Goldenes Potenzial der Silver Economy

Goldenes Potenzial der Silver Economy

14 Minuten

Beschreibung

vor 8 Jahren

Bis 2030 wird es bis zu 670’000 mehr Pensionäre geben. Wer die
Bedürfnisse des rasant wachsenden Seniorenmarktes berücksichtigt,
findet in Bereichen wie Wellness, Reisen, Kultur oder Finanzwesen
lukrative Geschäftsfelder.


Doch obschon die finanzstarke Generation der Babyboomer das
Konsumverhalten immer mehr bestimmt, ist der Seniorenmarkt keine
homogene Entität. Unzählige Subgruppen mit verschiedenen
Wünschen, Ansprüchen, Wertschätzungen und folglich auch
Bedürfnissen bieten Chancen für neue Produkte und
Dienstleistungen.


Allerdings will niemand als Senior angesprochen werden. Deshalb
gilt es, das Design altersunabhängig zu gestalten, ohne die
Bedürfnisse der Senioren zu vernachlässigen. Gerade ältere
Mitarbeiter können für diese Aufgabe eine zentrale Rolle spielen:
Aus ihrer Perspektive sind sie in der Lage, entscheidende Inputs
für die Gestaltung der Produkte und ihre Vermarktung zu geben,
betont Jérôme Cosandey im Podcast. Gerade in Bereichen, die
Erfahrung voraussetzen, ist eine effektive Integration der
Älteren wichtig. Für die Arbeitgeber ist es deshalb entscheidend,
sich von starren Arbeitsmodellen zu lösen: Ein systematischer
Dialog mit älteren Mitarbeitern im Hinblick auf Arbeitszeiten und
-pensen ist ein Schlüssel zum Erfolg.


Publikation zum Thema: «Alterspyramide
auf solidem Fundament: Den demografischen Wandel bewältigen».


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Avenir Suisse.

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