Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Psychologen beim Frühstück Archiv

346 Episoden
1 Stunde
Folge 193 Familienbande "Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich." Das ist der erste Satz aus dem Roman "Anna Karenina" von Leo Tolstoi, der 1877/78 veröffentlicht wurde. Tilly hatte letzten Freitag ein gemeinsames Frühstück mit seinen "Thielboys": Bruder, Onkel und Neffen plus Sohn trafen sich zum gemeinsamen Frühstück im gemütlichen Gasthof "Odins Haddeby" bei Schleswig. Und es wurden alte Familiengeschichten erzählt, viel gelacht und die Familienbande untereinander gestärkt. Satt und fröhlich ging danach jeder wieder seiner Wege - es war sooo schön. Und das brachte uns auf unser heutiges Thema "Familie": Was macht eine psychologisch "gesunde" Familie aus? Gibt es eine natürliche Eltern-Kind-Bindung? Was ist bei Adoptionen? Wann macht eine Familie krank und wann sollte ich mich von dieser trennen? Warum fällt diese Trennung so schwer? Können Freunde eine adäquate Ersatzfamilie sein? Und warum hat die Kindheit eine derartig große Auswirkung auf unser Erwachsenenleben? "Bei der Auswahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein!", sagte unser Lehrer Paul Watzlawick. Und er hatte mal wieder recht… Willkommen also heute zu unserem Familienfrühstück! Viel Spaß, Annika und Tilly
1 Stunde
Die Welt ist unsicher geworden: Corona, Krieg, Inflation…Unmittelbare Folge: Die Zahl der Angsterkrankungen nehmen laut WHO-Statistik zu. Wir fühlen uns hilflos, haben Existenzängste und so wird bei immer mehr Menschen Angst zu einem täglichen Begleiter. Doch ab und zu Angst zu haben, gehört zum Menschsein dazu, denn es ist unser inneres Warnsystem. Zuviel Angst ist schädlich, macht krank. Chronischer Stress kann Angst auslösen. Wie gehen wir also mit Angst um? Wann und wieviel Angst ist "normal"? Wieviel Stress brauchen wir? Man kann gegen angstauslösende Momente und Umstände - also der Realität - nicht immer direkt etwas unternehmen, aber man kann entscheiden, wie man aktiv mit der eigenen Angst umgeht: Hilfe suchen, sich Jemandem anvertrauen, sich bewusst Auszeiten einplanen, Probleme anpacken und Glücksmomente schaffen. Vielleicht versucht Ihr mal, mit Angst anders umzugehen? Viel Glück, Annika und Michael
53 Minuten
Ja, manchmal ist früher einiges toll gewesen. Aber nicht alles - und auch nicht generell. Das ist Verklärung. Dabei muss man sich klar darüber sein, dass auf eine negative Erfahrung/Erinnerung durchschnittlich vier positive Momente kommen müssen, damit ein relatives seelisches Gleichgewicht bestehen bleibt. Ein Trauma geht allerdings allein durch schöne Erinnerungen nicht weg. Aber ab und zu in schönen Erinnerungen schwelgen, sich nostalgisch an die Vergangenheit erinnern und für einen Moment die schwierige Gegenwart vergessen sind nach neuen Erkenntnissen gesundheitsfördernd. Der Sozialpsychologe Roy F. Baumeister hat dafür den Begriff "Nostalgieren" geprägt und sich damit in seinem Buch "Die Macht des Schlechten" wissenschaftlich beschäftigt. Sein Ergebnis: Es ist gut, sich gegen die Flut der schlechten Meldungen und Erfahrungen immer mal wieder ganz bewußt an schöne Erlebnisse zu erinnern. Wie das funktioniert, warum ein Tadel erst durch vier Lobe ausgeglichen werden kann und warum wir beim Älterwerden die Vergangenheit idealisieren, wollen wir heute erklären. Carpe Diem, empfehlt uns gern weiter und denkt daran: "Wer die Gegenwart genießt, hat in Zukunft eine wundervolle Vergangenheit!" Annika und Michael
1 Stunde
Ukraine Krieg, Energiekrise, Schulden, Inflation, Corona - gefühlt treiben wir von einer Krise in die Nächste. Auch privat setzt sich dieses Gefühl fort, Übergänge und Tiefschläge in unserem Leben können uns potentiell aus der Bahn werfen: von der Schule in die Ausbildung, weiter in den Beruf, finden einer Partnerschaft, Kinder bekommen bis hin zum Ruhestand, genauso wie Krankheiten, Probleme und Verluste. Krisen verunsichern uns, machen Angst, lösen Gefühle von Hilflosigkeit und Ohnmacht aus. Warum ist es so schwer, auf Krisen richtig zu reagieren? Wie schaffe ich es, in Zeiten wie diesen stabil zu bleiben? Warum können in Krisen auch Chancen zur Weiterentwicklung liegen? Frühstückt mit uns, wir freuen uns sehr darüber! Annika und Tilly #coaching #psychology #corona #motivation #psychotherapie #resilienz #mindset #therapie #mentalhealth #bienetre #resilienz #psychologenbeimfrühstück #psychologiepositive #trance #selbstliebe #meditation #health #liebe #Selbstwert
48 Minuten
Zuerst einmal herzlichen Dank für die vielen lieben Kommentare zu unserer letzten Sendung nach der langen Pause und Eure Freude darüber, dass Annika wieder da ist! Sie war unglaublich gerührt… Wir haben einfach die besten Hörer der Welt und freuen uns, weiter für und mit Euch die Sendungen zu gestalten. Zum Thema: Wir begegnen momentan recht vielen Menschen, die zunehmend das Gefühl haben, nicht "genug" für ihr Leben zu sein. Sie arbeiten sehr viel, versorgen oft dazu Kinder, Haushalt, Angehörige und/oder Partner - und haben trotzdem das Gefühl, noch mehr tun zu müssen, um den Ansprüchen ihres Umfeld und sich selbst zu genügen. Was steckt hinter diesem Gefühl, nicht genug zu sein? Wo hat es seinen Ursprung? Wie kann man dagegen ansteuern? Und ist es nicht eher sinnvoll, mit Anstrengung und Ehrgeiz an das Leben heranzugehen? Vor allem selbstkritisch zu sein? Diesen und anderen Fragen gehen wir bei Zwetschgenmarmelade, Croissants und Frischkäse nach. Viel Spaß beim Hören, Annika und Michael coaching #psychology #corona #motivation #psychotherapie #resilienz #mindset #therapie #mentalhealth #bienetre #resilienz #psychologenbeimfrühstück #psychologiepositive #trance #selbstliebe #meditation #health #liebe #Selbstwert
49 Minuten
Folge 188 WIR SIND WIEDER DA! Endlich! Annika fühlt sich nach ihrem Krankenhausaufenthalt wieder fit genug, um unser "Psychologen beim Frühstück" fortzusetzen. Erst einmal vielen herzlichen Dank für die vielen Genesungswünsche von Euch. Ihr seht: sie haben geholfen… Natürlich reden wir ein bisschen darüber, was Annika passiert ist, um damit zum Thema "Resilienz" (Widerstandskraft der Psyche) zu kommen: Wie schaffe ich es, wieder aufzustehen, wenn das Leben mir gerade übel mitspielt? Schreibt uns gern in die Kommentare, wie Ihr mit Krisen umgeht und wie Ihr es schafft, Eure innere Widerstandskraft zu stärken. Was beschäftigt Euch gerade sehr? Was belastet Euch? Und genauso wichtig: Was freut euch? Schön, daSs Ihr wieder da seid und uns hört. Wir freuen uns auf Euch in der nächsten Woche! Alles Gute, Annika + Michael
1 Stunde
Der Geruchssinn ist entwicklungsgeschichtlich einer der ältesten Sinne in unserem Gehirn. Das Riechzentrum im Gehirn sitzt im ältesten Teil des Gehirns, in dem u.a.auch Emotionen verarbeitet werden. Deswegen verbinden sich Gerüche automatisch mit Gefühlen. Und deshalb ist der Riech- und Geschmacksverlust, der ein Symptom von Corona sein kann, so besonders belastend, so dass er unter Umständen zu Depressionen führen kann. Grund genug für uns, uns heute beim Frühstück über Riechen und Schmecken zu unterhalten. Welche psychologische und soziale Bedeutung haben diese Sinne? Wie kann man sie nach einem Verlust wieder trainieren? Und überhaupt: Was tun beim Verlust? Vielen, vielen Dank für Eure tollen und sehr persönlichen Kommentare zu diesem Thema. Wir wünschen allen Kranken von Euch eine baldige gute Besserung! Allen anderen wünschen wir weiterhin Gesundheit und viel Spaß beim Riechen und beim Schmecken!
55 Minuten
Warum sehen soviele Menschen jedes Jahr das Dschungelcamp? Warum gaffen manche bei Unfällen und Katastrophen, anstatt zu helfen? Wie ticken „Katastrophentouristen“? Gleichzeitig werden jedes Jahr Tote in ihren Wohnungen gefunden, die wochenlang keiner besucht hat, um nachzusehen wie es ihnen geht. Traurig, aber wahr… Und warum klatschen Nachbarn auf der einen Seite über den Nachbarn, der sein Kind schlägt, und lästern über die Schreierei, kümmern sich aber auf der anderen Seite nicht um das Kind? Wie passen diese beiden Seiten zusammen? Das Leben der Anderen kann uns aber auch inspirieren, kann uns Anregungen geben, etwas Ähnliches zu tun, und kann uns zur Veränderung inspirieren. Deshalb lesen wir beispielsweise so gern Biografien - gerade von Künstlern oder Menschen, die Dinge tun oder getan haben, die uns gut gefallen. Und was ist nun mit unserem Interesse an Notfällen? Natürlich wollen wir wissen, wie Dinge passieren, um sich selbst zu schützen. Und auch ganz klar: Wir sind verpflichtet zu helfen und einzugreifen, wenn Menschen in Not sind. Und wenn es nur darum geht, Polizei oder Feuerwehr anzurufen, um Hilfe anzufordern. Denn unterlassene Hilfeleistung ist ein Straftatbestand! Wir freuen uns natürlich weiter über Eure Kommentare - und bitte bewertet uns auch weiterhin auf iTunes, Spotify und YouTube, wenn Ihr uns gerne hört. Es macht nämlich Spaß mit Euch als Hörern!
56 Minuten
Folge 185 Ordnung ist das halbe Leben! "Wenn ein unordentlicher Schreibtisch ein Anzeichen für einen unordentlichen Geist ist, wofür ist dann ein leerer Schreibtisch ein Anzeichen?", sagte Albert Einstein. Dieser Spruch geht ja schon in die Richtung, dass Unordnung ein Zeichen für Kreativität ist. Oder auch "das Genie beherrscht das Chaos"! Aber: Stimmt das? Aber ab wann wird Unordnung und Chaos zur Belastung, womöglich zur Krankheit? Wieviel Chaos ist "gesund"? Was tun, wenn in der Familie oder Partnerschaft nur einer aufräumt? Und ist Ordnung eine typische Frauensache? Diese Fragen und Eure Kommentare auf Facebook und Instagram bereden wir heute beim Quarkbrötchen mit Rosinen.
54 Minuten
Unser Thema heute beim Frühstück: "Macht". Wir reden unter anderem über "Machtmenschen", also darüber, was Menschen nach Macht streben lässt und was andere dazu bringt, ihnen zu folgen. Und was es mit uns macht, wenn Menschen in unserer Umgebung uns aufgrund ihres Machthungers manipulieren wollen. Es geht also um Macht in Beziehungen, in der Erziehung, im Job und in der Politik. Wir suchen nach den Ursprüngen von Machtmissbrauch und nach Lösungen, wie wir mit machthungrigen Menschen umgehen können. Und hier der Link zur Radiosendung beim rbb, in der Michael heute - Sonntag, den 23.1.22, um 11.20 - Uhr zum Thema "Macht" zu hören ist: https://www.radioeins.de/programm/sendungen/zwei_auf_eins/ Wir wünschen Euch einen harmonischen Sonntag, Annika und Michael
49 Minuten
Wir sprechen heute morgen bei "Psychologen beim Frühstück" über „Rasenmäher-Beziehungen“, in denen ein Partner wie ein Rasenmäher alle Konflikte, Hindernisse und Belastungen wegmäht, damit es dem Anderen vermeintlich gut gehen kann. Den Begriff gibt es vor allem für Eltern-Kind-Beziehungen, wo dann von "Rasenmäher-Eltern" gesprochen wird, die alle möglichen Stolpersteine für ihre Kids "wegmähen". Wir haben uns nun gefragt, was ist, wenn dieses Verhalten in partnerschaftlichen Beziehungen, aber auch zwischen Freunden und Kollegen, auftritt: “Lass mal, ich mach das schon…!“??? Damit entmündigt man den Anderen, nimmt ihm die Chance auf eigene Neugier, Entwicklung und eigene Fehler. Also ein Verhalten mit oft schlimmen Folgen für das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl des Niedergemähten. Und wie geht es eigentlich den Rasenmähern? Was ist ihre Motivation? Welche Ängste stecken dahinter und wie kann man dieses Verhalten beenden?
51 Minuten
Wir haben für den neuen Podcast "Endlich Spießer-Tipps für wenn's ernst wird"(https://open.spotify.com/episode/2SCIRo9LU6kwV2RuEbIy7B?si=4e4ad01b21ff436f) von Jacky und Steph für Enjoy Radio allerhand Fragen rund um das Thema Partnerschaft beantwortet. Unter anderem ging es auch um Eifersucht, welche uns bis heute noch weiter beschäftigt hat. Wusstet Ihr, dass die meisten Tötungsdelikte in Deutschland - etwa 60 bis 70 Prozent - Beziehungstaten sind? Ein großer Teil wiederum davon sind Fälle von Mord und Totschlag an Lebensgefährtinnen oder Ex-Partnerinnen. Die Täter sind also meistens Männer, die Frauen meistens Opfer. Wie erkenne ich nun eine "krankhafte Eifersucht"? Wie entsteht sie? Was kann ich als eifersüchtiger Mensch dagegen tun? Wie verhalte ich mich, wenn ich Zielscheibe von Eifersucht bin? Wieviel Eifersucht ist "normal"? Wo finde ich Hilfe? Diese und viele andere Fragen beschäftigen uns heute beim Frühstück. Und wieder einmal Danke für Eure vielen Kommentare dazu. Es macht uns solchen Spaß, so virtuell mit Euch zusammen zu frühstücken und zu erzählen… Wer von Euch unter häuslicher Gewalt leidet oder davon hört, kann sich hier Hilfe holen: CORA - Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche und sexualisierte Gewalt www.cora-mv.de Tel.: (0381) 40 10 229 Mail: cora@stark-machen.de Gewalt gegen Frauen - bundesweites Hilfetelefon (0800) 01 16 016 ( 24 Stunden am Tag besetzt) Wir wünschen euch einen schönen Sonntag, Annika und Michael Hier sind übrigens die Links unseres Podcasts zu Spotify (https://open.spotify.com/show/4nknZiCvnVPOqWICORSBaK?si=Ok0SixvzSs-5oHN5vqlrmQ) und zu iTunes (https://podcasts.apple.com/de/podcast/psychologen-beim-fr%C3%BChst%C3%BCck-jeden-sonntag-ab-9-00/id1392433517). Bitte bewertet und teilt uns.
54 Minuten
Erst einmal wünschen wir Euch ein wunderbares und gesundes 2022! Wie jedes Jahr zum Jahreswechsel hat Tilly Interviews zum Thema "Gute Vorsätze" gegeben und ist dabei auf eine Forsa Umfrage gestossen, nach der sich die meisten Befragten für 2022 "weniger Stress" und "mehr Zeit für Familie und Freunde" vorgenommen haben. "Abnehmen" und "endlich mehr Sport" waren weit abgeschlagen! Und so kamen wir auf das Thema "Veränderungen!?": Wieso fühlen wir uns so gestresst? Und wieso möchten wir mehr Zeit mit der Familie, wenn wir gleichzeitig wegen Corona öfter Dichtestress empfinden, weil wir mit der Familie so aufeinanderhocken? Wie können wir gerade in Coronazeiten mit Veränderungen umgehen, ohne dass diese uns vollkommen aus der Bahn werfen? Warum ist der erste Schritt oft so schwer und was kann man dagegen tun? Wie wichtig sind "Veränderungshelfer", wie es z.B. Annika für Tilly ist? Was hat Veränderungsfähigkeit mit Erfahrungen aus der Kindheit zutun? Diese Fragen - und weitere, von Euch über Facebook und Instagram gestellt - beantworten wir in dieser ersten Folge im neuen Jahr. www.psychologethiel.de
56 Minuten
Fröhliche Weihnachten überall…naja, nicht gerade überall! Bei manchen Menschen ist durch die Ansammlung von beispielsweise den lieben Verwandten über die Feiertage der Dichtestress ausgebrochen. Der dringende Wunsch, Distanz zu benötigen und Zeit für sich zu haben. Doch wie soll das gehen, ohne geradezu unhöflich zu wirken? Wir geben Tipps und ergründen, warum es zu so einem Stress kommen kann. Warum wir, trotzdem wir so gerne mit anderen Menschen zusammen sind und die Gemeinschaft auch unbedingt brauchen, ab und zu das dringende Bedürfnis nach Stille und Ausklinken haben. Wir wünschen allen unseren lieben Hörern entspannte Feiertage! Annika und Michael
52 Minuten
WARUM IMMER MEHR? Warum reicht es nie, was wir gerade haben? Warum stehen wir unserer eigenen Zufriedenheit im Weg? Ein wichtiges Thema- nicht nur vor Weihnachten… Wir wünschen Euch entspannte, besinnliche Feiertage und wir hören uns am 2. Weihnachtstag wieder-