Spielfilmen – Der filmographische Podcast

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Episoden

George P. Cosmatos – Teil 2 (1983-1986)
06.01.2026
1 Stunde 55 Minuten
Von jetzt auf gleich kraxelte George P. Cosmatos in den 80er Jahren auf sein Karrierehoch. Zumindest, wenn man dies am finanziellen Erfolg seiner Filme bemisst. Und der größte Actionstar der damaligen Zeit war nicht ganz unschuldig daran. Zuerst einmal musste Herr Cosmatos aber in New York City den Kammerjäger spielen und in Unheimliche Begegnung (Of Unknown Origin, 1983) mit Peter Weller auf Rattenjagd gehen. Dann wurde es aber richtig wuchtig, laut und sehr patriotisch, denn nur zwei Jahre später spielte er mit Sylvester Stallone in Mexiko den Vietnamkrieg nach. Und da Rambo II: Der Auftrag (First Blood Part 2: Rambo, 1985) eine halbe Fantastilliarde Dollar an den Kinokassen einspielte, heuerte Sly den Regisseur auch gleich für sein nächstes Filmprojekt an. Auch Die City-Cobra (Cobra, 1986) eroberte die Geldbeutel des Kinopublikums – aber leider nicht unsere Herzen.
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George P. Cosmatos – Teil 1 (1971-1979)
02.12.2025
1 Stunde 54 Minuten
Der Name Yorgos Pan Cosmatos klingt zwar so griechisch wie Feta, Ouzo und Sirtaki, der werte Herr stammt allerdings aus dem schönen Florenz und feierte seine größten Erfolge in den USA mit Krachern wie RAMBO 2 (1985), COBRA (1986) und TOMBSTONE (1993). Doch bis es dazu kam, backte Mister Cosmatos in europäischen Gefilden kleinere Pitas. Für HEISSKALTES BLUT (The Beloved/Sin, 1971) konnte er mit Raquel Welch gleich einen veritablen Megastar gewinnen, um seine Variation einer klassischen Tragödie zu erzählen. Weniger fühlig, aber ebenso harsch ist DAS MASSAKER – DER FALL KAPPLER (aka Rapressaglia – Tödlicher Irrtum, 1973) geraten, in der sich Richard Burton als strammer Nazi-Offizier ungewollt für ein grausames Kriegsverbrechen verantwortlich zeichnet. Und selbst der mit Richard Harris, Sophia Loren, Burt Lancaster, Ava Gardner, Martin Sheen und Officer Nordberg stargespickte CASSANDRA CROSSING – TREFFPUNKT TODESBRÜCKE (1976) geht dahin, wo es weh tut. Etwas leichter wird es erst im abenteuerlichen FLUCHT NACH ATHENA (1979), in dem Roger Moore den britischsten Nazi aller Zeiten spielen darf, dessen Charme selbst Elliot Gould, Richard Roundtree und David Niven den Kopf verdreht. Dazu gibt's jede Menge Zoten, Explosionen, Kojak und die hinreißende Claudia Cardinale in Liebe und Tanz vereint. Herz, was willst du mehr?
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Jane Campion – Teil 3 (2009-2021)
04.11.2025
2 Stunden 20 Minuten
Jane Campion hat es nicht eilig. Zumindest liegt dieser Rückschluss nahe, wenn man auf die zeitlichen Abstände zwischen ihren Filmprojekten blickt. Und in diesem Falle wollen wir auch gar nicht meckern, denn die Regisseurin beweist mit ihren jüngsten Werken ein treffsicheres Auge für reizvolle Kino- und Serienstoffe: BRIGHT STAR (2009) bietet ein sattes Pfund düstere Romantik im verregneten England. Im TV-Thriller TOP OF THE LAKE (2013) ermittelt Elisabeth Moss vor der beeindruckenden Kulisse Neuseelands, bevor sie sich in TOP OF THE LAKE: CHINA GIRL (2017) in den gefährlichsten Ecken Sidneys herumtreibt. Und im Oscar-prämierten THE POWER OF THE DOG (2021) sattelt Campion die Pferde für gebrochene Cowboys. Yee-haw!
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Jane Campion – Teil 2 (1996-2003)
07.10.2025
1 Stunde 50 Minuten
Das zweite Kapitel unserer Reise durch das filmische Schaffen von Regisseurin Jane Campion beginnt wiederum mit einer Geduldsprobe, denn ihre Adaption von Henry James' PORTRAIT OF A LADY (The Portrait of a Lady, 1996) ist zwar luxuriös ausgestattet und starbesetzt, aber hinter der hochglänzenden Fassade so leer wie die toten Augen von John Malkovich. Da gefällt uns HOLY SMOKE (1999) schon besser, obwohl wir auf die Frage, was die Regisseurin wohl geritten hat, als sie beschloss, Kate Winslet und Harvey Keitel in den australischen Outback zu schicken, keine vollends befriedigende Antwort finden. Deutlich eindeutiger sind die Botschaften im Psychothriller IN THE CUT (2003), der zwar ebenfalls weder die Kritik begeisterte noch die Kinokassen klingeln ließ, dafür aber Meg Ryan und Mark Ruffalo glänzen lässt, dass unsere Äuglein strahlen. Doch die ganz große Begeisterung bleibt auch hier einseitig ...
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Jane Campion – Teil 1 (1989-1993)
02.09.2025
2 Stunden 1 Minute
Jane Campion ist nicht nur eine der erfolgreichsten Regisseurinnen weltweit, sondern hat auch seit ihren zaghaften Anfängen in Neuseeland nie den Mut zu herausfordernden Filmstoffen verloren. Dies zeigt sich schon mit SWEETIE (1989), durch den sich Dennis und Patrick wahrlich hindurchbeißen müssen, um etwas Unterhaltungswert darin zu entdecken. Aber Kunst muss eben auch mal weh tun. Davon weiß Janet Frame (Kerry Fox), die Protagonistin von EIN ENGEL AN MEINER TAFEL (An Angel at My Table, 1990) ein Lied zu singen – oder ein Gedicht zu schreiben. So oder so sind die beiden Herren vom melodramatischen Biopic sehr angetan und finden mehr Humor darin, als erwartet. Das gilt im Übrigen auch für DAS PIANO (The Piano, 1993), Campions großer internationaler Durchbruch und einer von Patrick all-time-Lieblingsfilmen. Es wird romantisch!
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Über diesen Podcast

Patrick Lohmeier und Dennis Bastian blicken einmal monatlich auf die Filmographien großer und kleiner Regielegenden zurück. Von Hollywood bis Babelsberg – von Kinohit bis Kassengift. Viel Spaß!

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