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vor 3 Jahren
Ortsnamen in Minderheitensprachen sind Zeugnisse für das
Vorhandensein von Anderen, sagt der Kärntner Geograph Peter
Jordan.
Sprachliche Monokultur grenzt aus, besonders überschaubare kleine
Minderheiten. Ein Beispiel dafür ist das österreichische
Bundesland Kärnten. Nur ein Bruchteil der Gemeinden im südlichen
Kärnten haben zweisprachige Ortstafeln, tragen ihre
ursprünglichen Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es mehr als
800 slowenische Gemeindenamen, heute sind es nur mehr ein paar
mehr als 100. Es ist Zeit, die Existenz der slowenischen
Sprachgruppe auch mit amtlichen Ortsnamen anzuerkennen, sagt
Geograph Jordan im Podcast von Wolfgang Mayr.
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