Die Unberührbare

Die Unberührbare

vor 4 Jahren
Eigentlich haben wir keine Stars, sondern Leute, mit denen wir besonders gern zusammenarbeiten und Prominente mit denen wir gerne reden.
14 Minuten
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Eigentlich haben wir keine Stars, sondern Leute, mit denen wir besonders gern zusammenarbeiten und Prominente mit denen wir gerne reden.

Beschreibung

vor 4 Jahren
Es gehört zu den seltenen Ereignissen, daß Filme aus Deutschland zu
den Internationalen Filmfestspielen in Cannes eingeladen werden.
Oskar Roehlers S/W-Film wurde spontan eingeladen. Er erhielt den
diesjährigen Bundesfilmpreis in Gold. In dem Film beschreibt Oskar
Roehler das grandiose Ende seiner Mutter, der Schriftstellerin
Gisela Elsner, die zur Gruppe 47 gehörte. Wie in dem Roman DON
QUICHOTE, ist die Darstellung gleichzeitig tragisch, komisch,
liebevoll und kritisch. Die Stärke des Films liegt darin, daß
wenige, einzelne Eigenschaften dieser imponierenden Frau
herausgegriffen und in den Rhythmus des Films umgesetzt werden. Die
Stärke des Films liegt in seiner Abstraktion. Die Schauspielerin
Hannelore Elsner hat in bewundernswerter Weise dieses Raster mit
Leben ausgefüllt. Oskar Roehler schafft eine Brücke zu jener
Generation, die der der 68er vorausging. Die Ideale dieser
Generation und die enormen Lebensenergien paßten kurze Zeit später
schon nicht mehr auf die veränderte Zeit ("Zeitentzug"). Requiem
für eine "verlorene Generation". Erstausstrahlung am 02.10.2000
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