E001: Was kann sich durch Digitalisierung in einem Unternehmen verändern? – Christopher Nigischer (Consider IT)
vor 9 Jahren
Unser erster Ausflug in die Untiefen der Digitalisierung führt mich
zu Christopher Nigischer von der Consider IT GmbH. Wir
kennen uns schon seit über zehn Jahren, als wir beide bei Altran
gearbeitet haben und haben seitdem den Kontakt gehalten.
Podcast
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Beschreibung
vor 9 Jahren
Unser erster Ausflug in die Untiefen der Digitalisierung führt
mich zu Christopher Nigischer von der Consider IT
GmbH. Wir kennen uns schon seit über zehn Jahren, als
wir beide bei Altran gearbeitet haben und haben seitdem den
Kontakt gehalten. Christopher bewegt sich mit Consider IT auf
beiden Seiten der Digitalisierung, einige Geschäftsfelder
verändern sich für ihn dadurch, auf anderen Geschäftsfeldern
hilft er seinen Kunden bei der Umsetzung der Digitalisierung.
Links aus dem Interview:
Christopher Nigischer
Consider IT GmbH
Chainstep GmbH
Heise Newsletter
Transkript:
Nils: Vor mir sitzt Christopher Nigischer,
Geschäftsführer der Consider IT GmbH, und wir werden uns jetzt
darüber unterhalten, was Digitalisierung für ihn und sein
Unternehmen bedeutet. Erzähl mal: Wer bist du? Was hat dich
hierher getrieben?
Christopher: Danke, Nils. Ich freu mich auf die
Gelegenheit zum Gespräch. Wer bin ich? Ich bin ursprünglich
Österreicher. Seit zwölf Jahren bin ich erst in Hamburg und lerne
richtiges Deutsch. Die ersten Jahre waren wir Kollegen bei Altran
Technologies, wo ich das Geschäft der Technologieberatung gelernt
habe und dann dort als Manager einen Bereich geführt habe.
Letzten Endes hat das zu meiner heutigen Tätigkeit geführt,
nämlich als Unternehmer tätig zu sein, sich selbstständig zu
machen und mit Till Witt 2010 die Consider IT GmbH zu gründen.
Dort haben wir erstmal sehr ähnlich weitergearbeitet wie zuvor im
Angestelltenverhältnis. Mit unseren Teams aus Informatikern und
Ingenieuren bearbeiten wir Projekte für Kunden. Daraus ist mehr
geworden. Dieses Jahr hatte ich schon die ein oder andere
Gelegenheit, auf Konferenzen zu sprechen und Kurzprofile
auszuarbeiten, wo man in tausend Worten oder Zeichen über sich
selbst spricht.
Ich neige dazu, mich als kleinen Serienunternehmer zu bezeichnen,
weil zu Consider IT eine Reihe weiterer Unternehmen dazu gekommen
sind, wie die Consider US, Consider Food oder die Consider
Carbon. Diese Woche Montag waren wir wieder beim Notar und haben
die Chainstep GmbH gegründet, die sich auf Beratungsthemen rund
um Blockchain-Technologie spezialisiert. Wir haben einen bunten
Mix aus Unternehmen am Start, auch verschiedene Geschäftsfelder
betreffend, wie den Online-Handel für Allergiker-Lebensmittel im
klassischen Business zu Konsumgeschäft über Zeitarbeit und
IT-Beratung bis hin zu eigenen Innovationsprojekten im Bereich
additive Fertigung und Blockchain-Technologie. Es besteht eine
große Bandbreite. Es ist auch eine super-spannende Aufgabe für
mich, überall als Geschäftsführer und Gesellschafter aktiv
mitzuwirken, indem ich den Kollegen den Rahmen gebe, den sie
brauchen, um erfolgreich zu sein, und die Dinge vorantreibe.
Insofern glaube ich, dass ich zur Digitalisierung vielfältige
Berührungspunkte habe. Lass uns gleich in die Thematik
einsteigen.
Nils: Super spannend. Wie Christopher sagt, wir
kennen uns schon eine ganze Weile und haben auch gelegentlich den
Kontakt gehalten, aber einiges ist auch für mich neu, obwohl wir
gelegentlich mal ein Bier trinken waren.
Was ist Digitalisierung?
Nils: Die Motivation für diesen Podcast ist,
dass Digitalisierung alles und nichts bedeutet und ich
Geschichten sammeln möchte. Du hast ein paar Themen angerissen,
die euch betreffen. Es klingt durch, dass du auf der einen Seite
Unternehmen bei der Digitalisierung hilfst und dass du in
bestimmten Geschäftsfeldern auch selber von der Digitalisierung
betroffen bist. Wenn du es charakterisieren müsstest, was
bedeutet denn Digitalisierung für dich und deine Unternehmen?
Christopher: Ich würde es so darstellen,
dass mit der Erfindung des Internets Ende des letzten
Jahrhunderts ein Weg begonnen wurde, unsere Welt in all ihren
Facetten digital abzubilden: von Informationen über
Dinge bis hin zu menschlichen Beziehungen und
Vertragskonstruktionen und der Möglichkeit Geschäfte einzugehen.
Das ist heute alles möglich.
Jetzt sehen wir einen Wandel dahin, dass die digitale Welt ein
Stück weit ein eigener Wirtschaftssektor ist, der nicht nur die
physische Welt abbildet, sondern völlig eigenständige
Möglichkeiten bietet zu wirtschaften, sich zu vernetzen, Kontakte
zu knüpfen, etc. Das ist so spannend für die Wirtschaft, weil
Digitalisierung dabei hilft die Effizienzpotenziale zu heben,
Prozesse nicht mehr über Papier und den physischen Austausch
abzuwickeln, sondern digital in Lichtgeschwindigkeit und völlig
unabhängig von Raum und Zeit. Wir können somit global
zusammenarbeiten und haben dadurch ein riesiges Potenzial an
Kunden, Mitarbeitern und Dienstleistern, auf die wir unmittelbar
zugreifen können. Die Globalisierung macht damit den Absatz der
physischen Güterströme ganz krass möglich. Damit einher geht eine
Beschleunigung, aber auch die Notwendigkeit für Firmen, sich
darauf einzustellen. Es wäre Quatsch, einen Papierprozess einfach
1:1 digital abzubilden. Das bringt zwar auch Vorteile, aber
richtig attraktiv werden die Vorteile erst, wenn du die
spezifischen Möglichkeiten der digitalen Technik für dich nutzt
und darauf aufbauend ganz neue Geschäftsmodelle erschaffst.
Schauen wir uns konkret den Teil des Unternehmens an, wo wir
betroffen sind und den Wandel aufgrund der Digitalisierung auch
selbst vollziehen müssen. Wir sitzen hier in den Räumlichkeiten
von Adler Personal. Das ist der Betriebsteil, der sich mit
Zeitarbeit beschäftigt. Wir haben Kunden im gewerblichen Bereich
– Logistik-Unternehmen, für die wir arbeiten und denen wir im
Rahmen der Arbeitsüberlassung Personal stellen. Zwanzig
Mitarbeiter sind beim Kunden vor Ort im Einsatz und zwei
Disponenten hier im Büro. Dazu haben wir noch eine Auszubildende,
die das Team unterstützt, und hoffentlich zur künftigen
Disponentin ausgebildet wird. Es ist ein sehr papiergetriebenes
Geschäft, das bei den Arbeitsverträgen der Mitarbeiter beginnt.
Man ist gut beraten, das in Schriftform zu tun und diese
Dokumente aufzubewahren. Ein guter der Teil der Miete geht dafür
drauf, dass wir den notwendigen Platz haben, das Papier
aufzuheben. Über die Arbeitsverträge hinaus haben wir auch
Arbeitnehmerüberlassungsverträge mit den Kunden. Hier gibt es
durchaus sehr strenge gesetzliche Regelungen und auch regelmäßige
Kontrollen der Aufsichtsbehörden, in diesem Fall der Agentur für
Arbeit. Es wird überprüft, ob die Zeitarbeitsfirmen regelkonform
arbeiten, ob Aspekte wie Mindestlohn, Tarifverträge und darüber
hinausgehende Verpflichtungen, die erneut nachgeschärft worden
sind, eingehalten werden. Letztes Jahr gab es erst eine
Kontrolle, bei der drei Mitarbeiter der Agentur für Arbeit bei
uns alle Akten des letzten Jahres verlangt haben. Nachdem die
Kollegen die Akten herausgesucht haben, wühlten sich die
Mitarbeiter der Agentur für Arbeit ein paar Tage durchs Papier.
Gott sei Dank haben wir dann die Nachricht erhalten, dass es
keine Beanstandungen gab. Natürlich kann das auch anders gehen.
Es ist naheliegend, dass solche Überprüfungen auch anders
durchgeführt werden können. Das können wir uns beide vorstellen,
aber so ist die Welt der Zeitarbeit heute.
Nils: Das heißt, im Prinzip sind es zwei
Schnittstellen, die es schon immer gab, auf der einen Seite die
Kontrolle und auf der anderen Seite die Beziehung zu den
Mitarbeitern. Schätzt du, dass die Digitalisierung das radikal
verändert hat, oder ist es ein Feld, das man noch mal angehen
könnte?
Christopher: Es gibt noch Möglichkeiten, sich
anders aufzustellen, bis hin zu papierlosen Organisationen, aber
damit kommen wir zum Thema Kulturwandel. Das hast du bereits
angesprochen. Wir haben hier ein Team mit bis zu 15 Jahren
Erfahrung in Zeitarbeit, die den Papierprozess gelernt haben. Bis
jetzt habe ich mich nicht getraut, das radikal umzustellen, weil
ich im Gespräch mit dem Team noch Widerstände feststelle und es
erschien mir nicht sinnvoll, es von oben aufzuzwingen.
10 Minuten Antwortzeit auf digitale Stellenanzeigen
Christopher: Es gibt auch andere Beispiele, in
denen Digitalisierung stark gelebt wird. Wo kriegen wir zum
Beispiel unsere Bewerber her? Die effizienteste, stärkste und
beste Quelle ist Facebook. Die Kandidaten, nach denen wir suchen,
sind gut organisiert in Gruppen. wie zum Beispiel “Stellen um
Hamburg”. Und diese Facebook-Gruppen funktionieren so, dass man
dort seine Stellenanzeigen postet und 10 Minuten später zwei bis
drei Bewerber am Start hat. Wenn es gut geht, wird am gleichen
Tag das Bewerbungsgespräch geführt und am nächsten Tag startet
der Mitarbeiter beim Kunden.
Nils: Wow!
Christopher: Das ist keine Utopie, sondern
gelebte Praxis. Da kommt Digitalisierung voll zum Tragen. Man
sieht auch, was für ein Potenzial dahinter steckt, denn wer
sollte Facebook verbieten, den ganzen Rest der Wertschätzung als
Softwarelösung, als digitaler Agent einfach mitzumachen und
möglicherweise braucht es dann irgendwann den ganzen
Rattenschwanz dahinter, die Disponenten der Zeitarbeit, nicht
mehr in dem Umfang wie heute.
Das ist ein weiterer Weg dorthin. Wir sehen, dass Zeitarbeit auch
immer noch ein Beziehungs-Geschäft ist. Man muss die Mitarbeiter
kennenlernen, einschätzen, wer zuverlässig ist und wen man zu
seinen Kunden schicken kann. Auch auf der Kundenseite muss man
wissen, mit wem man arbeitet und wie das Kundenumfeld ist. Wir
werden heutzutage nicht von Bewerbern überlaufen, sondern es ist
ein Verkaufsjob – sowohl beim Kunden, als auch beim Mitarbeiter
und Bewerber, weil die guten Leute es sich aussuchen können. Der
Arbeitsmarkt ist mittlerweile so trockengelegt, dass wir
Überzeugungsarbeit leisten müssen.
Nils: Thema Kulturwandel, im Prinzip bringen die
Leute, die in Facebook-Gruppen nach Jobs suchen, die Kultur, mit
der sie von Haus aus aufgewachsen sind, mit? Schließlich kennen
sie es nicht anders?
Christopher: Ja.
Nils: Und im Prinzip müssen sich die Leute, die
nicht so aufgewachsen sind, dem anpassen. Wenn in der Zukunft
Firmen ihre Stellen nur noch über Facebook ausschreiben, weil die
klassischen Regeln nicht mehr attraktiv sind, dann bedeutet das
eventuell, dass Leute auf der Strecke bleiben.
Christopher: Möglicherweise. Gerade im Bereich
des Arbeitsmarktes gibt es noch genug analoge Angebote. Die
Agentur für Arbeit kümmert sich persönlich und individuell um die
Leute und macht das sehr gut. Daher habe ich kurzfristig diese
Befürchtung nicht. Es ist eher so, dass wer die Chancen erkennt,
sie gut für sich nutzen kann. Es ist natürlich convenient, dass
das Smartphone fast immer am Start ist, egal, wie die
Qualifikation eines Bewerbers aussehen. Facebook hat eine
Marktdurchdringung, die für uns einen guten Weg etabliert hat,
und unser Team nutzt diesen Weg hervorragend. Auch, indem es sich
selbst als Arbeitgeber auf Facebook präsentiert. Dieser
Kanal ist mittlerweile wichtiger als die eigene
Homepage. Natürlich geht das mit Risiken einher. Man ist
von diesem amerikanischen Konzern ein Stück weit abhängig, muss
nach dessen Regeln spielen und hat auch auf Regeländerungen
keinen Einfluss. Das sind Randbedingungen, die einen Teil von der
eigenen Wertschöpfung abziehen und als Wert in Amerika entstehen
lassen, obwohl es ein Bewerbungsprozess ist, der hier in
Deutschland abläuft. Aber gut.
Gibt es Datenschutzprobleme durch die Digitalisierung mit
Facebook?
Nils: Jetzt hattest du gesagt, dass die Prüfung
von der Agentur für Arbeit gut und elegant durchgelaufen ist,
siehst du da Facebook als Risiko für zukünftige Prüfungen?
Facebook und Datenschutz sind zwei Wörter, die Hand in Hand
kommen.
Christopher: Ehrlich gesagt hatten wir ein ganz
spannendes Beispiel, so aus der Schule geplaudert. Wir hatten vor
eineinhalb Jahren einen Vorfall im Bereich Datenschutz. In einer
Facebook-Gruppe wird auch emotional diskutiert. Heute würde man
das wahrscheinlich Hasskommentar nennen. Ein Bewerber hat sich
ungerecht behandelt gefühlt und dann sehr piseling über unsere
Kollegin, die mit ihm in Kontakt stand, in der Gruppe
kommuniziert. Worauf sie ihm geschrieben hat: “Sie hätten sich ja
nicht bei uns bewerben müssen.” Daraufhin meinte er: “Was fällt
ihnen ein? Sie legen hier in der Gruppe offen, dass ich mich
beworben habe. Ich fühle mich in meinen Datenschutzrechten
verletzt. Blabla.” Er hat dann angedroht, diesen Fall an den
Hamburger Datenschutzbeauftragten zu geben. Wir hatten es nicht
erwartet, aber er hat es gemacht. Wir dachten, “Ach ja komm, ist
sicher ein Graubereich, also muss man sich genau anschauen.” Dann
kam ein Brief mit der Aufforderung den Sachverhalt zu schildern.
Das haben wir gemacht und es hat zu keinen weiteren Konsequenzen
geführt.
Es war aber eine interessante Erfahrung zu sehen, wie nahe die
Rechtsverletzungen doch liegen. Damit sind wir wieder beim
Kulturwandel. Die Kollegin hat in dem Moment, in dem er mit dem
Datenschutzbeauftragten gedroht hat, gewusst, dass es nicht so
cool war. Vorher hatte sie das aber nicht auf dem Zettel, dass so
etwas um die Ecke geschossen kommt. Den Anlass haben wir
genutzt, um das zu adressieren und in der Belegschaft für mehr
Sensibilität für das Thema zu sorgen.
Wir hatten auch den Fall, dass uns Ransomware betroffen hat. Da
wir uns natürlich immer freuen, wenn Bewerbungsunterlagen kommen,
ist der Blick, was ist das jetzt für eine Datei und kann ich die
öffnen, nicht so scharf, wie er sein müsste. Peng, alles war
verschlüsselt und wir durften dann einen Bitcoin bezahlen, was
damals noch nicht so viel Geld war.
Das wars mit krassen Geschichten, die ohne Digitalisierung nicht
stattfinden würden. Als kleine Abrundung zu diesem Themenblock,
denke ich, dass für Unternehmen jeder Größe einerseits Chancen
und Effizienzpotenziale hebbar sind, doch jeder muss seinen
individuellen Weg dafür finden und die Leute mitnehmen. Zum
anderen handelt man sich, wie beim Thema Datenschutz oder
Hackerangriffe, neue Risiken ein, die es ohne Digitalisierung
nicht gäbe. Meine Hypothese dazu ist, dass wir alle das Thema
Verschlüsselung, Datenschutz und Kryptographie mit seinen
Möglichkeiten noch mehr kennenlernen müssen, weil darin ein Teil
der Lösung dieser Probleme steckt. Trotzdem ist es ein
Wissensbereich, der mit dem richtigen Umgang mit Passwörtern
beginnt. Mittlerweile beginnen öffentliche Rundfunkanstalten, die
Leute zu informieren. Das reicht bis hin zu neuen
Geschäftsmodellen, die durch Kryptographie und neue Technologien
wie Blockchain beispielsweise wirklich werden. Kryptographie wird
dann auf einmal ein Business-Enabler, der bestimmte Maschinen
oder Krypto-Economics erst realisierbar macht. Das sehen wir
gerade bei Digitalisierung 2.0 und in Feldern, wo wir das auch
vorantreiben und nicht nur Betroffene sind.
Nils: Spannend. Wir können da den Bogen gleich
hinschlagen. Digitalisierung 2.0 höre ich jetzt zum ersten Mal,
aber das war zu erwarten. (Beide lachen)
Christopher: Ich will das nicht dogmatisch in
den Markt treiben.
Nils: Letztendlich haben wir die Kernprozesse,
die es schon immer gab. Man hat immer schon versucht, Mitarbeiter
zu finden. Ich find es total spannend, was es für Detailprobleme,
Herausforderungen und Möglichkeiten gibt.
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, wo ihr bei der Umsetzung der
Digitalisierung helft, Thema Softwareentwicklung,
Produktentwicklung, Internet of Things. Dazu habe ich eine
Randnotiz, du sagtest eben, dass Rundfunkansstalten heute schon
über Passwortsicherheiten reden. Wahrscheinlich liest man in der
Apothekenrundschau irgendwann, wie man sein Passwort am besten
macht. Das ist einfach ein neues und junges Thema. Die
Jahrzehnte, die man bestenfalls hatte, sind eine unheimlich kurze
Zeit. Das heißt, dass es den Leuten, die es umsetzen, vielleicht
nicht bewusst ist.
Wenn man über das Thema Werte nachdenkt; ich bin
Softwareentwickler vom Background her. Mir hat niemand erklärt,
was für eine Verantwortung ich irgendwann haben werde, indem ich
Dinge bauen kann. Hätte ich Medizin studiert; den Hippokratischen
Eid gibt es seit etwa dreieinhalb tausend Jahren. In anderen
Disziplinen ist es unheimlich tief verankert, dass man sich
Gedanken darüber macht, was man tut, aber die meisten
Softwareentwickler sind heute wahrscheinlich noch so unterwegs: “
Cool, kann ich, mach ich, probier ich mal, was passiert.” Und
dann kommen Sachen raus, die man vorher noch gar nicht
antizipiert hat.
Chancen der Digitalisierung
Thema Software, spannen wir den Bogen dahin, an welchen Stellen
mischt ihr mit? Du hast schon gesagt, Blockchain ist ein Thema,
wo ihr dabei seid.
Christopher: Ja. Vor etwa ein bis zwei Jahren,
hat es die Consider IT etwa fünfeinhalb Jahre gegeben und wir
hatten uns etwas aufgebaut. Jetzt sind es 40 Mitarbeiter und es
ist eine gewisse Stabilität erreicht. Viele GmbHs überleben das
erste, zweite oder dritte Jahr nicht. Da haben wir ein paar
Stürme der ersten Jahre gut umschifft und die teilweise auch
gespürt, aber gut. Wir haben die Firma gegründet, damit sie
bleibt und in strategischer Hinsicht hatten wir sehr früh gesagt,
dass wir diversifizieren. Wir wollen unterschiedliche
Geschäftsfelder erschließen, wenn sich die Möglichkeiten ergeben.
Unter Aufzählung der verschiedenen Themen kann man sagen, dass
wir diesem Leitspruch treu geblieben sind. Es gab auch das Risiko
sich zu verzetteln, aber ich glaube, da haben wir eine sinnvoll
Balance hinbekommen.
Das andere Thema war, dass wir über die reine Dienstleistung
hinaus eigene Produkte und Intellectual Property perspektivisch
schaffen wollten, und das geht nicht, wenn du beim Kunden vor Ort
Projekte realisiert. Du musst Freiräume schaffen, musst dafür
auch Geld in die Hand nehmen und musst dir vielleicht überlegen:
Wie kannst du über externe Finanzierungsinstrumente, Venture
Capital oder Fördermaßnahmen solche Aktivitäten finanzieren?
Wir haben uns zwei Technologiefelder rausgesucht. Wir konnten es
auf der grünen Wiese machen. Wir waren da nicht vorbelastet.
Ursprüngliche Kernkompetenzen waren nicht stark ausgeprägt, weil
jedes Kundenprojekt anders ist. Daher haben wir gesagt, “Komm,
wenn wir es uns aussuchen können, was ist denn aktuell der
heißeste Shit, was du machen kannst?” Und dann sind wir bei
Blockchain-Technologie und additiver Fertigung gelandet und haben
in beiden Bereichen Projekte angeschoben: Additive Manufacturing
und 3D-Druck, stärker mechanisch, mechatronisch geprägt, aber
immer auch mit der Verbindung zur Software. Wir entwickeln neue
3D-Druckverfahren, die einerseits sehr große Objekte in kurzer
Zeit druckbar machen und zum anderen 3D-Druck und
Komposit-Materialien verbinden um Form, Flexibilität und die
Eigenschaften von Komposits zu verknüpfen. Da ist viel
Mechanik-Entwicklung dabei, teilweise spielen auch
Verfahrensentwicklung und Materialtechnik eine Rolle, aber auch
die Software, die diese Prozesse steuert, ist wichtig. Ich würde
sagen, da hat sich durch Digitalisierung nicht allzu viel
verändert.
Bei der Softwareentwicklung sind es Instrumente für den
Austausch, wie Slack, die mehr Interaktivität für Entwicklerteams
bieten. Dadurch kommt Geschwindigkeit rein, weil man nicht im
eigenen Saft der Probleme brütet, sonder auch mal eine Frage
raushaut und sich Communities anschließt. Das ist alles sehr
zugänglich, aber auf die Zusammenarbeit zwischen dem
Produktmanager und Entwickler kannst du auf die Weise ganz gut
abheben. Da nutzen wir es. Da ist es ein Vorteil. Da ist Software
für die Produkte, die daraus hoffentlich bald entstehen, ein
inhärenter Anteil für den Bereich additive Fertigung.
Bei der Blockchain-Technologie ist es eigentlich ein reines
Software Thema. Da sind wir ja erstmal so gestartet, dass wir
gesagt haben: Blockchain-Technologie, was ist das eigentlich, was
kann das, was tut das? Heute stehen wir an dem Punkt, dass wir
sehen, da werden viele Experimente durchgeführt, von Start-ups,
die die unterschiedlichsten Use Cases versuchen umzusetzen. Da
haben wir auch eins am Start. Das eine richtet sich auf das
Wärme-Messwesen in Deutschland, also das
Heizungskalorimeter-Ablesungwesen, das gerade auch vom
Bundeskartellamt untersucht wurde. Es gibt eine starke
Marktkonzentration. Vier Unternehmen teilen sich diesen Markt.
Sie haben sehr hohe Margen, EBIT-Raten von 30, 35, 40 Prozent.
Das hätten wir auch gerne.
Nils: Ja, klingt sehr attraktiv.
Christopher: Und die teilen sich 80 Prozent des
Marktes untereinander auf. Es wurde festgestellt, das ist ein
oligopolistischer Markt. Da wird der Regulator aktiv werden, um
mehr Transparenz mehr Interoperabilität zu schaffen, und wir
haben gesagt: “Mensch komm, Heizkosten ablesen, wozu brauchst du
einen großen Verwaltungsapparat? Du braucht das Gerät an der
Heizung und dahinter im Idealfall eine vertrauenswürdige
Datenbank, eine Blockchain, die das absichert, und eine Software,
die dann die Abrechnung erstellt. Heute sitzt niemand mehr in den
Unternehmen und rechnet das manuell aus.“ Und da sind wir
losgelaufen und entwickeln den Demonstrator und werden die
Werbetrommel rühren, um zu sagen, in Deutschland werden 1,7
Milliarden Euro für diese Dienstleistung ausgegeben. Vorher hatte
ich erwähnt, bei den Firmen gibt es 30 bis 40 Prozent EBIT-Marge.
Das heißt, wir rechnen mit 400 bid 500 Millionen, die wir alle
für eine einfach Dienstleistung zu viel zahlen. Diese halbe
Milliarde wieder zu sozialisieren und den Leuten ein Stück weit
zurückzugeben, das könnte eine solche verteilte Lösung auf Basis
der Blockchain-Technologie ermöglichen, aber es ist kein dünnes
Brett zu bohren, weil du viele Endpunkte an den Heizungen hast.
Bei 40 Millionen Haushalten in Deutschland kommt schon einiges
zusammen.
Nils: Dazu hab ich einen Gedanken, wo es wieder
richtung Kulturwandel und Vertrauen geht. Wir wohnen in einer
Wohnanlage, wo es eine gemeinschaftlich genutzte Heizung gibt und
einmal im Jahr kommt der Ableser, wahrscheinlich von einem dieser
vier Vereine. Vor ein paar Jahren sind diese Teile bei uns
ausgetauscht worden und sind jetzt theoretisch remote auslesbar.
Ich habe ihn gefragt: „Warum muss ich einen halben Tag zu Hause
sein?“ Er hat gesagt: “Ich könnte das von außen machen, wenn es
dafür freigeschaltet wäre, aber die Eigentümergemeinschaft will
das nicht. Die wollen hinterher einen Zettel haben, auf dem ich
unterschreibe, welche Werte ich abgelesen habe.”
Das heißt, es gibt schon eine Technik um es remote auszulesen,
die ist nicht Blockchain basiert, also fehlt das Vertrauen.
Glaubst du, dass Blockchain das Puzzlestück ist, dass dieses
Vertrauen bekommt?
Christopher: Ja, ob die Eigentümergemeinschaft
in deinem Fall das auch erkennen und wertschätzen kann, ist eine
spannende Frage. Ich hoffe, dass das so ist. Das ist eine sehr
spezielle Situation. Der Auftraggeber für den Ablesedienst ist
der Besitzer des Mietobjekts, zahlen muss es aber der Mieter,
über die Nebenkostenabrechnung. Das heißt, dem Vermieter ist es
per se egal, was es kostet. Er selber hat keine Kosten zu tragen.
Je angespannter die Situation der Mietpreise ist, umso mehr zählt
natürlich jeder Euro, den du zu viel zahlst, und umso genauer
muss man hinschauen, wo die Kohle bleibt, was man als
Mieteinnahmen bekommt und was man als Nebenkosten draufschlagen
muss.
Vertrauen ist eines der Versprechen oder Erwartungen, die wir mit
Blockchain verbinden. Ohne humanes Vertrauen auszukommen,
ohne die Notwendigkeit einer Beziehung und des menschlichen
Fleisch und Blutes, das etwas unterschreibt. Sondern, dass wir
durch die Gestaltung des technischen Systeme wissen, Beschiss
funktioniert nicht. Diesem Wandel unterliegen wir alle. Das hat
nicht nur etwas mit Blockchain zu tun, sondern auch mit dem
selbstfahrenden Auto, dem du dich irgendwann hingibst und sagst:
Hoffentlich läufts. Auch da spielt Vertrauen eine große Rolle –
und wie wir uns als Gesellschaft gegenüber der Technik
aufstellen, ist im Fluss und ein spannendes Thema.
Nils: Ja, auf jeden Fall. Ich bin gespannt, ob
ich mir demnächst keinen Tag mehr frei nehmen muss für die
Heizungsablesung.
Im Prinzip sind das alles State-of-the-Art-Technologien.
Softwareentwicklung ist etwas, das seit Jahrzehnten praktiziert
wird, und es gibt größere Firmen, die jahrzehntelange
Praktik-Prozesse in der Softwareentwicklung haben. Ist das ein
Thema für euch, dass ihr agile Softwareentwicklung knacken müsst,
oder habt ihr spät genug angefangen, um direkt am Puls der Zeit
zu sein?
Christopher: In Teilen, ja. Es wird spannend,
wenn die Teams größer werden. Im Moment ist die Zusammenarbeit
zwischen zwei oder drei Leuten leicht zu organisieren. Der Weg
geht aber dahin, dass man Businessleute und Produktmanager mit
differenzierten Rollen integriert und sich ein agiler Modus
Operandi bei uns noch herausbilden muss.
Ich würde uns nicht als besonders reife Organisation bezeichnen.
Wir sind gut aufgestellt, weil wir klein, hands-on und
pragmatisch sind. Ein Overhead oder V-Modell gibt es per se
nicht. Damit gehen aber auch Probleme einher. Wo ist jetzt
nochmal die Spezifikation, was ist mit der Architektur, wo haben
wir das aufgeschrieben? In welchen Slack-Channel muss ich das
suchen?
Wie kann gutes Wissensmanagement funktionieren?
Christopher: Ich habe kürzlich erst mit Till,
meinem Geschäftspartner, diskutiert. Wir haben es als
Ergebnissicherung umschrieben. Man könnte auch Wissensmanagement
dazu sagen. Je mehr Wissen bei uns in der Organisation entsteht,
umso wichtiger wird es das wieder auffindbar zu machen, zu
dokumentieren und mit einem spielerischen Charakter umzusetzen,
dass es nicht als Belastung empfunden wird, sonder nebenher
entsteht. Es gibt da ein gutes Beispiel: Manche unserer Projekte
erfordern einen Halbjahresbericht, den wir dann einer externen
Partei, einem Fördergeber, einem Finanzier oder einem Kunden zur
Verfügung stellen. Teilweise nehmen wir einen Slack-Channel und
verarbeiten ihn zu einem lesbaren Bericht, was durchaus
praktikabel ist und große Vorteile bietet.
Nils: Das stimmt. Das Thema Kommunikation und
Wissensmanagement habe ich heute schon in einigen Kontexten
gehört. Vorteil: Es gibt viele coole Kanäle, die es früher nicht
gab. Nachteil: Es gibt ganz schön viele coole Kanäle und oft
benutzt man sie alle.
Christopher: Absolut. Und dann wird eine
Diskussion per E-Mail begonnen, in WhatsApp fortgesetzt, in Slack
weitergeführt, mit Handlungssträngen, die parallel verlaufen.
Holla, die Waldfee. Das ist kaum mehr nachvollziehbar. Ein
unified Messenger ist mir nicht bekannt, wo man alles praktikabel
zusammen hätte. Bei Microsoft Office 365 mit Jena und Teams und
allem möglichen Zusätzen, sind gute Ansätze dabei. Doch es ist
nicht so attraktiv. Und intuitiv bedienbar wie Slack ist es lange
noch nicht. Häufig arbeitest du dich durch deine Mails, dann
guckst du in WhatsApp, dann guckst du in Trello, dann in Slack
und dann kannst du wieder von vorne anfangen, weil genug Mails
aufgelaufen sind. Das ist ein kleines Perpetuum mobile, wo man
nur das tut. Und hat man dann was Wertschöpfendes geleistet,
Fragezeichen?
Nils: So gesehen, eine Herausforderung, welche
die Digitalisierung mit sich bringt.
Christopher: Ja, eine neue Herausforderung
Was würdest du anders machen, wenn du neu anfangen könntest?
Nils: Eine letzte Frage zum Thema Software. Gibt
es irgendetwas, was du anders machen würdest, wenn du heute neu
anfangen könntest? Oder hattet ihr in einzelnen Projekten zu
wenig Komplexität?
Christopher: Was mir aktuell Bauchschmerzen
macht, ist der Toolflow-Zirkus, weil wir nicht vorgegeben haben,
für welche Zwecke es zu nutzen ist. Ich fand, es war ein
spannender Weg, erst zu klären, wie wir kommunizieren wollen und
dann, wenn wir noch wollen, die Firma zu gründen. In den
einzelnen Gesellschaften und Betriebsteilen sind die Teams sehr
ergebnis-verantwortlich und müssen daher gucken, welche
Arbeitsinstrumente sie brauchen und sich das organisieren. Durch
diese Freiheit verwendet der eine Dropbox, der andere Google
Drive, der dritte Office 365. Das sind nur die statischen
Dateien. Es setzt sich in den Tools natürlich fort. Auf die Dauer
verliert man den Überblick und hat dann auch Silos, wo die
berühmten Synergie-Effekte nicht stattfinden können, weil alles
eingesperrt ist. Jetzt sind wir dabei, dort nachzusteuern und zu
sagen: “Wir wollen jetzt nicht per Order-Mufti alles vorgeben,
aber wir wollen ein Grundset an gemeinsamer Technologie und Tools
etablieren und die Kollegen mitnehmen, das gemeinsam zu
nutzen, indem man Vorteile aufzeigt.”
Nils: Das kann ich mir vorstellen. Eure
spezielle Struktur mit den vielen verschiedenen Themen
nebeneinander, spielt aber sicher auch eine Rolle.
Christopher: Ja, natürlich.
Welches Problem im Bereich Digitalisierung würdest du am
liebsten über Nacht lösen?
Nils: Was ist für euch das größte Thema im
Bereich Digitalisierung, das du angehen willst? Oder anders: Wenn
du über Nacht ein Thema lösen könntest, was sollte morgen aus der
Welt sein?
Christopher: Den Aktenwust im Personalwesen zu
digitalisieren. Jeder Brief, den ich kriege, ist ein Graus, weil
ich den erst scannen und dann weiterverarbeiten muss. Ich hab mir
bis jetzt keinen schickilacki Scanner angeschafft. Hier ein
kleiner Einblick in mein Leben. Der beste Platz, um mit dem
Smartphone etwas zu scannen, ist mein Ceran-Kochfeld, weil es
schwarz ist und die Dunstabzugshaube darüber beleuchtet ist. Ich
leg das Papier auf das Kochfeld, zieh die Dunstabzugshaube aus,
mach die Beleuchtung an, damit ich eine homogene Ausleuchtung
habe, und scanne dann mit dem Smartphone alles, was ich
schriftlich kriege. Wenn ich das Papier nicht brauche, schmeiße
ich es weg und hebe es nur digital auf. Unterlagen wie ein
Gesellschaftsvertrag werden abgelegt. Ein Medienbuch ist das
klassische Beispiel, wirklich pain in the ass. Man muss dahin
kommen, dass man Schriftform-Erfordernisse digital abdecken kann.
Das geht heute grundsätzlich, mit dem digitalen Personalausweis,
digitalen Signaturen, etc. Eine weitere kleine Anekdote: Du
kriegst als Österreicher keinen elektronischen Personalausweis
aus Deutschland und der Östereichische ist mit den deutschen
Systemen nicht kompatibel.
Nils: Das ist 2017 ja auch zu viel verlangt.
Christopher: Ich hoffe, das ändert sich in
absehbarer Zeit. Der Personalausweis ist eine traurige
Geschichte. Meiner Meinung nach ist er noch nicht dort
angekommen, wo er sein könnte. Blockchain ist vielleicht eine
einfachere Technologie, wo man einfacherer vorankommen kann. Wir
werden es sehen. Aber ich glaube, dass die digitale Welt noch
einen Schritt nach außen tun kann, was die Grenze von digitaler
zu physischer Welt betrifft. Alles was Papier anbelangt, fällt
für mich unter diesen Schritt. Es wäre für mich ein Traum, das
loszuwerden.
Nils: Ich guck mal, was ich machen kann. (Beide
lachen)
Hilfreiche Quellen zur Digitalisierung
Nils: Was ist die hilfreichste Quelle zum Thema
Digitalisierung, die du regelmäßig oder kürzlich gelesen oder
gehört hast?
Christopher: Der Heise-Newsletter, den ich mir
auf heise.de mit interessanten Themen zusammengsetöpselt habe.
Digitalisierung ist auch ausdifferenziert in IT-Security und
Industrie 4.0 und weiß der Kuckuck, was noch alles. Den lese ich
jeden Tag in der früh und der hält mich auf dem Laufendem.
Nils: Spannend. Wen hättest du hier gerne als
Gast im Podcast? In einem anderen Interview habe ich gehört, ich
sollte Emmanuel Macron zur internationalen Digitalisierung
interviewen. Ich weiß nicht, ob ich das dieses Jahr noch
hinbekomme. Wünsch dir was.
Christopher: Vielleicht eine unmögliche Aufgabe.
Finde Satoshi Nakamoto.
Nils: Das ist doch das Wort zum Sonntag.
Das war unser heutiges Gespräch mit Christopher Nigischer von der
Consider IT GmbH. Vielen Dank für das Gespräch, Christopher.
Der Beitrag E001: Was kann sich durch Digitalisierung in einem
Unternehmen verändern? – Christopher Nigischer (Consider IT)
erschien zuerst auf SoftwareForFuture Podcast.
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