Ich habe den Herrn gesehen // Johannes 20, 1-18 // André Meyer
42 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Jahren
Johannes 20, 1-18 (Luther 2017):
1 Am ersten Tag der Woche kommt Maria Magdalena früh, als es
noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab
weggenommen war. 2 Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus
und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu
ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir
wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. 3 Da gingen Petrus
und der andere Jünger hinaus, und sie kamen zum Grab. 4 Es
liefen aber die beiden miteinander, und der andere Jünger lief
voraus, schneller als Petrus, und kam als Erster zum Grab,
5 schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging
aber nicht hinein. 6 Da kam Simon Petrus ihm nach und ging
hinein in das Grab und sieht die Leinentücher liegen, 7 und
das Schweißtuch, das auf Jesu Haupt gelegen hatte, nicht bei den
Leinentüchern, sondern daneben, zusammengewickelt an einem
besonderen Ort. 8 Da ging auch der andere Jünger hinein, der
als Erster zum Grab gekommen war, und sah und glaubte.
9 Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von
den Toten auferstehen müsste. 10 Da gingen die Jünger wieder
zu den anderen zurück.
11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie
nun weinte, beugte sie sich in das Grab hinein 12 und sieht
zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den
andern zu den Füßen, wo der Leichnam Jesu gelegen hatte.
13 Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht
zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht,
wo sie ihn hingelegt haben. 14 Und als sie das sagte, wandte
sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus
ist. 15 Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen
suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm:
Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir: Wo hast du ihn
hingelegt? Dann will ich ihn holen. 16 Spricht Jesus zu ihr:
Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf Hebräisch:
Rabbuni!, das heißt: Meister! 17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre
mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh
aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu
meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
18 Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich
habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe.
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