Wagenknecht ohne Klimaschutz, Böden binden weniger CO₂, kleine Unwetter mit großen Schäden

Wagenknecht ohne Klimaschutz, Böden binden weniger CO₂, kleine Unwetter mit großen Schäden

Was will das BSW gegen die Klimakrise tun?
18 Minuten

Beschreibung

vor 4 Monaten
Dieses Mal mit Sandra Kirchner und Katharina Schipkowski. Diese
Woche hat sich die neue Partei um Sahra Wagenknecht gegründet.
Klimaschutz gehört nicht zu den Prioritäten beim "Bündnis Sahra
Wagenknecht" (BSW), das vor allem als Dagegen-Partei auftritt und
sich gegen das Heizungsgesetz und das Verbrenner-Verbot ausspricht.
Laut BSW sind 100 Prozent Erneuerbare unmöglich, obwohl zahlreiche
Studien und Szenarien das Gegenteil nahelegen. Böden sind
bedeutende Kohlenstoffspeicher. Doch weltweit verlieren Böden an
Humus, das beeinträchtigt ihre Fähigkeit, CO2 zu binden, Wasser und
Nährstoffe zu speichern. In der EU ist bereits über die Hälfte der
Böden geschädigt. Das liegt an der fortschreitenden Versiegelung
von Flächen und intensiver Landwirtschaft mit Düngern und
Pestiziden – auch weil die Agrarpolitik über Jahrzehnte
falsche Anreize gesetzt hat. Noch nie wurden in Nordamerika und in
Europa so hohe Gewitterschäden verzeichnet wie 2023, zeigt die
Schadensbilanz des Rückversicherers Munich Re. Viele eher kleinere
und mittelgroße Unwetter haben so gravierende Schäden verursacht,
wie es eigentlich nur Großereignisse vermögen. Begünstigt wird
diese Entwicklung durch den Klimawandel. In Deutschland wird über
eine Pflichtversicherung gestritten. -- Das klima update° wird jede
Woche von Spender*innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen
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Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im
Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).

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