Spielfilmen – Der filmographische Podcast

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Episoden

Jordan Peele (2017-2022)
03.03.2026
2 Stunden 13 Minuten
Es ist wieder einmal Zeit für ein One-and-Done bei #Spielfilmen, und diesmal trifft es den US-Horror-Shootingstar Jordan Peele. Dabei hätten wir uns durchaus gewünscht, über mehr als nur drei Peele-Kracher zu sprechen, doch seit Nope (2022) ist es bedauerlich still um den Regisseur geworden. Dafür ist sein überschaubares Oeuvre umso feiner, beginnend mit Get Out (2017), der von Kritik und Publikum bereits kurz nach Erscheinen als moderner Klassiker gefeiert wurde. Aber wie frisch guckt sich des gesellschaftskritische Horror knapp zehn Jahre später? Besser denn je, wie wir finden. Und mit dem ambitionierten und tonal sprunghaften Wir (Us, 2019) legte Peele gleich doppelt so ambitioniert nach. Allein zum dritten Film gehen unsere Meinungen etwas auseinander, sind aber trotz dramaturgischer Schwächen sehr angetan von der pittoresken Weirdness von Nope.
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George P. Cosmatos – Teil 3 (1989-1997)
03.02.2026
1 Stunde 57 Minuten
George P. Cosmatos lässt es zum – leider! – viel zu frühen Karriereende noch einmal richtig krachen mit dem Unterwasser-Horror LEVIATHAN (1989), baut Val Kilmer, Kurt Russell und drei Dutzend Schnauzbärten ein grandioses Kinodenkmal mit TOMBSTONE (1993), und ballert mit einem Spielzeug-Hubschrauber den halben US-Geheimdienst nieder. Und ja, DIE VERSCHWÖRUNG IM SCHATTEN (Shadow Conspiracy, 1997) mag kein Meisterwerk sein, aber jeder Moment Moment mit Stephen Lang ist unverzichtbar.
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George P. Cosmatos – Teil 2 (1983-1986)
06.01.2026
1 Stunde 55 Minuten
Von jetzt auf gleich kraxelte George P. Cosmatos in den 80er Jahren auf sein Karrierehoch. Zumindest, wenn man dies am finanziellen Erfolg seiner Filme bemisst. Und der größte Actionstar der damaligen Zeit war nicht ganz unschuldig daran. Zuerst einmal musste Herr Cosmatos aber in New York City den Kammerjäger spielen und in Unheimliche Begegnung (Of Unknown Origin, 1983) mit Peter Weller auf Rattenjagd gehen. Dann wurde es aber richtig wuchtig, laut und sehr patriotisch, denn nur zwei Jahre später spielte er mit Sylvester Stallone in Mexiko den Vietnamkrieg nach. Und da Rambo II: Der Auftrag (First Blood Part 2: Rambo, 1985) eine halbe Fantastilliarde Dollar an den Kinokassen einspielte, heuerte Sly den Regisseur auch gleich für sein nächstes Filmprojekt an. Auch Die City-Cobra (Cobra, 1986) eroberte die Geldbeutel des Kinopublikums – aber leider nicht unsere Herzen.
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George P. Cosmatos – Teil 1 (1971-1979)
02.12.2025
1 Stunde 54 Minuten
Der Name Yorgos Pan Cosmatos klingt zwar so griechisch wie Feta, Ouzo und Sirtaki, der werte Herr stammt allerdings aus dem schönen Florenz und feierte seine größten Erfolge in den USA mit Krachern wie RAMBO 2 (1985), COBRA (1986) und TOMBSTONE (1993). Doch bis es dazu kam, backte Mister Cosmatos in europäischen Gefilden kleinere Pitas. Für HEISSKALTES BLUT (The Beloved/Sin, 1971) konnte er mit Raquel Welch gleich einen veritablen Megastar gewinnen, um seine Variation einer klassischen Tragödie zu erzählen. Weniger fühlig, aber ebenso harsch ist DAS MASSAKER – DER FALL KAPPLER (aka Rapressaglia – Tödlicher Irrtum, 1973) geraten, in der sich Richard Burton als strammer Nazi-Offizier ungewollt für ein grausames Kriegsverbrechen verantwortlich zeichnet. Und selbst der mit Richard Harris, Sophia Loren, Burt Lancaster, Ava Gardner, Martin Sheen und Officer Nordberg stargespickte CASSANDRA CROSSING – TREFFPUNKT TODESBRÜCKE (1976) geht dahin, wo es weh tut. Etwas leichter wird es erst im abenteuerlichen FLUCHT NACH ATHENA (1979), in dem Roger Moore den britischsten Nazi aller Zeiten spielen darf, dessen Charme selbst Elliot Gould, Richard Roundtree und David Niven den Kopf verdreht. Dazu gibt's jede Menge Zoten, Explosionen, Kojak und die hinreißende Claudia Cardinale in Liebe und Tanz vereint. Herz, was willst du mehr?
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Jane Campion – Teil 3 (2009-2021)
04.11.2025
2 Stunden 20 Minuten
Jane Campion hat es nicht eilig. Zumindest liegt dieser Rückschluss nahe, wenn man auf die zeitlichen Abstände zwischen ihren Filmprojekten blickt. Und in diesem Falle wollen wir auch gar nicht meckern, denn die Regisseurin beweist mit ihren jüngsten Werken ein treffsicheres Auge für reizvolle Kino- und Serienstoffe: BRIGHT STAR (2009) bietet ein sattes Pfund düstere Romantik im verregneten England. Im TV-Thriller TOP OF THE LAKE (2013) ermittelt Elisabeth Moss vor der beeindruckenden Kulisse Neuseelands, bevor sie sich in TOP OF THE LAKE: CHINA GIRL (2017) in den gefährlichsten Ecken Sidneys herumtreibt. Und im Oscar-prämierten THE POWER OF THE DOG (2021) sattelt Campion die Pferde für gebrochene Cowboys. Yee-haw!
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Über diesen Podcast

Patrick Lohmeier und Dennis Bastian blicken einmal monatlich auf die Filmographien großer und kleiner Regielegenden zurück. Von Hollywood bis Babelsberg – von Kinohit bis Kassengift. Viel Spaß!

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