#09 Der eingefrorene Weg
Wer sich bereits in Christus am Ziel weiß, braucht keinen Weg mehr.
13 Minuten
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Beschreibung
vor 7 Jahren
Es ist irritierend: Auf der einen Seite finden wir in der Bibel
viele Weggeschichten und die Betonung darauf, Jesus Christus
nachzufolgen. Auf der anderen Seite wurden im Verlauf der
Kirchengeschichte eine Fülle von monumentalen Sakralbauten
errichtet, die alles andere als flüchtig und fluide sind. Wie kommt
es zu diesem Widerspruch? Am ehesten leuchtet es ein, wenn wir die
kirchliche Stabilität aus dem "bereits mit Christus am Ziel"-Sein
ableiten. Gottesdienstliche Versammlungen hatten den Zweck, das
Himmlische gegenwärtig zu machen. Schwierig wird es aber immer
dann, wenn diese Praxis aus der alten Schöpfung und dem
alttestamentlichen Tempelbau hergeleitet wird. Und die Frage
bleibt: Welche Theologie braucht es, damit eine christliche
Gemeinschaft "auf dem Weg" bleibt?
viele Weggeschichten und die Betonung darauf, Jesus Christus
nachzufolgen. Auf der anderen Seite wurden im Verlauf der
Kirchengeschichte eine Fülle von monumentalen Sakralbauten
errichtet, die alles andere als flüchtig und fluide sind. Wie kommt
es zu diesem Widerspruch? Am ehesten leuchtet es ein, wenn wir die
kirchliche Stabilität aus dem "bereits mit Christus am Ziel"-Sein
ableiten. Gottesdienstliche Versammlungen hatten den Zweck, das
Himmlische gegenwärtig zu machen. Schwierig wird es aber immer
dann, wenn diese Praxis aus der alten Schöpfung und dem
alttestamentlichen Tempelbau hergeleitet wird. Und die Frage
bleibt: Welche Theologie braucht es, damit eine christliche
Gemeinschaft "auf dem Weg" bleibt?
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