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Dieses Geschichte über mein Gnocchi-Rezept begann beim Fernsehen.
Schuld waren Kochsendungen und schöne Erinnerungen an einen
Kroatienurlaub.

"Dann war nur mehr die Frage offen, wann habe ich die
Gelegenheit, die ersten Gnocchi zu machen und wem kann ich meinen
Versuch zumuten"

Zutaten für vier bis sechs Portionen

Für den Gnocchi-Teig:

1,5 bis 2 kg Kartoffeln mehlig

200 -250 g Mehl (griffig)

100 - 120 g Hartweizengries

(Meer)Salz

1 oder 2 Eier, wie man will

Variante I

Abrieb von der Schale einer Bio-Zitrone

Oder Variante II

Muskatnuss gerieben

Soße:

Rispenparadeiser 2 -3 Rispen

2 Rote Paprika (geviertelt und von den Kernen sowie von der
weißen Haut gereinigt)

5 Knoblauchzehen ganz geschält oder ungeschält aber am flachen
Ende abgeschnitten.

Eine rote Zwiebel (geachtelt)

10 Stk Garnelen, grob gehackt (Natürlich kann man auch mehr dazu
geben, z.B. zwei oder oder Drei oben auf die Portion drauf. Sieht
super aus)

1 Schuss (2 EL) Olivenöl

jungen Parmesan im Ganzen

Einige Petersilästchen zum verzieren

Chillischoten (am besten frisch fein geschnitten; wenn es nicht
zu scharf sein soll die weiße Haut und Kerne entfernen)

Einen breiten und hohen Topf mit gesalzenem Wasser (So wie fürs
Nudelkochen)

und eine hohe Pfanne für die Soße und damit man darin die Gnocchi
schwenken kann.

 Begleitung zum Essen und Zubereiten, diesmal auch
einen  Rotwein

Der Teig

Wir benötigen für 4 Personen mindestens 1,5 kg Erdäpfel im leicht
gesalzenem Wasser mit der Schale gekocht. Es funktioniert auch
mit vorab geschälten und in gleich große Stücke geschnittene
Erdäpfel

        1

200 - 250 g (20 dag) Mehl und eine kleine Tasse Mehl für das
Brett zum ausrollen und kneten des Teiges.

 100 - 120g (8 - 12 dag) Hartweizengries

         2

Das Nudelbrett oder die Arbeitsfläche in der  Küche mit
etwas Mehl und Hartweizengries und einer Priese Salz
bestreuen

         3

Die weichen aber nicht letscherten gekochten Erdäpfel abseihen,
mit  kaltem Wasser etwas abschrecken. 

10 Minuten ruhen lassen, 

Schälen und mit einer Erdäpfelpresse auf die vorbereitete Fläche
drücken. (Wenn keine Presse in der Küche ist, funktioniert es
auch in einem Topf mit einem Erdäpfelstampfer)

        4

Abwechselnd Mehl, Erdäpfel und Hartweizengries usw ein- und
zusammenkneten

         5

Bei den meisten Rezepten kommen noch ein oder zwei Eier dazu. Ich
habe beim Ersten und zweiten Mal nur ein Ei dazugegeben. (Ab 2 kg
Erdäpfel empfehle ich 2 Eier)

(Der Teig pickt zwischen den Fingern und einige Teig-Patzer am
Boden.)

          6

Bei dieser Variante, wie ich schon zuvor erwähnt habe, mit
Garnelen kneten wir noch den Zitronenschalenabrieb dazu. Zweimal
mit den „Drei-Finger-Streu-Griff“ (ist mir nichts besseres
eingefallen als das) auf den Teig streuen. 

(Den Rest benötigen wir für die Soße)

          Tipp: Ich
habe meine Hände immer etwas eingemehlt und dadurch den Boden der
Küche noch mehr versaut, aber das Mehl hat sich dann langsam mit
Geduld und kneten von den Fingern gelöst. nicht alles, jedoch
einiges.

  Vorbereitung der
Soße

      1    

Das Backrohr auf 200C° vorheizen.

      2

Die Rispenparadeiser (Mit den Rispen nach oben) die geviertelten
Paprika, den Knoblauch und den Zwiebel lege ich in eine
Schmorpfanne.

      3

Salzen, da wäre Kräutersalz (wenn geht eine eigene Mischung) gut,
die  fein geschnittenen Chillischoten dazugeben und mit
Olivenöl übergießen.

Und ab ins Rohr.

(Schluck Wein mit meinem Kumpel anstossen  und weiter
geht’s…)

Gnocchi rollen, schneiden und kochen

          1
Topf mit
vorgewärmten gesalzenen Wasser auf den Herd stellen

Das Wasser sollte leicht salzig schmecken.

         2

Teigkugeln mit einem Durchschnitt von  3 bis 5 cm
rollen.

         3

Teigkugeln fingerdick ausrollen

         4

Die Teig-Würste werden in 2 cm Stücke geteilt.

Eine Gabel nehmen, mit den Zinken, mit den Rücken nach oben, auf
der Arbeitsfläche aufsetzten und mit dem Daumen die kleinen
Würsterl von oben nach unten über die Zinken rollen. Dadurch
bekommen sie ihre typische Form und ihr Aussehen.

         5

Die Gnocchi in das kochende Wasser geben.

         

Gnocchi und Soße zusammenbringen

         1

Wenn die Rispenparadeiser oben, auch die Rispen, schon etwas
dunkelbraun sind, so auch die Paprika, die Pfanne
herausnehmen.

        2

Jetzt kann man man mit den Rispen die Frucht aus der Haut der
Paradeiser schütteln (Muss man nicht machen), die Haut von den
Paprika abziehen (Muss man auch nicht) und zermatsche mit der
Gabel die Paradeiser, den Paprika, den Knoblauch (Aus der Schale
drücken) und den Zwiebel.  Die Rispen jedenfalls
herausnehmen.

        3

In diese heiße Soße die Garnelen hineingeben und die fein
geschnittenen Chillistücke darüberstreuen. Über der heißen
Herdplatte die Soße 2 Minuten schwenken

         4

Die im Wasser aufgestiegen Gnocchi mit einem Siebschöpfer /
Abseilöffel herausnehmen, in die Pfanne mit der Soße geben und
jungen Parmesan darüberreiben. Durchschwenken oder
durchrühren

         5.

Jetzt kommt noch etwas Zitronenabrieb über die Gnocchi.

Die Gnocchi werden in der Schmorpfanne serviert, am Tisch
kommt noch etwas Chilli und Parmesan, für den der noch nachwürzen
möchte.

Am Schluss streue ich noch gehackten Petersil oder 
Basilikum drüber.

Beides gut  

Mich würde es freuen, wenn ihr Das Rezept nachkocht und Spaß
daran habt.

Es würde mich auch freuen von euch ein Feedback zu bekommen, wenn
ihr das Rezept gut gefunden oder wenn ihr Verbesserungsvorschläge
habt.

Falls euch die Episode gut gefallen hat oder auch nicht, schaltet
euch bei der nächsten Episode hinzu.

Trinkt dabei einen Schluck Wein oder Bier oder Wasser

Anmerkung und Reisetipp (mit Link)

Primošten. Eine wunderschöne Stadt im Süden von Kroatien. In
dieser kleinen Stadt, die auch Musikfeste veranstaltet, gibt es
in der Nähe der Anlegestellen und Hafen die Konoba Tereza. Und
dort hat Petra die Gnocchi mit Paradeissoße sowie Garnelen
gegessen

Meine Weinempfehlung

Aus der Toskana mein Lieblingsrotwein Governo All'uso
Toscano

In der nächsten Episode geht es um
Rindsroulade 

 
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„Das sind Wir - Wir lieben Gnocchi“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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