Aussenhandel: Mehr als Nice-to-have

Aussenhandel: Mehr als Nice-to-have

10 Minuten

Beschreibung

vor 9 Jahren

Der Aussenhandel steht politisch unter Druck – und dies, obwohl
die Schweiz 70% ihres Einkommens im Ausland verdient. Um die
Prosperität langfristig zu sichern, schlägt Avenir Suisse eine
3-Säulen-Strategie vor: Weiterführung und Vertiefung des
bilateralen Wegs mit der EU, die Förderung des Freihandels mit
Ländern ausserhalb der EU sowie die Öffnung der Binnenwirtschaft,
vor allem im Dienstleistungs- und Agrarbereich. Ein Gespräch
von Patrick Dümmler und Nicole Dreyfus im
Avenir-Suisse-Podcast.


Exporte sichern Arbeitsplätze und Einkommen im Inland, Importe
bieten den Konsumenten eine grössere Produktevielfalt zu tieferen
Preisen. Insofern sei Aussenhandel ein zentrales Element für den
Wohlstand der Schweiz, erklärt Patrick Dümmler im Gespräch mit
Nicole Dreyfus. Da erscheint es beinahe als ein Paradox, dass
bestehende, aber auch potenzielle neue Aussenhandelsbeziehungen
politisch von verschiedenen Seiten kritisiert werden.


Vor diesem Hintergrund ist die neue Avenir-Suisse-Studie «Handel
statt Heimatschutz» zu verstehen. Aufgrund von harten Fakten und
Daten erklärt die Publikation ökonomische Zusammenhänge und
versucht so, die emotionale Debatte zu versachlichen. Bestehende
Abkommen mit Ländern ausserhalb Europas seien zu vertiefen, die
Bilateralen Abkommen mit der EU auszubauen und die
Binnenwirtschaft zu öffnen.


Schliesslich äussert sich Dümmler im Podcast auch zu Schweizer
Hoffnungen im Zusammenhang mit dem Brexit: Tatsächlich sei es
denkbar, dass langfristig neue Formen der Zusammenarbeit mit
Staaten entstehen, die sich nicht so eng an die EU binden
möchten. Die Schweiz müsse ihre Zukunft aber heute gestalten.
Deshalb seien die gegebenen Rahmenbedingungen zu akzeptieren.


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