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Beschreibung
vor 4 Jahren
In seinem Vortrag vom 10. November 2021 stellte Robert Schäfer
anhand von Interviewdaten dar, dass es beim Verschwörungsdenken
viel weniger um das Aufdecken verborgener Machenschaften geht,
sondern um die Überzeugung, dass es überhaupt Verborgenes und
Geheimes gibt. Dieses Interesse am Geheimnisvollen ist als Reaktion
auf gesellschaftliche Entzauberungsprozesse, als Versuch der
Wiederverzauberung der Welt interpretierbar. Robert Schäfer ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Soziologie der
Universität Basel. Die Ergebnisse stammen aus dem Forschungsprojekt
"Politische Soziologie der Corona-Proteste", das Schäfer neben
Oliver Nachtwey und Nadine Frei leitet.
anhand von Interviewdaten dar, dass es beim Verschwörungsdenken
viel weniger um das Aufdecken verborgener Machenschaften geht,
sondern um die Überzeugung, dass es überhaupt Verborgenes und
Geheimes gibt. Dieses Interesse am Geheimnisvollen ist als Reaktion
auf gesellschaftliche Entzauberungsprozesse, als Versuch der
Wiederverzauberung der Welt interpretierbar. Robert Schäfer ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Soziologie der
Universität Basel. Die Ergebnisse stammen aus dem Forschungsprojekt
"Politische Soziologie der Corona-Proteste", das Schäfer neben
Oliver Nachtwey und Nadine Frei leitet.
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