Miriam Klöpper im Turtlezone Interview
vor 5 Jahren
Miriam Klöpper ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am FZI
Forschungszentrum Informatik im Forschungsbereich Information
Process Engineering. Nach einem Bachelor-Studium am Karlsruher
Institut für Technologie mit dem Schwerpunkt
Technikfolgenabschätzung st
Podcast
Podcaster
Die Interview-Gäste bei Turtlezone können unterschiedlicher nicht sein: Neben Prominenten, Politikern, Unternehmern, Künstlern, Sportlern und Experten spricht Oliver Schwartz auch mit den heimlichen Helden von Nebenan.
Beschreibung
vor 5 Jahren
Episode 026 v. 10.12.2020
Wie weit die Künstliche Intelligenz bereits zum Einsatz kommt,
können wir als Nutzer, Bürger, Kunde oder Bewerber nur erahnen.
Umso wichtiger ist es frühzeitig eine umfassende Ethik-Debatte zu
führen um möglichst ein internationales Verständnis für zu
schützende Werte zu erzielen – ähnlich den Bestrebungen um einen
international harmonisierten Datenschutz. Denn während KI-Aspekte
wie die Gesichtserkennung durch Sicherheitsbehörden noch
vornehmlich in nationaler Souveränität reguliert werden können,
sind der automatisierte Börsenhandel, Bonitäts- und
Risikobewertungen sowie Bewerbungsprozesse meist Gegenstand des
globalisierten Handels internationaler Konzerne. Die Auswertung
von Live-Webcam-Bildern durch Algorithmen können demnächst nicht
nur über einen fairen Zugang, sondern über Karrieren, Kredite und
Konditionen entscheiden. Die positiven Aspekte dieser „schönen
neuen Welt“ gehen aber auch zu oft unter. Ich habe mich dieses
Jahr schon mehrfach gefragt, ob KI uns nicht viel stärker bei der
Bekämpfung der Corona-Pandemie hätte helfen können? In der
vorausschauenden Berechnung von Infektionshotspots, in der
abstandswahrenden Steuerung von Menschenmassen, in der Erkennung
von potenziellen Infektionsverbreitern, in der Berechnung von
Bestuhlungs- und Belüftungskonzepten? Angesichts der puristischen
Corona Warn App, erscheinen diese Gedanken sehr futuristisch.
Natürlich frage ich die Expertin Miriam Klöpper auch hier zu
ihrer Einschätzung…
Wie weit die Künstliche Intelligenz bereits zum Einsatz kommt,
können wir als Nutzer, Bürger, Kunde oder Bewerber nur erahnen.
Umso wichtiger ist es frühzeitig eine umfassende Ethik-Debatte zu
führen um möglichst ein internationales Verständnis für zu
schützende Werte zu erzielen – ähnlich den Bestrebungen um einen
international harmonisierten Datenschutz. Denn während KI-Aspekte
wie die Gesichtserkennung durch Sicherheitsbehörden noch
vornehmlich in nationaler Souveränität reguliert werden können,
sind der automatisierte Börsenhandel, Bonitäts- und
Risikobewertungen sowie Bewerbungsprozesse meist Gegenstand des
globalisierten Handels internationaler Konzerne. Die Auswertung
von Live-Webcam-Bildern durch Algorithmen können demnächst nicht
nur über einen fairen Zugang, sondern über Karrieren, Kredite und
Konditionen entscheiden. Die positiven Aspekte dieser „schönen
neuen Welt“ gehen aber auch zu oft unter. Ich habe mich dieses
Jahr schon mehrfach gefragt, ob KI uns nicht viel stärker bei der
Bekämpfung der Corona-Pandemie hätte helfen können? In der
vorausschauenden Berechnung von Infektionshotspots, in der
abstandswahrenden Steuerung von Menschenmassen, in der Erkennung
von potenziellen Infektionsverbreitern, in der Berechnung von
Bestuhlungs- und Belüftungskonzepten? Angesichts der puristischen
Corona Warn App, erscheinen diese Gedanken sehr futuristisch.
Natürlich frage ich die Expertin Miriam Klöpper auch hier zu
ihrer Einschätzung…
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