kurs direkt mitbekommen,
darüber informiert werden, sich den Kurs selber kaufen oder auch
geschenkt bekommen.


Der ist nicht teuer und dafür hat man einfach diese Begleitung
durch die Therapie und darüber hinaus in einer ganzheitlichen Art
und Weise, wie es das nirgendswo anders gibt. Also ich bin ja
schon viele Jahre jetzt quasi im Krebs Game und habe den Kurs ja
auch deshalb damals so entwickelt, weil ich mir eben genau das so
gewünscht hätte und habe ihn jetzt auch Anfang des Jahres noch
mal sehr umfangreich upgedatet.


 
Was nicht funktioniert hat…

 


Ja, das war auch was, was dieses Jahr noch passiert ist. Mein
umfangreiches Kurs Update mit über 40 neuen Videos, sowohl
körperliche Übungen, aber auch ganz viel Wissen zum Thema
Nebenwirkungen, Management und Umgang mit Schmerzen und vieles
mehr. Und dann ist auch noch geplant, die Ausbildung wieder
anzubieten, die YogaAusbildung. Das hatte ich jetzt eigentlich
geplant im September zu starten und habe dann tatsächlich nur
eine Anmeldung bekommen dafür. Obwohl ich echt unglaublich viel
Werbung dafür gemacht habe. Aber ich konnte zum Schluss schon
selber nicht mehr hören und dachte mir, wenn ich jetzt noch
einmal über diese Ausbildung reden muss, dann haue ich den Kopf
gegen die Wand oder so. Also es ging mir echt schon zum Schluss
selber ziemlich auf die Nerven, noch darüber zu sprechen.


 


Und tatsächlich hat es ja auch nicht
funktioniert. Muss ich an der Stelle mal sagen. Wir
reden ja viel zu wenig über Dinge, die nicht funktionieren. Wir
sehen ganz oft nur, was funktioniert und haben das Gefühl, bei
allen anderen funktioniert alles wunderbar, nur bei uns selbst
irgendwie nicht. Und tatsächlich ist es nicht so und das ist
etwas, was zum Beispiel bei mir nicht funktioniert hat.


 
Es klappt nicht immer

 


Ich habe diese eine Anmeldung, aber mehr waren es nicht und habe
dann entschieden, nachdem ich ja dann auch in die Reha gefahren
bin, dass ich das auf März 2024 verschiebe. Also das würde ich
tatsächlich auch gerne machen, dass wir 2024 wieder mit der
Ausbildung starten. Sie ist ein bisschen umstrukturiert, dass wir
nur noch ein Wochenende vor Ort zusammen live haben und aber
dafür noch zusätzliche Stunden online. Vor allem auch eben die
Wissensvermittlung dann, die auch gut online geht, sodass es,
glaube ich, sehr gut machbar ist, auch für Menschen, die noch
arbeiten. Und es wird eine sehr kleine Gruppe sein.


Ich überlege aktuell sogar, ob wir vielleicht maximal vier
Teilnehmerinnen sind und von daher, wenn du das jetzt hörst und
denkst ach, ich wollt eigentlich schon immer mal eine Ausbildung
machen und finde das alles immer sehr cool, wie die Christine das
macht, dann melde ich am besten einfach mal direkt und packt dich
da auf die Warteliste. Und dann hoffe ich, dass wir im März
mit der Ausbildung starten und dass dann auch alles so klappt.


Gleichzeitig natürlich auch da das Learning, was ich hatte,
nachdem ich ja während der Ausbildung meine Metastasen Diagnosen
bekommen habe und das dann schon eine Herausforderung war, jede
Woche dienstags abends die Ausbildung zu unterrichten plus eben
noch zusätzliche Wochenenden und es dann auch schwierig war, wenn
mal ein Termin ausgefallen ist.


Das irgendwie ja, um zu organisieren und deswegen glaube ich, ist
es so sehr viel leichter für alle, organisatorisch mit diesem
einen Wochenende pro Monat über ein Jahr lang das gut organisiert
zu kriegen und auch da, falls mal ein Termin nicht klappt, was ja
einfach immer mal sein kann, dann finden wir auch da besser
Ausweich Termin und so ist jetzt eben ja so mein Plan, mein
Vorhaben.


 


Und ich glaube, mehr habe ich jetzt auch eigentlich gar nicht zu
erzählen. Ich werde wahrscheinlich dann im neuen Jahr 2024
hoffentlich mit meinem regelmäßigen Rhythmus starten mit Podcast
und YouTube. Ich denke, in diesem Jahr werde ich wahrscheinlich
nur noch den Jahresrückblick machen. Meinen traditionellen
Jahresrückblick. Den gibt es schon so viele Jahre auf dem Blog.
Da mache ich ja immer den großen Jahresrückblick noch mal mit
Rücklick und vor allem auch mit den Plänen und Wünschen fürs neue
Jahr. Das mache ich auch immer so ein bisschen für mich, um es
einfach noch mal dokumentiert zu haben und finde es dann doch
immer ganz spannend, auch da immer noch mal reinzuschauen.


 
Mein Vorhaben

 


Also das wird es auf jeden Fall noch geben dieses Jahr. Ich denke
mal, das werde ich dann wahrscheinlich auf YouTube
veröffentlichen. Weiß ich noch nicht genau. Von daher weiß ich
noch nicht, ob ich es schaffe im Dezember noch mal was für ein
Podcast aufzunehmen. Vielleicht nehme ich auch noch mal eine
Meditation  im Podcast auf. Das geht ja auch ganz gut, dass
man da nur die Audiospur hat. Wäre eine Überlegung für Dezember,
wenn andere es gut gebrauchen können.


 


Aber ansonsten schaue ich mal ja, wie es klappt und wie es wird.
So ist der Stand der Dinge und lass mich gerne wissen, wie es dir
gefallen hat. Ob das für dich was ist. Dann schauen wir einfach
mal, wie es weitergeht und was so passiert. Und ich will
natürlich auch nicht ausschließen, doch mal über ein spezielles
Thema zu sprechen. Oder auch mal wieder zum Interview einzuladen
oder so. Also ja, ich will einfach so ein bisschen den Druck
rausnehmen für mich selber. Vor allem alles so machen, wie ich
Lust und Laune hab und wie es auch zeitlich und energetisch
passt.


 


Gut, das soll’s gewesen sein für heute.


 


Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich fürs Zuhören und für deine
Zeit. Schenke mir gerne eine 5-Sterne-Bewertung bei Gefallen. Das
geht auf Spotify und ich glaube auch auf iTunes. Das geht
meistens ganz schnell und hilft wirklich, dass dann auch der
Podcast wieder sichtbarer wird. Vor allem nach der langen Pause.
Und es geht natürlich auch auf YouTube. Wer auch gerne meine
YouTube Videos anschauen möchte, der kann auf YouTube nach
Christine Raab suchen. Das ist wirklich am allereinfachsten und
auf der Webseite habe ich alles bisschen gesammelt. Da findet man
auch die ganzen Sachen. Folgt mir gern auf Instagram. Da habe ich
tatsächlich auch die ganzen Accounts aktuell zusammengenommen und
teile auch da eher nach Lust und Laune Prinzip.


 


Ja, ich glaube, das ist wirklich das Ding, was wir uns alle mehr
zu Herzen nehmen sollten. Mehr nach Lust und Laune zu agieren.


Vielen, vielen Dank und bis hoffentlich zum nächsten Mal.


 


 


Der Beitrag Podcast Folge 170: Druck, Kompromisslosigkeit und
Lebensfragen erschien zuerst auf Christine Raab.

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