Prof. Dr. Michael Butter im Turtlezone Interview (Teil 2)
vor 5 Jahren
Für die neueste Episode von Turtlezone spricht Oliver Schwartz mit
Prof. Dr. Michael Butter, Professor für Amerikanistik,
amerikanische Literatur und Kulturgeschichte an der Universität
Tübingen. Er forscht seit vielen Jahren zu Verschwörungstheorien
und
Podcast
Podcaster
Die Interview-Gäste bei Turtlezone können unterschiedlicher nicht sein: Neben Prominenten, Politikern, Unternehmern, Künstlern, Sportlern und Experten spricht Oliver Schwartz auch mit den heimlichen Helden von Nebenan.
Beschreibung
vor 5 Jahren
Episode 024 v. 12.11.2020
Wie definiert man eigentlich wissenschaftlich eine
Verschwörungstheorie und wie können wir halbwegs sicher
differenzieren zwischen Verschwörungsmythen und einem wichtigen
und wertvollen investigativem Journalismus, Whistleblowern oder
sonstigen kritischen Stimmen? Welche Chance habe ich zu erkennen,
ob hier jemand eine unliebsame Wahrheit ans Licht bringen will
oder eine Legende strickt, die im schlimmsten Fall spaltet und
Angst sät? Und gab es eigentlich in der Vergangenheit auch
Verschwörungstheorien, die sich im Laufe der Jahrzehnte
nachträglich als wahr herausgestellt haben? Nur ein paar Fragen,
die ich für die neueste Episode von Turtlezone meinem Talkgast
Professor Dr. Michael Butter gestellt habe. Bei Thesen wie denen
von QAnon zum Deepstate, bei Pizzagate, Adrenochrome und der
„Weltneuordnung durch Bill Gates mittels 5G und Zwangsimpfung“,
denke ich als Beobachter immer, dass sie so verworren oder krude
sind, das die Gefahr, die von ihnen ausgeht, eventuell geringer
ist als bei Theorien, die weniger verwegen und damit auf den
ersten Blick glaubwürdiger sind. Oder gilt bei
Verschwörungstheorien: „Umso verschwurbelter, umso fruchtbarer
und gefährlicher“? Michael Butter gibt in diesem spannenden
Interview Antworten auf diese -und viele weitere- Fragen. Es
lohnt sich, in beide Teile reinzuhören!
Wie definiert man eigentlich wissenschaftlich eine
Verschwörungstheorie und wie können wir halbwegs sicher
differenzieren zwischen Verschwörungsmythen und einem wichtigen
und wertvollen investigativem Journalismus, Whistleblowern oder
sonstigen kritischen Stimmen? Welche Chance habe ich zu erkennen,
ob hier jemand eine unliebsame Wahrheit ans Licht bringen will
oder eine Legende strickt, die im schlimmsten Fall spaltet und
Angst sät? Und gab es eigentlich in der Vergangenheit auch
Verschwörungstheorien, die sich im Laufe der Jahrzehnte
nachträglich als wahr herausgestellt haben? Nur ein paar Fragen,
die ich für die neueste Episode von Turtlezone meinem Talkgast
Professor Dr. Michael Butter gestellt habe. Bei Thesen wie denen
von QAnon zum Deepstate, bei Pizzagate, Adrenochrome und der
„Weltneuordnung durch Bill Gates mittels 5G und Zwangsimpfung“,
denke ich als Beobachter immer, dass sie so verworren oder krude
sind, das die Gefahr, die von ihnen ausgeht, eventuell geringer
ist als bei Theorien, die weniger verwegen und damit auf den
ersten Blick glaubwürdiger sind. Oder gilt bei
Verschwörungstheorien: „Umso verschwurbelter, umso fruchtbarer
und gefährlicher“? Michael Butter gibt in diesem spannenden
Interview Antworten auf diese -und viele weitere- Fragen. Es
lohnt sich, in beide Teile reinzuhören!
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