Im Schweizer Hochschulraum findet eine Nivellierung statt
20 Minuten
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Beschreibung
vor 7 Jahren
Schleichende Fehlentwicklungen in der Bildungspolitik gefährden
den Hochschulraum Schweiz. Kaum wahrgenommen von der
Öffentlichkeit, drohen die Schweizer Hochschulen ihre
Spitzenposition im internationalen Wettbewerb zu verlieren.
Im Podcast benennen Matthias Ammann und Patrik Schellenbauer die
Probleme der Schweizer Hochschulpolitik: die Verflechtung von
Bund und Kantonen, die Fokussierung auf Regionalpolitik statt auf
Exzellenz, die Angleichung der Universitäten und Fachhochschulen,
ein geringes Kostenbewusstsein bei den Studierenden sowie
ungenutztes Potenzial beim Import und Export von Bildung.
Ein Massnahmenpaket soll diese Fehlentwicklungen bremsen. So
müsste beispielsweise die Grundfinanzierung durch den Bund
grundlegend neu gedacht werden. Statt einem Standortwettbewerb
braucht es verstärkte Konzentration auf Lehre und/oder Forschung.
Eine effektivere Finanzierungspolitik und ein effizienterer
Umgang mit Finanzierungsmitteln ist nur schon deshalb
unverzichtbar, weil die öffentlichen Mittel nicht so schnell
wachsen werden wie bisher. Eine weitere Schwierigkeit ist die
Tatsache, dass die Schweiz in die Ausbildung von ausländischen
Studenten investiert, es ihnen aber anschliessend erschwert oder
gar verunmöglicht, die erworbenen Fähigkeiten hierzulande nutzbar
zu machen. Deshalb sollten ausländische Studierende von
Drittstaatenkontingenten und vom strengen Inländervorrang
ausgenommen werden.
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