Hallstatt Salzberg Portal der Hauptschachtricht

Hallstatt Salzberg Portal der Hauptschachtricht

vor 4 Jahren
Die Mundlöcher des Franz-Joseph-Horizonts
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Kulturelles Erbe im Salzkammergut

Beschreibung

vor 4 Jahren
Der Franz-Joseph-Horizont des Hallstätter Salzbergbaus wird über
zwei Mundlöcher erschlossen, die in einer Seehöhe von 735 Metern
auf beiden Seiten der Mühlbachschlucht liegen. Durch die
orografisch rechts gelegene Hauptschachtricht, den Hauptstollen,
der geraden Wegs ins Salzlager führt, fuhren die Hallstätter
Bergleuten bis in die Mitte des 20 Jahrhunderts ins Bergwerk ein.
Das Mundloch liegt direkt am Serpentinenweg, den sogenannten
"Wank", von Hallstatt ins Salzberghochtal. Das Stollenportal ist
repräsentativ, als monumentaler Triumphbogen mit getrepptem Giebel,
den ein profiliertes Kranzgesimse abschließt, gestaltet. Das glatt
behauene Kalksteinmauerwerk des Portals ist an den Ecken durch
hervortretende abgefaste Quadern eingefasst. Dieses Motiv
wiederholt sich am eiförmigen, in der Portalebene monumental
wiederholten Gewölbebogens, dessen überhöhter Schlussstein mit dem
gusseisernen Symbol des Bergbaus, Schlägel und Eisen, verziert ist.
Aus Gusseisen ist auch der Doppeladler mit Wappenschild, die
römische Jahreszahl MDCCCLVI und der Name des Kaisers Franz Josef
(sic) I, der im Jahr 1856 höchstpersönlich symbolisch den Stollen
aufgeschlagen hat.
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