Software-Unternehmen Affinity übernimmt Berliner Tech-Media-Startup Opinary (Softwaretools • Übernahme • Marketing)
Interview mit Cornelius Frey, CEO und Co-Founder von Opinary
24 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Jahren
In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Cornelius Frey, CEO
und Co-Founder von Opinary, über die Übernahme durch das
Softwareunternehmen Affinity.
Opinary hat eine Technologie entwickelt, die Debatten
visualisiert und damit über 170 Millionen monatlichen Usern
ermöglicht, ihre Ansichten in intuitiven, einbettbaren Tools im
Internet zu teilen. Das Startup arbeitet für führende Verlage und
Marken, um ihr Publikum in großem Umfang einzubinden und zu
verstehen. Dabei verspricht das Unternehmen eine Interaktionsrate
von mindestens 2 % und bei Videoformaten eine Durchsichtsrate von
mindestens 70 %. Darüber hinaus garantiert Opinary, dass die
Nutzerinnen und Nutzer eine 15 % bessere Leistung auf ihrer
Webseite in Bezug auf Verweildauer, Seitenbesuche und
Abbruchraten haben als andere Vermarkter nativer Werbeformen. Das
Startup wurde im Jahr 2014 von Cornelius Frey, Max Meran und Pia
Frey in Berlin gegründet. Mittlerweile arbeiten mehr als 30
Personen mit über 15 Nationalitäten als Journalistinnen und
Journalisten, Sales-Experts, Developer, Data Scientists sowie
Marketeers für das Unternehmen. Unternehmen wie Pfizer, SAP oder
Audi sowie Verlage wie Times, Funke oder der Tagesspiegel
vertrauen bereits auf die intuitive Lösung.
Nun hat Opinary bekanntgegeben, dass die Software-Firma Affinity
das Startup übernehmen wird. Die Transaktionssumme beläuft sich
auf einen siebenstelligen Betrag, der zu einer Hälfte in Geld
ausgezahlt und zur anderen Hälfte durch einen Share-Deal geregelt
wird. Zuletzt sammelte das Unternehmen im Jahr 2018 drei
Millionen Euro ein, woran sich u.a. Project A und der
Samwer-Fonds Global Founders Capital beteiligt haben. Insgesamt
kommt das Startup damit auf 4,5 Millionen Euro an Wagniskapital.
Affinity hat seinen Hauptsitz in Chicago, beschäftigt rund 400
Mitarbeitende und bietet Softwareprodukte für Verlage und
Marketingfirmen an. Durch den Kauf möchte das Unternehmen seine
Präsenz in Europa weiter ausbauen. Opinary wiederum soll der Deal
ermöglichen, weiter in die USA und nach Asien zu expandieren. In
Zukunft soll die Berliner Firma nun auch Produkte von Affinity
anbieten. Die Marke Opinary soll bestehen bleiben und das
bisherige Management bleibt ein integraler Bestandteil der
Unternehmensführung.
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