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Episoden

7 Minuten
Die stärkste Minderheitengruppe sind die Burgenland-Kroaten. Auf diese Formulierung legen die Burgenland-Kroaten wert. Auch sie sind im Volksgruppenhaus (4) präsent.

Genaue Zahlen über sie gibt es nicht, laut dem bischöflichen Ordinariat wollen aber mehr als 30.000 Burgenländerinnen die Messe in kroatischer Sprache hören. Eine Richtschnur. Einst stellten die Kroatischsprachigen ein Drittel der burgenländischen Bevölkerung in mehr als 200 Dörfern. Inzwischen sind es nur mehr 30 Dörfer. Zu den aktiven kroatischen Vereinen zählt der Kroatischer Kulturverein, der auch politisch aktiv ist, sagt Dominic Tallian.

Siehe auch:

Burgenländische Kroaten

HAK Kroatischer Akademikerclub

Kroatischer Kulturverein

Burgenlandkroatischer Kulturverein Wien

Radio Mora

7 Minuten
Ein mehrsprachiges Radio in einem mehrsprachigen Haus (3).

„Radio Mora“ hat eine lange Tradition, Vorläufer war die viersprachige „Antenne 4“. Die Vier stand für die vier Sprachen im Burgenland. „Antenne 4“ wurde eingestellt, weil die öffentliche Förderung gekappt wurde. Das „mehrsprachige offen Radio wird auch öffentlich gesponsert sowie mit Spenden finanziert. „Radio Mora“ führt also das Erbe von „Antenne 4“ fort, Sendungen in Romanes sind Teil des Angebots, sagt Susanne Horwath.

 

Siehe auch:

Radio Mora – Romani Ora

Web-Blog zu Roma-Themen
7 Minuten
Die Roma sind Volksgruppenhaus (2) in Oberwart stark vertreten.

Mit im Haus sind beiden Vereine Roma Service und die Roma-Volkshochschule sowie Radio Mora. Der Roma-Service betreut Roma-Schülerinnen und Schüler, bietet Sprachkurse an,organisiert Kulturveranstaltungen. Ja, es hat sich in den vergangenen 30 Jahren, nach der Anerkennung der Roma als Minderheit und nach dem tödlichen Anschlag 1995 in Oberwart viel getan, zieht Martin Horvath vom Roma-Service eine doch positive Bilanz.

 

Siehe auch:

Roma Dokumentations- und Informationszentrum

Kulturvereinösterreichischer Roma

HangoRoma

Volksgruppenbeirat derRoma

NationaleRoma Kontaktstelle
16 Minuten
Aldo Mazza empfiehlt eine gezielte Sprachplanung

 

Aldo Mazza baute vor einem halben Jahrhundert die Sprachschule „alfa&beta“ auf. Mazza setzt sich seitdem mit der Zweisprachigkeit auseinander. Seine Empfehlungen über eine gelebte Zweisprachigkeit griffen Grüne und PartitoDemocratico auf und drängen auf eine Reform. Die Reaktionen darauf sind unterschiedlich, LandeshauptmannKompatscher ließ bereits wissen, dass es keine Aufweichung beim Nachweis der Zweisprachigkeit geben wird. Schade, findet Aldo Mazza. Seine Überlegungen im Podcast (2) von Wolfgang Mayr.

 

Siehe auch:

Sprachpolitik undSprachplanung in Katalonien

Ministerium für Sprachpolitik

Pacte nacional per la Llengua

DossierMehrsprachigkeit

Mehrsprachigkeit gestalten

Mehrsprachigkeit leben

Individuelle Zwei- undMehrsprachigkeit
10 Minuten
Aldo Mazza, Gründer der Sprachschule alfa&beta, über die labile Zweisprachigkeit in Südtirol

 

Es gibt viele zweisprachige Personen im Land, sagt AldoMazza. Er engagiert sich seit einem halben Jahrhundert für das Erlernen der beiden Landessprachen. Trotzdem, eine gelebte Zweisprachigkeit ist das nicht, kommt Mazza von der Sprachschule alfa&beta zum Schluss. In einem ausführlichen Interview im Wochenmagazin FF zieht er Bilanz, das Ziel einer gelebten Zweisprachigkeit wurde nicht erreicht. Nach jeder Sprach-Studie und den „Patentino“-Fälschungenim Gesundheitswesen rauscht es im Blätterwald und wird in der Politik polemisiert, konkrete Folgen bleiben aber aus, bedauert Mazza (1) im Podcast von Wolfgang Mayr:

 

Siehe auch:

Aldo Mazza und Deutsch im Gesundheitswesen

Wo bleibt die gelebte Zweisprachigkeit?Entwaffnend ehrlich

Zweisprachigkeit – Mythos oder Realität?«Si convive con duelingue ma quei mondi non si parlano»

Alto Adige, la grandemenzogna del bilinguismo
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Über diesen Podcast

Interessante Menschen, aktuelle Themen und Minderheiten: Das steht im Mittelpunkt dieses Podcasts von Journalist Wolfgang Mayr, produziert vom Onlinemagazin barfuss.it.
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„BARFUSS - Leute und Geschichten“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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