"Am Schlaf der Welt sägen die Verse"

"Am Schlaf der Welt sägen die Verse"

vor 4 Jahren
Eigentlich haben wir keine Stars, sondern Leute, mit denen wir besonders gern zusammenarbeiten und Prominente mit denen wir gerne reden.
23 Minuten
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Podcast
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Eigentlich haben wir keine Stars, sondern Leute, mit denen wir besonders gern zusammenarbeiten und Prominente mit denen wir gerne reden.

Beschreibung

vor 4 Jahren
Als Überraschungssieger erhielt der Dresdner Autor Durs Grünbein,
33 Jahre alt, den Georg-Büchner-Preis, die höchste Auszeichnung für
Literatur in Deutschland. Grünbein, der sein erstes Buch kurz vor
der Wende veröffentlichte, publizierte danach in rascher Folge
rhythmische Dichtungen von starker Ausdruckskraft: "Grauzone
morgens", "Schädelbasislektion" usf. Sein letztes Buch heißt: "Den
teuren Toten". Es geht um fiktive Grabinschriften, die in Kurzform
und konzentrierter Sprache Romane von einfachen Menschen erzählen.
Die Preisverleihung ist begleitet von einem heftigen
Literaturstreit: Robustheit und Erfahrungsgehalt oder Feinsinn und
traditionelle Poesie? Der mitteldeutsche Vers-Mafioso Grünbein
steht auf der Seite der Robustheit. Erstausstrahlung am 04.12.1995
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