Fabian Dittrich ★ Nomadischer Startup Gründer und Abenteurer auf der Suche nach dem Warum

Fabian Dittrich ★ Nomadischer Startup Gründer und Abenteurer auf der Suche nach dem Warum

vor 10 Jahren
53 Minuten
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Beschreibung

vor 10 Jahren

     
Interview mit Fabian Dittrich von Startup Diaries

Heute mit dem super sympathischen Fabian Dittrich von
Helpando.it, das ist sein Startup und von startupdiaries.org, das
ist sein Vlog, das er angelegt hat, als er mit einem Defender
quer durch Südamerika gefahren ist und sein Unternehmen von
unterwegs geführt hat. Ich habe Fabian das erste Mal auf der DNX
GLOBAL im Sommer in Berlin kennengelernt und muss sagen: Sau sau
sympathisch und ein netter Kerl. Beispielsweise hat er im Vorfeld
vor dem Event, als Leute noch einen Schlafplatz in Berlin gesucht
haben, ganz selbstlos seine Bude angeboten. Jeder konnte kommen,
da eine Matratze hinlegen und bei ihm pennen. Freut euch auf das
Interview, viel Spaß und Out! In dieser Folge lernst
du:
Wie man mitten in der Wüste ein Startup gründet. Wie du mit
coolen Tools deine Effizienz boostest und Abläufe automatisierst.
Warum sich Marcus und Fabian auf 9 Tage ohne Internet freuen.
Welche 3 Sachen Glück sind.

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1.000 Dank, Dein Marcus
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[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum
Nachlesen" icon="plus-square-1"] Interview mit Fabian
Dittrich   Marcus: Hey
Fabian, willkommen auf LifeHackz, cool dass Du am Start
bist! Fabian: Hi Marcus, vielen
Dank für die Einladung! Marcus: Sag
mal, wo erwische ich Dich gerade? Wo hängst Du ab? Was machst Du
gerade? Fabian: Ich war gerade drei
Tage mit La Oficine, dem Land Rover Defendant, den wir auch in
Südamerika dabei hatten in verschiedenen Seen unterwegs und in
Polen an der Küste oben bei Swinoujscie, Swinemünde glaube ich
auf Deutsch, und habe mir so ein Standup-Paddleboard besorgt und
bin die letzten drei Tage auf allen möglichen Seen mit diesem
Standup-Paddleboard rumgefahren. Jetzt gerade stehe ich im
ägyptischen Schlafanzug in meiner Wohnung, es ist 13:00 Uhr. Ich
bin um 8:00 Uhr aufgestanden und habe dann angefangen zu
arbeiten. Und weil ich drei Tage in der Natur war, bin ich total
geflasht von der Arbeit und habe total Lust ganz viel zu machen.
Deswegen habe ich es immernoch nicht geschafft zu duschen
heute. Marcus: Ja cool. Ich kenne
das selber von uns. Als wir beispielsweise letztes Jahr in
Brasilien waren, in Jericoacoara, waren wir erst mega produktiv,
haben viel weggehauen, haben aber trotzdem noch angefangen
Kitesurfen zu lernen und waren dann im Amazonas Dschungel, für
eine knappe Woche und waren natürlich total unplugged und
detoxmäßig unterwegs. Als wir dann zurückkamen konnten wir gar
nicht mehr aufhören. Wir waren da in so einem kleinen Hostel und
das Internet hat irgendwie nur vorne am Eingangsbereich an der
Rezeption am besten funktioniert. Und wir waren da wie die
Geistesgestörten Tag und Nacht vorne an der Rezeption an unseren
Rechnern. Die Leute mussten auch gedacht haben: wir haben sie
nicht mehr alle! Fabian: (lacht) Ja
und ich glaube, wenn man mal so eine Kalkulation macht, ist man
im Endeffekt produktiver, wenn man irgendwie drei Tage die Woche
arbeitet und vier Tage die Woche irgendwie Sport macht oder
disconnected ist oder irgendwie in der Natur rumhängt, als wenn
man sieben Tage arbeitet. Weil man nach dieser Naturpause einfach
viel fokussierter ist und viel besser arbeitet.
Marcus: Ja, ich kenne das auch so und Du
vielleicht auch. Wenn man nur eingeschränkte Zeit hat für seine
E-Mails, sage ich mal, und man weiß jetzt, man hat nur eine halbe
Stunde oder so, man rast da ganz anders durch und kann auch viel
schneller Entscheidungen treffen und liest die Dinger auch fünf
mal durch, ob die Signatur stimmt und ob der Satz auch …. was
weiß ich, es geht ja um den Inhalt. Kennst Du das auch?
Fabian: Das kenne ich sehr gut von jetzt
gerade. Bei dem letzten Projekt, das ich gemacht habe. Wir sind
ja mit so einem Jeep durch Südamerika gefahren und haben eine
Video-Dokumentation gedreht und dabei noch eine Firma gemanaged.
Und da gab es halt so Phasen wo wir von Chile nach Peru gefahren
sind. Dann waren wir irgendwie vier Tage in der Wüste und hatten
natürlich alle so Prepaid Sim-Cards, aber Du bist dann irgendwie
in dem ersten Dorf, da hast Du dann irgendwie noch eine 3G
Connection. Da lädst Du Dir dann Deine E-Mails runter und dann
hast Du halt nur eine begrenzte Zeit, weil danach mussten wir
wieder irgendwie zwei Tage durch die Wüste fahren ohne
Connection. Und dann habe ich auch immer diese Zeitfenster gehabt
von einer Stunde. Und ich wusste, ich musste jetzt alles in
dieser einen Stunden machen. Und so wie Du sagst, es kommt
manchmal nicht darauf an, ob da ein Komma richtig ist oder die
besten Worte benutzt worden sind, sondern einfach nur die Message
rüberzubringen. Und da habe ich dann auch 15 E-Mails in 15
Minuten immer beantwortet. Mich da einfach durchgehackt.
Marcus: Ich glaube, da gibt es auch ein
ganz cooles Tool, das heißt: E-Mail Game. Oder so. Ich suche das
mal raus und haue das auch in die Shownotes. Das habe ich eine
Zeit lang benutzt. Da hat das fast noch einen Game Charakter
gehabt, wie schnell Du da durch fliegst. Und das hat gut
funktioniert. Fabian: Sehr geil,
das gucke ich mir mal an. Marcus:
Ja erzähl mal ein bisschen von Deiner Südamerika-Tour und
genau, was habt ihr da gemacht? Du hast gesagt, ihr habt ein
Startup gegründet. Wie crazy ist das denn?
Fabian: Ja, das hat ungefähr vor einem
Jahr angefangen. Da hatte ich die Idee, als ich beim World Cup in
Brasilien war. Ich habe damals einem Freund einfach nur eine
Facebook-Nachricht geschickt. Ich hatte da schon meine eigene
Firma. Also wir haben jetzt nicht in Südamerika gegründet, ich
hatte schon eine Firma seit ungefähr zwei Jahren. Und es lief
alles bestens und irgendwie saß ich aber so rum im Büro in Berlin
und dachte mir “Ey, ich brauche mal wieder eine Herausforderung”.
Und dann habe ich meinem Kumpel David, der vier Jahre lang mit
einem Bulletproof Land Rover Defender, den er von der
nigerianischen Botschaft in Lagos gekauft hat, von Südafrika nach
China gefahren. Und dann habe ich dem geschrieben “Hey David,
what should I do with my life? Any suggestions?”
Marcus: Jetzt echt? Also, hattest Du so
eine Art Krise oder wolltest Du einfach nur mal wieder einen Kick
reinbringen in Dein Leben? Fabian:
Ja, einfach mal wieder etwas herausforderndes machen. Weil
ich bin vorher mal mit einem alten Mercedes von Berlin nach
Südafrika gefahren. Allerdings habe ich es nur bis Kongo
geschafft. Und da habe ich mich total verliebt in diese Art zu
reisen, mit dem eigenen Fahrzeug. Man ist halt nicht gezwungen
nur zwischen A und B zu sein, wie wenn Du mit einem Bus fährst.
Sondern Du kannst überall anhalten. Und es war halt super
Adrenalin. Dauernd von der Polizei angehalten zu werden und
irgendwie versuchen über die Grenzen zu kommen und ich liebe das!
Und dann wollte ich wieder etwas ähnliches und dann meinte David
so, der hat nichts gesagt, er hat mir nur einen Link gepasted zu
einem Land Rover Defender, der auf so einem Messageboard, Hub
heißt das Ding. Das ist so für Overlanders verkauft wurde. Und
dann dachte ich mir so “Mh, ja okay ein Land Rover und dann?” Und
dann meinte ich so “And what should I do with it?” Und er meinte
so “Das ist in Buenos Aires geparkt. Vielleicht kannst Du es dann
ja durch Südamerika fahren”. Das hörte sich irgendwie gut an,
aber… ich kann auch nicht mehr einfach nur reisen. Weil ich habe
soviel gereist, dass ich irgendwie jetzt immer während ich reise
irgendein Projekt machen möchte, damit ich nicht mehr gelangweilt
bin von immer den gleichen Konversationen in Hostels mit
20-jährigen betrunkenen Engländern. Und dann dachte ich mir so
“mal gucken, was ich da machen könnte”. Das mit dem Land Rover
hörte sich gut an. Dann war ich zum World Cup in Brasilien und
habe einen Rucksack im Auto liegen gelassen und als ich wieder
kam, waren die ganzen Autos in der Straße aufgebrochen und alle
Rucksäcke weg, meiner auch mit einer Go Pro und einem Kindle.
Dann dachte ich mir “Scheiße!” und bin dann am nächsten Tag in
den Coworking Space gegangen in Recife und dachte mir “Jetzt
arbeite ich einfach ein bisschen und gewinne irgendwie das Geld,
was ich jetzt verloren habe, zurück. Und dann kaufe ich mir die
Go Pro wieder.” Und dann habe ich Ed, das war so ein Typ der
neben mir saß, erzählt, dass meine Go Pro geklaut worden ist und
am nächsten Tag hat er mich zum Mittagessen eingeladen und hat
mir so ein Buch überreicht. Total zeremoniell. Ich machte dieses
Buch auf, das war “Emprededores Brasileiros”, also Brasilianische
Unternehmer, so hieß das Buch. Dann in der ersten Seite stand
drin “Hi Fabian, es tut mir total leid, was Dir passiert ist. Ich
hoffe, dass Du neben diesem Brasil, was Du jetzt gesehen hast,
auch das Brasilien kennenlernst, welches innovativ und kreativ
ist und voll von coolen Ideen.” Und dann war ich total bewegt von
dieser Geste. Marcus: Ja, wie
geil! Fabian: Ja voll geil. Und
dann sind wir eine Stunde durch die Altstadt gelaufen. Die
Altstadt, die vorher für mich aussah wie total abgewrackt. Die
Häuser alle verschlossen, Kinder ohne Schuhe, die im Eingang
liegen und so was. Und mit Ed hat sich jedes zweite Haus dann
konvertiert in irgendwie einen Incubator, ein Startup, ein
Coworking Space, weil er die ganzen Leute da drin kannte und wir
darein gegangen sind und nach einer Stunde hatte ich eine Tasche
voll mit Business Cards. Und da hat es Klick gemacht in meinem
Kopf. Und da hatte ich die Idee “Okay, Land Rover in Buenos
Aires, dieses ganz andere Südamerika, was ich jetzt kennengelernt
habe. Wir sollten eine Video-Doku machen über dieses kreative,
innovative Südamerika”. Und so ist dann die Idee von Startup
Diaries entstanden. Und dann sind Dominik, das ist mein Business
Partner aus Rumänien. Den habe ich in Bukarest auf so einem
Car-Sharing Trip kennengelernt. Und Vin, das ist ein gemeinsamer
Freund von uns aus Vietnam. Wir sind dann zusammen nach Buenos
Aires geflogen, haben den Land Rover gekauft mit der Mission auf
der einen Seite, unsere Firma zu managen während wir 20.000 km
durch alle südamerikanischen Länder fahren. Und auf der anderen
Seite Leute zu treffen, die irgendwie Arbeit redefinieren. Also
das kann der Psychologe sein, der psycotherapy über Skype macht
oder der digital Nomad oder irgendwelche Leute, die Technolgie
und Tools dazu benutzen, anders zu arbeiten, fernab von 9 to 5
und Hierarchien. Und das ganze haben wir dann in einer
Video-Dokumentation zusammengefasst.
Marcus: Boah, mega spannend. Und die
Video-Dokumentation, die hieß dann Startup Diaries?
Fabian: Genau Startup Diaries ist so eine
Art von Real Time Wepisode Series, wo wir alles zwei Wochen so
einen 10 Minuten Clip releast haben. Einerseits über uns und die
Herausforderung eine nomadische Firma zu sein. Weil wir sind
wirklich eine Firma mit zwei Gründern und vier oder fünf
Freelancern, die noch mit dranhängen. Und auf der anderen Seite,
Leute zu zeigen, di
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