Tadschu Interviews - #2 Erinnerungsorte: Thomas Altmeyer

Tadschu Interviews - #2 Erinnerungsorte: Thomas Altmeyer

"Gedenken braucht keine Schwere"
23 Minuten
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Displaced. Heimatlos. Angekommen. Die Geschichte meines Großvaters.

Beschreibung

vor 2 Jahren
Das ist die zweite Ausgabe der Tadschu-Interviews. Es gibt mehr und
mehr Projekte, die sich dem Thema Zwangsarbeit angenommen haben.
Dennoch ist es auch so, dass das Thema nicht zentral im Fokus der
Aufarbeitung, der Erinnerungskultur in Deutschland steht. Obwohl
das System Zwangsarbeit während des zweiten Weltkriegs wahnsinnig
viele - Millionen Leben verändert hat. Auf ganz unterschiedliche
Weise. Ich konnte bislang im Detail das ankratzen, was ich erzählen
kann, eben weil mein Großvater, weil Tadschu, den Krieg überlebt
hat. Als Pole in Deutschland. Verschleppt. Als ziviler
Zwangsarbeiter in einer Fabrik. Fabrik, Zwangsarbeit,
Konzentrationslager. Das steht gleich am Eingang des Geschichtsorts
Adlerwerke in Frankfurt am Main. Wie Tadschu, waren auch hier
Menschen in einer Fabrikanlage - mussten Zwangsarbeit leisten.
Heute ist es keine Gedenkstätte im eigentlichen Sinn. Eher ein
Dialog-Raum. Der einlädt, Gespräche zu führen. Und darum soll es
dieses Mal gehen: Wenn wir uns erinnern, wie tun wir das? Welche
Erinnerungsorte sind es, die uns weiterbringen? Und wie? Darüber
sprechen Thomas Altmeyer und ich. Patrick Figaj. Thomas Altmeyer
ist unter anderem der Leiter des Studienkreises Deutscher
Widerstand 1933-1945. Er lehrt an der Uni Frankfurt. Und er ist der
Leiter des Geschichtsorts Adlerwerke in Frankfurt. Das Gespräch ist
Mitte Juli 2022 im Geschichtsort Adlerwerke in Frankfurt
entstanden.

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