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Beschreibung
vor 2 Jahren
Laura Grazioli war bis vor rund zwei Jahren eine ausserhalb ihres
Wahlkreises wenig bekannte Landrätin der Grünen. Mittlerweile
kennt man die Sissacherin weit über die Kantonsgrenze hinaus. Ihr
Werdegang schlug landesweit hohe Wellen. So hätte sie im Herbst
eigentlich für den Nationalrat kandidieren wollen – im Frühling
aber strich sie der Parteivorstand von der Liste, weil sie sich
im nationalen Komitee der Souveränitätsinitiative engagiert.
Kurz nach den Wahlen dann der Knall: Wegen anhaltender interner
Querelen kehrte sie ihrer Partei und der Politik den Rücken. Mit
«BaZ direkt»-Host Benjamin Wirth spricht sie über ihren
Entscheid, offen und ehrlich – wie nie zuvor. Sie kritisiert
auch, dass es in der Politik immer häufiger um Gut und Böse gehe,
nicht um Richtig oder Falsch.
Schon in den Corona-Jahren kommt es zum Bruch zwischen ihr und
den Grünen. Grazioli findet: «Andere Meinungen gilt es
auszuhalten.» Gerade die linken Parteien seien zurzeit jedoch zu
ideologisch unterwegs – «ich wünsche mir weniger moralisierende
Debatten.»
PS, ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Diese Folge ist Teil
einer Reihe von Spezialsendungen. Wir begrüssen bis Neujahr jeden
Tag bekannte und spannende Gäste aus Politik, Kultur, Wirtschaft
und Sport. Unter anderem: -minu, Stephanie Eymann, Bernhard
Heusler, Adela Smajic, Dani von Wattenwyl und Alain Claude
Sulzer.
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