KI-Lösung Tvarit sammelt Millionen für nachhaltige Metallindustrie ein (Momenta • KI • Futury Capital)
Interview mit Jürgen Schmiezek, Chief Growth Officer von Tvarit,
über die erfolgreich abgeschlossene Series-A-Finanzierungsrunde.
27 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Jahren
In der Mittagsfolge sprechen wir heute mit Jürgen Schmiezek,
Chief Growth Officer von Tvarit, über die erfolgreich
abgeschlossene Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 6,5
Millionen Euro.
Tvarit hat eine innovative Industrial AI Technologie (TiA)
entwickelt, die einen besonderen Fokus auf die
Fertigungsindustrie, insbesondere Gießereien und
metallverarbeitende Unternehmen legt. Durch die patentierten
Technologien wie "Hybrid AI" und "Transfer Learning" können die
Kunden des Startups nach eigenen Angaben durchschnittlich 30 %
weniger Ausschuss und 20 % weniger Energieverbrauch innerhalb von
2-3 Monaten erreichen, wodurch ein ROI unter 6 Monaten möglich
ist. Durch den Einsatz von TiA können auch weniger erfahrene
Bediener zu Digital Empowered Operators werden, die optimale
Rezepturanpassungen in Echtzeit vornehmen, wodurch eine nahezu
fehlerfreie und störungsfreie Produktion gewährleistet wird. Mit
der Technologie bekämpft das Unternehmen auch den Wissensabfluss,
indem das Expertenwissen konserviert und kontinuierlich erweitert
wird, wodurch die Plattform mit einer längeren Nutzung
intelligenter und genauer wird. Durch die Eliminierung von
Energieverlusten und die Maximierung der Verfügbarkeit von
Maschinen und Anlagen ermöglicht die Tvarit Industrial AI
Technologie eine nachhaltige und nahezu abfallfreie Produktion.
Das Deep-Tech-Unternehmen wurde im Jahr 2019 von Rahul Prajapat
und Suhas Patel in Frankfurt am Main gegründet. Zu den Kunden
zählen internationale Unternehmen wie Aditya Birla, Kamax, Schunk
Group und Maxion Wheels.
Nun hat das hessische KI-Startup 6,5 Millionen Euro in einer
Series A unter der Führung von Momenta und Futury Capital
eingesammelt. Zu den weiteren Kapitalgebern zählen 4impact
Capital und der bereits bestehende Investor Matterwave Ventures.
Mit dem frischen Kapital möchte das Deep-Tech seine innovative
Lösung weiterentwickeln und das Produktportfolio erweitern. Mit
Hilfe des auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Fonds 4impact Capital
soll außerdem die internationale Präsenz weiter ausgebaut werden.
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