Neue Erkenntnisse: Beate Zschäpe, der NSU und die ermordete Polizistin Michèle Kiesewetter

Neue Erkenntnisse: Beate Zschäpe, der NSU und die ermordete Polizistin Michèle Kiesewetter

vor 2 Jahren
Aussagen von Beate Zschäpe vor dem Bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss weisen darauf hin, dass im Fall des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter noch längst nicht alles aufgedeckt sein könnte.
50 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Jahren
Im Mai 2023 hat Beate Zschäpe erstmals gesprochen. Seit ihrer
Festnahme 2011 hatte sich Deutschlands bekannteste
Rechtsterroristin immer nur schriftlich geäußert. Analysen des
Wortprotokolls und damit einher gehende Recherchen von MDR
Investigativ decken auf, dass es doch Verbindungen zwischen der
2007 in Heilbronn ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter und dem
Netzwerk des NSU-Terror-Trios geben könnte. Damit wären Kieswetter
und ihr bei dem Attentat schwer verletzter Kollegen nicht wie
bisher angenommen Zufallsopfer, die attackiert, weil man an ihre
Waffen wollte. Sondern es gibt Hinweise, die in die unmittelbare
Nähe des Heimatsortes der ermordeten Polizistin in Thüringen
führen.

"Cold Case NSU – neue Erkenntnisse zum Polizistenmord von
Heilbronn" heißt der Film von Inga Klees und Marcus Weller. Zu
finden in der ARD Mediathek. Die Autoren sind zu Gast im
Podcast.

Moderation: Secilia Kloppmann

Kontakt: investigativ(a)mdr.de
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