84 Hochsensibilität ist NICHT das Problem Teil 2

84 Hochsensibilität ist NICHT das Problem Teil 2

20 Minuten

Beschreibung

vor 5 Jahren

Im Leben gibt es für uns alle sonnige, aber manchmal
auch dunkle Tage. Oft denken wir, dass unsere Probleme auf unsere
große Sensibilität zurück zu führen sind.


Aber es gibt noch andere Ursachen, zum Beispiel
unseren Fokus. Wenn wir etwas als zu belastend
für uns empfinden, kann sich unsere gesamte Sichtweise auf die
Welt mehr und mehr dahingehend verändern, dass wir immer öfter
nur diese Belastungen sehen.


Oft beeinflussen wir damit auch andere
Lebensbereiche. Wir fühlen uns überfordert, weil vielleicht ein
Missgeschick passiert ist und wir empfinden es langfristig als
sehr belastend. Das kann passieren wenn unser Fokus im negative
Aspekt der Sache bleibt:


Der Stau, die lange Warteschlange an der Kasse, ein
unfreundlicher Kollege, der rücksichtsloser Autofahrer, Radfahrer
usw.



Wenn der Fokus dort ist, haben wir das Gefühl, dass sich ein
Negativ-Erlebnis an das andere reiht. Tage an denen nichts
klappen will…


Dass wir gerade so auf das Negative fokussiert sind,
dass wir viel Positives, was auch um uns herum vorhanden ist,
fällt uns dann gar nicht mehr auf.


Erst wir geben dem Ereignis – ob positiv
oder negativ – seine Bedeutung


Das Ereignis selbst hat im Grunde keine Macht über
uns. Aber unsere Sicht darauf und unser Fokus.  Wenn wir
unseren Fokus auf die täglichen Missgeschicke lenken, werden wir
auch weiter Missgeschicke wahrnehmen.


Du kannst in einer Situation entscheiden
worauf du deinen Fokus richtest.


Frage dich ab und an selbst ganz ehrlich:
„Wo ist mein
Fokus?“ 


Menschen, die optimistisch durch die Welt gehen und
zum Beispiel auch Rückschläge besser verarbeiten, können das,
weil sie sich ihre mentale Verfassung bewusst machen und sich auf
Lösungen ausrichten.


Sie nehmen das Problem zunächst einfach einmal an,
stemmen sich nicht gleich dagegen, steigern sich nicht rein und
dramatisieren nicht. Sie sagen sich Dinge wie: „Das ist jetzt
eben so“, „Auch das geht vorüber“ oder „Für irgendetwas wird es
gut sein“.


Ein schönes Zitat dafür stammt von Damian
Richter:
"Rege dich nicht auf über Menschen oder Situationen,
beide sind machtlos ohne deine Reaktion."

 

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