Neonazi-Terror im sächsischen Colditz

Neonazi-Terror im sächsischen Colditz

vor 2 Jahren
Kriminelle Neonazis haben jahrelang eine sächsische Kleinstadt zwischen Leipzig und Chemnitz dominiert. Drogen, Gewalt, Mobbing, Stalking. Nun sind die Drahtzieher verhaftet, doch die Angst bleibt. Hat der Staat versagt?
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Folge 85: Kriminelle Neonazis haben jahrelang Colditz terrorisiert,
eine Kleinstadt in Sachsen zwischen Leipzig und Chemnitz. Drogen,
Gewalt, Mobbing, Stalking. Nun sind die Drahtzieher verhaftet, doch
die Angst bleibt. Hat der Staat versagt? Seit Jahrzehnten herrscht
in Colditz eine rechtsextreme Dominanz. Immer wieder auffällig
werden Mitglieder der Familie N. Die protzen mit dicken Autos und
viel Geld. Jeder, der ihnen nicht passt, lebt gefährlich. Es gab
Angriffe, Anschläge, und gewalttätige Übergriffe. Bei einer Razzia
auf den Grundstücken der Familie N. finden Zoll und Bundespolizei
5,5 Kilogramm Crystal, sieben Waffen und eine große Hanf-Plantage
mit 2600 Pflanzen in einer Halle. Eine fünfstellige Bargeldsumme
und Luxusautos werden beschlagnahmt. Die drei Männer der Familie N.
kommen in Untersuchungshaft – trotzdem ist die Angst vor ihnen und
ihrem Umfeld immer noch groß. Thomas Datt hat schon seit 2014 in
Colditz recherchiert. Zusammen mit Nina Böckmann entstand der Film
"Angstzone Colditz - Kriminelle Neonazis terrorisieren sächsische
Kleinstadt”. Was haben sie bei der Recherche und den Dreharbeiten
erlebt? Wie normal ist Nazi-Terror in Sachsen? Und warum wurden die
Opfer nicht ausreichend geschützt? Gäste: Nina Böckmann, Thomas
Datt Moderation: Secilia Kloppmann Kontakt: investigativ(a)mdr.de
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