54 | Valentina - Schwangerschaft nach zwei Fehlgeburten, Hypnobirthing, starke Übungswehen, Kaiserschnitt

54 | Valentina - Schwangerschaft nach zwei Fehlgeburten, Hypnobirthing, starke Übungswehen, Kaiserschnitt

51 Minuten
Podcast
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Die Geschichte einer jeden Geburt verdient es erzählt und gehört zu werden.

Beschreibung

vor 2 Jahren

Valentinas ersten zwei Schwangerschaften enden beide nach nur
wenigen Wochen.


Die Ärztin rät ihr, sich an eine Kinderwunschklinik zu wenden,
weil sie nicht daran glaubt, dass Valentina eine gesunde
Schwangerschaft ohne Hilfe austragen kann.


Trotzdem versuchen Valentina und ihr Partner es noch einmal und
sie wird wieder schwanger.


Als sie zur Ärztin geht, um die Schwangerschaft bestätigen zu
lassen, stellt diese einen hohen Wert des Schwangerschaftshormons
Beta-hCG fest, kann aber auf dem Ultraschall keine Fruchtblase
erkennen.


Die Ärztin vermutet eine Eileiterschwangerschaft und schickt
Valentina sofort ins Krankenhaus.


Auch die Spezialisten im Krankenhaus können auf dem Ultraschall
nichts erkennen und raten zur sofortigen Not-Operation, aber
Valentina hat das Gefühl, dass alles in Ordnung ist und lässt
sich gegen den Rat der Ärzte aus dem Krankenhaus entlassen.


Als sie drei Tage später zur Kontrolle wieder ins Krankenhaus
fährt, ist auf dem Ultraschall in der Gebärmutter eine
Fruchthöhle zu erkennen. Die Schwangerschaft ist also intakt.


Valentina nimmt im ersten Trimester Hormone und die
Schwangerschaft bleibt bestehen.


Valentina und ihr Partner bereiten sich mit Hypnobirthing auf die
Geburt vor und wünschen sich eine natürliche Geburt ohne
Interventionen.


Im zweiten Trimester fühlt sie sich großartig, aber im dritten
hat sie sehr oft starke Übungswehen. Diese treten vor allem
abends und in der Nacht auf, sodass sie nur noch wenig schläft
und bereits vor Beginn der Geburt sehr erschöpft ist.


Als Valentina ein paar Tage nach dem errechneten Termin zu ihrer
Ärztin zur Kontrolle geht, hat sie wieder regelmäßig Wehen. Das
CTG zeigt, dass die Herztöne des Kindes nicht ideal sind und
Valentina soll sofort ins Krankenhaus.


Sie ist voller Vorfreude auf die Geburt ihres Kindes.


Im Krankenhaus erholen sich die Herztöne ihres Kindes, aber die
Wehen werden immer heftiger, ohne dass sich der Muttermund
öffnet.


Irgendwann bricht unter der Erschöpfung Valentinas Kreislauf
zusammen und sie ist zeitweise sogar bewusstlos. Zwar wird sie
vom Krankenhauspersonal wieder aufgepäppelt, aber die Wehen haben
aufgehört und es kommt zum Geburtsstillstand.


Valentina wirft ihre Vorstellung von einer natürlichen Geburt und
von Hypnobirthing über Bord und entscheidet sich für einen
Kaiserschnitt.


Dieser soll aber erst am nächsten Morgen stattfinden. Valentina
möchte aber nicht über Nacht im Krankenhaus bleiben, in dem sie
sich nicht wohlfühlt und lässt sich erneut gegen den Rat der
Ärzte entlassen und fährt mir ihrem Partner nach Hause.


Die Nacht über hat sie vereinzelt Wehen, dazwischen kann sie sich
aber ausruhen und sogar noch einmal schlafen.


Am nächsten Morgen fahren sie wieder ins Krankenhaus und gegen
Mittag kommt dann ihr Sohn per Kaiserschnitt zur Welt.


Valentina erlebt die Stimmung im OP-Saal als locker und
freundlich und kann sofort nach der Geburt mit ihrem Kind bonden.


Doch in den folgenden Tagen und Wochen geht es ihr sehr schlecht.
Sie hat starke Schmerzen an der Narbe, die immer wieder aufplatzt
und sich entzündet.


Erst als sie ihren Geburtsbericht anfordert, findet sie heraus,
dass es während des Kaiserschnittes zu unerwarteten
Komplikationen gekommen ist und dass ihre Narbe nicht fachgerecht
zugenäht wurde.


Mehr über Valentina erfährst du auf ihrem Instagram Profil. Falls
du eine ähnliche Geburtserfahrung gemacht hast und dich mit
Valentina austauschen möchtest, kannst du sie auf Instagram
kontaktieren.
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