Wirtschaftsnews vom 03. Februar 2010

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vor 16 Jahren

Die Wirtschaftsnachrichten vom 
03. Februar 2010:


Themen heute:
   Berenberg
Bank kann Position inhabergeführter Privatbankiers weiter
stärken; Verband Geschlossene Fonds e.V. stellt Branchenzahlen
2009 vor; Emmvee kritisiert geplante Reduzierung der
Solarförderung.


1.


 Die 1590 gegründete Berenberg
Bank kann ihre Position unter den inhabergeführten
Privatbankiers weiter stärken. "Die Unabhängigkeit ist für einen
Privatbankier essenziell; darum freuen wir uns, dass die
persönlich haftenden Gesellschafter und die Familie die
Möglichkeit bekommen, die bisher von der NORD/LB Norddeutsche
Landesbank gehaltenen Anteile zu erwerben", so Dr.
Hans-Walter Peters, Sprecher der persönlich haftenden
Gesellschafter der Berenberg Bank.  Das
Institut konnte in den letzten Jahren ein sehr stabiles Wachstum
verzeichnen, allein 2009 hat Deutschlands älteste Privatbank rund
1.000 neue Kunden gewinnen können. Das verwaltete Vermögen hat
sich in den letzten fünf Jahren von 10,5 Mrd auf 21,9 Mrd. Euro
mehr als verdoppelt. Der letzte veröffentlichte Bilanzgewinn
betrug selbst im Krisenjahr 2008 47 Mio. Euro, was einer
Eigenkapitalrendite von 37,5 % entspricht.
 


2.


Der Verband Geschlossene Fonds e.V.,
kurz VGF, hat heute in Frankfurt am Main die Branchenzahlen für
das Jahr 2009 vorgestellt. Danach haben geschlossene Fonds 5,23
Mrd. EUR Eigenkapital im Jahr 2009 bei privaten Anlegern
eingesammelt. Davon entfielen 3,55 Mrd. EUR auf die
Verbandsmitglieder des VGF. Das Gesamtinvestitionsvolumen, also
Eigenkapital zzgl. Fremdkapital,  lag 2009 bei
9,46 Mrd. EUR. Davon entfielen 6,38 Mrd. EUR auf
VGF-Mitglieder.   Befragt
wurden die 43 im Verband organisierten Anbieter sowie
Fondsanbieter, die in den vergangenen drei Jahren kumuliert
mindestens 5 Mio. EUR Eigenkapital und mindestens einen Fonds in
2009 platziert haben.


 3.


Die Bundesregierung plant eine drastische Reduzierung der
Solarförderung. Dies bedeutet die Schwächung einer der
innovativsten Industrien Deutschlands. Dazu sagt Steffen
Graf, Geschäftsführer des deutsch-indischen
Herstellers von Solarmodulen Emmvee:
 „Man sollte ein gewisses Augenmaß beibehalten.
Überzogene und vorschnelle Kürzungen sind fatal, will man
Sonderabschreibungen vermeiden: die gesamte Produktionskette
braucht einen Vorlauf. Die Industrie muss sich neu einrichten und
sie muss sich langfristig auch auf den Gesetzgeber verlassen
können.“


 


Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden
unter:


http://www.was-audio.de/aanews/News20100203.mp3

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