Marktbericht Fr. 07.05.2021 - Börse paradox: US-Arbeitsmarkt sehr schwach, Börsen steigen rasant, Adidas +8 %, Basler Q1
Börse paradox - US-Arbeitsmarkt sehr schwach, Börsen steigen
rasant, Adidas +8 %, Basler Q1, Investolio
17 Minuten
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Beschreibung
vor 4 Jahren
Der Freitag ist ein gutes Beispiel für die Kategorie "Börse
paradox": die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten waren viel schlechter
als erwartet und die Börsen steigen überall rasant an. In den USA
wurden nur 266.000 Jobs neu geschaffen, erwartet waren 978.000. Das
wiederum sorgt dafür, dass die Zinssorgen, die durch Aussagen von
Finanzministerin Janet Yellen zu Beginn der Woche ausgelöst wurden,
sind damit in Luft aufgelöst. Mit einem so schwachen Arbeitsmarkt
droht die US-Wirtschaft nämlich nicht allzu schnell zu überhitzen.
Die Ursache könnte laut Medienberichten aber auch in den zu
großzügigen Geldgeschenken der Biden-Regierung liegen. Vielen
Arbeitslosen könnten Antrieb und Notwendigkeit fehlen, einen Job zu
suchen. So oder so: der DAX macht seinen Rücksetzer mehr als wett.
Schlusskurs am Freitag 15.399 Punkte und +1,3 %. Der ATX in Wien
schloss bei 3.330 Punkten mit +0,6 %, die Wall Street eröffnete mit
Plus und vor allem die zinssensiblen Technologiewerte konnten
deutlich zulegen. Stärkster Gewinner im DAX war Adidas nach guten
Q1 Zahlen mit +8, 4 %. Weitere Gewinner im DAX waren Delivery Hero
und Infineon mit +3,6 %. Ebenfalls unter den Gewinnern war Siemens
nach guten Q1 Zahlen inklusive Prognoseanhebung: der Nettogewinn
soll jetzt im Geschäftsjahr 2021 um 48 % auf 5,7 bis 6,2 Mrd. Euro
steigen. +3 % für die Aktie. BMW kann nach guten Q1 Zahlen dagegen
kaum zulegen. Und das, obwohl der Gewinn hier mit 2,8 Mrd. Euro
fast fünfmal so hoch war wie im Jahr 2020. Die guten Zahlen waren
aber schon im Vorfeld bekannt und konnten keine Impulse mehr
bringen. Stärkste Verlierer im DAX waren die Deutsche Post mit -1
%, Covestro mit -1,3 % und HeidelbergCement mit -4 %. Bei der Post
und HeidelbergCement sind die Kurse allerdings ExDividende. Hören
Sie zu den Quartalszahlen von Adidas Pressesprecher Jan Runau, zu
den Quartalszahlen von Basler CFO Hardy Mehl, zur Lage der
Digitalisierung bei den Kunden im Bankensegment niiio Finance CEO
Johann Horch und zur Scoring Plattform Investolio Geschäftsführer
Maximilian König.
paradox": die wichtigen US-Arbeitsmarktdaten waren viel schlechter
als erwartet und die Börsen steigen überall rasant an. In den USA
wurden nur 266.000 Jobs neu geschaffen, erwartet waren 978.000. Das
wiederum sorgt dafür, dass die Zinssorgen, die durch Aussagen von
Finanzministerin Janet Yellen zu Beginn der Woche ausgelöst wurden,
sind damit in Luft aufgelöst. Mit einem so schwachen Arbeitsmarkt
droht die US-Wirtschaft nämlich nicht allzu schnell zu überhitzen.
Die Ursache könnte laut Medienberichten aber auch in den zu
großzügigen Geldgeschenken der Biden-Regierung liegen. Vielen
Arbeitslosen könnten Antrieb und Notwendigkeit fehlen, einen Job zu
suchen. So oder so: der DAX macht seinen Rücksetzer mehr als wett.
Schlusskurs am Freitag 15.399 Punkte und +1,3 %. Der ATX in Wien
schloss bei 3.330 Punkten mit +0,6 %, die Wall Street eröffnete mit
Plus und vor allem die zinssensiblen Technologiewerte konnten
deutlich zulegen. Stärkster Gewinner im DAX war Adidas nach guten
Q1 Zahlen mit +8, 4 %. Weitere Gewinner im DAX waren Delivery Hero
und Infineon mit +3,6 %. Ebenfalls unter den Gewinnern war Siemens
nach guten Q1 Zahlen inklusive Prognoseanhebung: der Nettogewinn
soll jetzt im Geschäftsjahr 2021 um 48 % auf 5,7 bis 6,2 Mrd. Euro
steigen. +3 % für die Aktie. BMW kann nach guten Q1 Zahlen dagegen
kaum zulegen. Und das, obwohl der Gewinn hier mit 2,8 Mrd. Euro
fast fünfmal so hoch war wie im Jahr 2020. Die guten Zahlen waren
aber schon im Vorfeld bekannt und konnten keine Impulse mehr
bringen. Stärkste Verlierer im DAX waren die Deutsche Post mit -1
%, Covestro mit -1,3 % und HeidelbergCement mit -4 %. Bei der Post
und HeidelbergCement sind die Kurse allerdings ExDividende. Hören
Sie zu den Quartalszahlen von Adidas Pressesprecher Jan Runau, zu
den Quartalszahlen von Basler CFO Hardy Mehl, zur Lage der
Digitalisierung bei den Kunden im Bankensegment niiio Finance CEO
Johann Horch und zur Scoring Plattform Investolio Geschäftsführer
Maximilian König.
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