Lebenslanges Lernen in Zeiten der Digitalisierung

Lebenslanges Lernen in Zeiten der Digitalisierung

32 Minuten

Beschreibung

vor 4 Jahren

Welche Rolle spielt Weiterbildung heute in einer Berufskarriere?
Und in welchem Verhältnis steht sie zur Erstausbildung? Was
bedeutet das vielzitierte «lebenslange Lernen» z.B. für ältere
Arbeitnehmer? Und welche Schlussfolgerungen kann man daraus für
die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik in der Schweiz ziehen?
Diese Fragen standen im Zentrum der kürzlich publizierten Studie:
«Weiterbilden, aber gezielt: Antworten auf den Strukturwandel am
Arbeitsmarkt»


Valerie Müller, Marco Salvi und Matthias Ammann stellen im
Gespräch fest, dass einer fundierten Erstausbildung weiterhin
eine zentrale Rolle zukommt, und es deshalb auch richtig ist,
wenn der Staat den Fokus auf diese erste Ausbildungsphase setzt.
Nicht zu unterschätzen ist auch das «informelle Lernen» direkt am
Arbeitsplatz.


Zweifelsohne hat die Pandemie den Strukturwandel in der
«Weiterbildungsbranche» beschleunigt: Aber auch wenn die
digitalen Angebote stark zugenommen haben: Sie alle haben –
genauso wie das Homeoffice – ihre Grenzen, und der direkte
persönliche Austausch bleibt in der langen Frist zentral für die
Menschen.


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