Jan Lenarz ★ Wie baue ich ein nachhaltiges und veganes Online Business auf?

Jan Lenarz ★ Wie baue ich ein nachhaltiges und veganes Online Business auf?

vor 10 Jahren
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Beschreibung

vor 10 Jahren

     
Interview mit Jan Lenarz von Vehement

Das ist die LIFEHACKZ Show Folge Nr. 32!
Ladies and Gentlemen, welcome to a new episode of the LIFE
HACKZ Show. Live from Chiang Mai, Thailand, Punspace Coworking
Space. Der heutige Gast der Show ist ein
Jungunternehmer, Jan Lenarz, der eine vegane und nachhaltige
Kampfsportmarke aufgebaut hat. Er vertreibt seine Handschuhe,
Schienbeinschoner, MMA Grabbing Handschuhe online über einen Shop
und internationalisiert gerade nach USA. Sauspannend das alles!
Nach dem Lean Startup Approach und ohne fremdes Kapital, komplett
gebootstrapped von seiner Kinderzimmerwohnung aus. Grund genug
ihn auf den Podcast zu holen. Checkt das sauspannende Interview
aus! Und das Interview wird heute präsentiert von dem
Five Minute Journal. Das Five
Minute Journal ist ein  Tagebuch, das man
morgens für drei Minuten ausfüllt und abends für zwei Minuten,
sodass Du bei fünf Minuten bist. Und wenn Du das regelmäßig tust,
verhilft Dir das zu einer achtsameren und bewussteren und
positiveren Einstellung zum Leben. Also Check it out unter
www.fiveminutejournal.com und jetzt viel Spaß
mit der heutigen Folge mit Jan Lenarz! In dieser
Folge lernst du:
Wie Du zu mehr Selbstbewusstsein kommen kannst. Wie Du mit
Deinem Produkt organisch wachsen kannst. Warum man besser joggen
gehen sollte, wenn man gerade nicht weiterkommt.

Schreib mir an marcus@lifehackz.co, hinterlass eine kurze
Bewertung auf iTunes und abonniere die Show!


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 1.000 Dank, Dein Marcus 
SHOWNOTES

Jan Löwenherz


Vehement


Gut gebrüllt, Löwe


Ein guter Plan


Boxhaus  


[su_accordion] [su_spoiler title="Diese LIFE HACKZ Folge zum
Nachlesen" icon="plus-square-1"] Marcus:
Jo, hi Jan! Saugeil, dass Du am Start bist beim LIFE HACKZ
Podcast! Sag mal, wo bist Du gerade und was machst Du?
Jan: Ich bin gerade aus Amsterdam in der
Heimat angekommen. Jetzt bin ich in Minden, Westfalen bei meiner
Mutter. Einen Tag Auszeit, ja. Marcus:
Ja, genau. Und was machst Du in Minden bzw. was machst Du,
wenn Du nicht bei Deiner Mutter in Minden bist?
Jan: (grinst) Dann bin ich in Berlin, da
ist mein fester Wohnsitz. Marcus:
Genau. Und ich bin auf Dich aufmerksam geworden, ich glaube
über einen Artikel, wo es auch um soziales Unternehmertum ging,
um Social Entrepreneurship. Und ähm, da ist mir der Satz “Destroy
your enemies, not your planet” voll in die Augen gestochen.
Vielleicht erklärst Du mal, was dahintersteckt und inwiefern das
mit Dir zusammenhängt und mit Deinem Business.
Jan: Hm, genau. Das ist unser Slogan von
meiner Kampfsportmarke Vehement. Wir
machen nachhaltige und faire Kampfsportausrüstungen und ähm, also
es ist nicht so gemeint, dass man alles seine Feinde wirklich
zerstören soll. Es geht viel um die inneren Dämonen, die man
bekämpfen soll, was man halt beim Kampfsport sehr gut machen
kann. Und deswegen… und die Erde nicht zerstören, genau, klar.
Weil wir eben nachhaltig sind und auch auf Umweltschutz achten
und soziale Standards in unseren Fabriken haben.
Marcus: Ja, ich interessiere mich ja
selber auch für Kampfsport und kenne ja jetzt auch einige andere
Brands. Und ehrlich gesagt, ist mir der Ansatz bisher gerade in
Verbindung mit Kampfsport auch noch nie so untergekommen. Wie
bist Du auf die Idee gekommen, die beiden doch vielleicht etwas
konträren Welten miteinander zu verbinden? Vielleicht sind sie ja
auch gar nicht so konträr. Jan:
Genau, man denkt ja immer… das klingt auch ein bisschen
schräg, das gebe ich zu (grinst),
aber das ist bei Kampfsport auf jeden Fall nicht so, dass es da
nur um Schlägertypen geht. Das kennst Du ja wahrscheinlich auch,
wenn Du Dich damit beschäftigst und dann ist es einfach eine sehr
ganzheitliche Sportart. Gerade viele asiatische Kampfsportarten
haben diese Einheit von Natur und Mensch schon in ihrer
Philosophie mit drin, ne? Es ist gar nicht so weit ab. Ich habe
einfach gesehen, so im Alltag, im Studio, beim Training… die
ganzen Leute, das sind alles Leute, die auf so etwas achten.
Also, denen ist die Welt nicht egal. Klingt erstmal als
Widerspruch, aber ist es gar nicht. Also, Nachhaltigkeit ist in
der Szene ein sehr großes Thema. Marcus:
Ja, also ich selber mache Krav Maga zum Beispiel in Berlin,
wenn ich dann mal wieder in der Homebase bin und muss sagen, die
Leute, mit denen ich dort trainiere sind alle sehr nachhaltig und
durchdacht unterwegs und eben nicht diese stumpfen Schlägertypen.
Ich glaube, die würden’s auch nicht lange da aushalten bzw. dann
auch entfernt werden aus dem Training. Was für einen Background
hast Du in Sachen Kampfsport? Jan:
Ich habe selber vor zehn Jahren mit Muay Thai, also
Thaiboxen angefangen. Damals noch in Hamburg in der Roten Flora,
also in dem besetzten Kulturzentrum mitten in der Schanzer. Da
noch relativ archaisch in nem kleinen Trainingsraum ohne Trainer,
hat man sich da so ein bisschen gehauen
(grinst). Das war noch ein bisschen wild.
Habe dann angefangen wirklich in Studios zu gehen, in gute
Vereine und das so ein bisschen professionalisiert. Ich mache das
aber auch selber, wie viele andere auch, nur als Hobby. Also ich
bin Amateursportler und mache keine Wettkämpfe. Für mich ist das
einfach ein guter, oder der perfekte Ausgleich zum stressigen
Alltag und so geht es vielen anderen Leuten halt auch ne?
Marcus: Ja. Ich kann auch jedem nur
empfehlen, wer es noch nicht ausprobiert hat und vielleicht ein
bisschen Bedenken hat, was da in so einem Verein abgeht oder dass
es nur darum geht, den anderen auszuknocken oder zu verletzen,
das ist überhaupt nicht der Fall. Und hatte jetzt auch schon den
Nick Hein hier auf’m Podcast oder den Aristo Luis, der K1 Boxer
ist, und muss sagen das sind alles super, super patente Kerle.
Die sind echt gut drauf und die haben ja auch nochmal jeden
motiviert, dem vielleicht ne Chance zu geben. Wer bock auf ein
ganzheitliches Training hat, wo auch nicht nur der Körper,
sondern auch sehr der Geist gefordert ist, sollte mal welche
Kampfsportart auch immer, vielleicht mal in ner Probestunde
austesten und ausprobieren. Jan:
Auf jeden Fall. Also es geht da sehr viel auch um die
persönlichen Grenzen. Das auszutesten, nicht nur physisch, auch
psychisch. Das ist ja erstmal ne kleine Herausforderung damit
lernen umzugehen. Also wenn man das kann, wenn man dann auf
einmal nicht mehr mit den Augen zuckt bei jedem Schlag, sondern
wirklich sieht es geht danach besser, wenn man sich da ein
bisschen traut. Das kann man ganz viel übertragen auf den Alltag.
Also ich kenne viele Leute, die damit anfangen und dann auf
einmal ganz anders auftreten im Alltag. Ich war auch immer super
schüchtern und so und das hat sich dadurch alles geändert. Ist
schon interessant, ja. Marcus: Ja?
Also, wie kam das dann bei Dir, die Transformation zu mehr
Selbstbewusstsein? Von Tag 1 an oder durch…?
Jan: … Nee das hat ein bisschen gedauert
und irgendwann hat es so beim Sparring, wenn man da so mit dem
Gegner so ein bisschen kämpft, Kicke macht, wo ich einfach
gesehen habe: Okay, ich kämpfe viel schlechter, wenn ich
ängstlich bin. Ich muss einfach rangehen und dann funktioniert
das halt auch. Und das habe ich so halt ein bisschen auf den
Alltag übertragen. Ich hatte halt immer irgendwie Angst vor so
Auseinandersetzungen, weil ich immer dachte: Ja gut, vielleicht
gibt’s da Schläge oder so. Und da war ich immer super ängstlich
und dann habe ich gelernt… auch körperliche Schmerzen, das ist
halt überhaupt gar nicht so schlimm, ne? Also davon geht die Welt
nicht unter. Damit muss man nur lernen mit umzugehen. Das ist ja
ein Testen, ne? Mal ausprobieren… Dann verliert man ganz viel
Angst, die man ein bisschen so unterbewusst mit sich herumträgt,
wo man da gar keine Angst mehr hat.
Marcus: Absolut, also dieses Aha-Erlebnis
im Sparring, das hatte ich auch. Dass ich mich erstmal instinktiv
nicht - dann wenn der Schlag gekommen ist, man wusste so der
landet und Du kannst nicht mehr ausweichen - weggedreht habe oder
irgendwie die Augen geschlossen habe, die Fäuste vor’s Gesicht
und dann tut’s doppelt weh, weil Du dann auch noch Deine eigenen
Handschuhe im Gesicht hast (lacht).
Und ja, das geht glaube ich nur über Übungen. Und irgendwann,
dass Du es lernst: Okay, der Schlag, der wird jetzt kommen, aber
wenn Du das weißt und Dich dann nicht doof wegdrehst, sondern
direkt schon den Counter vorbereitest, gehst Du viel besser mit
der Situation um, als ängstlich zu sein. Weil dann passiert immer
irgendwas. Jan: Genau. Und das im
normalen Leben natürlich auch so. Find ich ist ne ganz schöne
Analogie eigentlich. Marcus: Ja auf
jeden Fall. Was ist Dein Business Background? Dass Du irgendwann
dahingekommen bist eine eigene Marke aufzubauen mit nem
Onlineshop? Ich weiß nicht, könnten wir gleich nochmal drüber
reden, ja. Jan: Genau. Ja ich bin
eigentlich Kommunikationsdesigner, also habe in Hamburg
Kommunikationsdesign studiert und mich immer viel mit Marken
beschäftigt. Also immer für andere Leute Produkte gestaltet oder
T-Shirts gestaltet oder Logos. Deswegen konnte ich das eigentlich
ganz gut. Ich habe dann einfach beim Boxen oder beim Thaibox
gemerkt: Okay, die ganzen Handschuhe, die es so gibt, die
gefallen mir alle nicht. Auch vom Design nicht. Die sind halt
immer mit Totenköpfen drauf gedruckt. Also ich fand das immer
ganz furchtbar. Das hat mir überhaupt nicht gefallen.
Marcus: Sehr martialisch immer ne?
Jan: Ja, und das passt halt auch nicht so
richtig. Und da dachte ich: Gut, da kann man noch was schöneres
machen. Ich selbst bin Veganer, das heißt ich wollte
Kunstlederhandschuhe haben. Da ist die Auswahl noch viel
eingeschränkter. Außer Plastik natürlich und Plastikhandschuhe…
so richtig hochwertiges Kunstleder, das hatte ich so noch nicht
gefunden. Und dann irgendwas, was noch schön aussieht, das gab es
gar nicht. Ja und dann dachte ich: Okay, da kann ich mal gucken,
recherchieren, finde ich da irgendwelche Hersteller, die da auf
einem Level mit mir sind, ne? Und das hat dann auch ganz gut
geklappt, also. Marcus: Und wie
bist Du das angegangen, die Herstellerrecherche?
Jan: Klar, erstmal natürlich online ganz
viele Leute angeschrieben, erklärt was ich meine, mit fairen
Arbeitsbedingungen und manchmal kam da “Ja, ja, machen wir”, aber
ich so den Eindruck hatte: Nee so richtig… die sagen mir das
jetzt nur eigentlich, um den Auftrag zu bek
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