Psychologen beim Frühstück Archiv
346 Episoden
59 Minuten
Dicksein hat so viel mehr Ursachen als "falsche" Ernährung, Disziplinlosigkeit oder Naschsucht. Viele Menschen nehmen das Essen als Ersatz, um stressige Situationen, seelische Verletzungen, ein unglückliches Leben, Einsamkeit oder innere Leere überleben zu können. Dieses emotionale Essen macht letztlich dick, denn es lindert nur kurzfristig die Symptome, weil man gegen den Stress schnelle Energie braucht, ändert aber nichts an den Ursachen für das vermehrte Essen. Ein Kreislauf beginnt. ERGEBNIS: Viele Menschen futtern sich einen Schutzpanzer aus Seelenfett an. Darüber reden wir heute aus eigener Erfahrung mit der Hoffnung, das Ihr Eure nächste Ernährungsumstellung sehr bewusst plant, vor allem aber vorher analysiert, warum Ihr übergewichtig geworden seid und welche Stressfaktoren es in Eurem Leben gibt. Das Wichtigste ist ein GESUNDES Gewicht - ohne Modelvorbilder, Schlankheitswahn in unserer Überflussgesellschaft oder Tiktok-Filter. Und das erreicht man nur durch mehr als Kalorien zu reduzieren, nämlich durch eine allumfassende Lebensstiländerung. Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns Eure Erfahrungen mit Seelenfett schreibt. Empfehlt uns bitte weiter und liked uns, wenn Ihr mögt. Eure Annika+Michael
60 Minuten
Folge 207 Sucht nach Süssem Hmmmmmm, Blätterkrokant, gefüllte Waffeleier, Eierlikör umhüllt von Zartbitterschokolade… Ostern ohne Ostereier aus Schokolade, Nougat oder Marzipan? Undenkbar! Deswegen - und weil Michael schon mit Süßem frühstücken kann - gibt's heute diese süße Folge von unserem Osterfrühstück. Was macht Schokolade & Co. so unwiderstehlich? Und wo kommen Kakao und Schokolade eigentlich her? Gibt es vielleicht sogar gesunde Inhaltsstoffe in diesen Kalorienbomben? Wie gehe ich damit um, wenn mein Verlangen nach Süßem schon Suchtcharakter hat? Warum sind "Naschkatzen" nachweislich hilfsbereiter als Diätfanatiker? Und was hat das "Marshmallow Experiment" für Erkenntnisse gebracht? Wir wünsche Euch schöne Ostern, tolle Süßigkeiten und viel Spaß beim Genießen! Bis nächsten Sonntag, Annika + Michael
53 Minuten
Ständig überarbeitet. Immer das Gefühl, nicht genügend Zeit zu haben. Nicht alles zu schaffen. Schon Kleinigkeiten sind plötzlich zu viel. Erste Fehler schleichen sich ein. Folgen: Unzufriedenheit, Stress, depressive Verstimmung. Der Schlaf wird immer schlechter. Die Laune auch. Und der Körper sendet schon Signale in Form von Magen- und Kopfschmerzen. Bei manchen geht diese Überlastung bis zum Burn Out. Scheitern wir am eigenen Perfektionswillen? An unseren eigenen Ansprüchen? Höchste Zeit, alles mal runterzufahren, sich mehr um sich selbst zu kümmern und das Leben zu endschleunigen. Stichwort Selbstfürsorge. Aber wie mache ich das? Um all dies und mehr geht es an diesem Sonntag in unserem Frühstück. Wir freuen uns, wenn Ihr wieder dabei seid und natürlich, wenn Ihr uns liked und weiterempfehlt. Annika und Michael
1 Stunde 2 Minuten
Folge 205 Werden Kids immer brutaler? Zwei Mädchen, 12 und 13 Jahre alt, töten die 12-jährige Luise. Ein paar Tage später prügelt und foltert eine Mädchengang eine 13-jährige auf brutalste Weise. Kriminalstatistiken aus Deutschland zeigen, dass die Kriminalität unter Kindern und Jugendlichen von den Zahlen und von der Brutalität her zunehmen. Dann haben wir da noch die Silvesterunruhen in Berlin, prügelnde Fussballfans und Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte. Was ist hier los? Warum ist das so? Welche psychologischen Erklärungsmöglichkeiten gibt es dazu? Und wie können wir als Gesellschaft damit umgehen? Wie können wir verhindern, dass Kinder zu brutalen Schlägern werden? Und wie können wir uns sinnvoll verhalten, wenn wir Zeuge einer Gewalttat sein sollten? Ganz klar: Wir versuchen die Hintergründe solcher Taten zu erklären, versuchen mögliche Lösungsansätze zu beleuchten. Aber erklären heißt natürlich nicht gutheißen! Wir freuen uns sehr auf Eure Meinungen zu diesem aktuellen Thema - und sind happy über jeden like und jedes Teilen! Annika und Michael
1 Stunde
Was für eine gute Frage: "Kann man eine toxische Beziehung zu sich selbst haben?" - das hat Sandra uns als Reaktion auf unsere letzte Folge "Toxische Beziehungen" gefragt. Genau diese Frage sowie Eure Kommentare zu dem Thema werden wir heute besprechen. Beispielsweise beschäftigen wir uns damit, ob und wie man generell eine toxische Beziehung ins Positive verändern kann. Es geht auch um das Thema Selbstverletzung (ACHTUNG TRIGGERWARNUNG) und den Umgang mit Eltern, die einem nicht gut tun. Und welche Folgen das wiederum für die eigene Person, die eigene Wahrnehmung und die Beziehung zu sich selbst hat. Wir sprechen über Crashdiäten, über die Ursprünge von einem toxischen Selbstbild, über die Auswirkungen von zuviel Arbeit bis hin zur "Selbstverwahrlosung", wie Annika es erleben musste. Wir freuen uns wie immer über Eure Kommentare, über Themenvorschläge - und natürlich darüber, wenn Ihr unseren Podcast teilt und bewertet. Bis nächsten Sonntag, Annika und Michael Und wer noch mehr von Manfred hören möchte, geht gern auf seine Website www.hallo-manfred.de
1 Stunde 1 Minute
Heute geht's um toxische Beziehungen. Unter anderem sprechen wir über das sogenannte "gaslighting" - damit bezeichnet man auch in der Psychologie Beziehungen, in der der "gaslighter" den bestimmenden, manipulierenden und kontrollierenden Part innehat und durch Lügen und Fälschen von Tatssachen das "unterlegende" Opfer manipuliert, es isoliert, dessen Selbstbewusstsein unterminiert und beim Opfer oft einen Realitätsverlust verursacht. In toxischen, dysfunktionalen Beziehungen stehen oft die Bedürfnisse eines Partners im Vordergrund, die der Andere erfüllen muss. Das Selbstwertgefühl eines Partners wird permanent untergraben, Kommunikation findet nicht auf Augenhöhe statt und die Beziehung bietet keinen Raum für das gegenseitige Wachstum. Im Gegenteil: Sie macht krank. Was sind die Ursachen für toxische Beziehungen, wie kann ich sie erkennen und welche Lösungsmöglichkeiten gibt es, um diese Partnerschaft zu verändern? Wir freuen uns über Eure Bewertungen, Kommentare und das Teilen dieser Folge in Euren Netzwerken. Habt einen schönen Sonntag und bis nächste Woche, Annika + Michael
1 Stunde 1 Minute
n der letzten Folge sprachen wir über "Das Böse" im Menschen. Klar, heute geht's ums Gegenteil: dem Guten. Also um den Optimismus, der uns besonders in schwierigen Zeiten am Leben hält. Passend dazu hat Michael im "Report Psychologie", der Zeitschrift des Berufsverbands Deutscher Psychologen, ein Interview mit der ukrainischen Psychologin Dr. Natalia Nalyvaiko gelesen. Sie sprach darüber, wie trotz des schon mehr als einjährigen Krieges viele Ukrainer Pläne für die Zukunft schmieden, ein gemeinsames Ziel und gesellschaftlichen Rückhalt entwickelt haben. Alles Faktoren, die in der Psychologie mit Optimismus zusammenhängen. Das PERMA-Modell des amerikanischen Psychologen Martin E.P. Seligman erklärt, welche fünf Bereiche in unserem Leben maßgeblich darüber entscheiden, ob wir Optimismus im Leben entfalten können. „PERMA“ ist ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben folgender fünf Optimismusfaktoren: 1. Positive Emotionen 2. Engagement 3. Relationships (Beziehungen) 4. Meaning (Sinn) 5. Accomplishment (Errungenschaften) Doch wie bekommen wir den Optimismus in unser Leben? Wie können wir unseren Alltag positiv gestalten und trotz privater oder gesellschaftlicher Krisen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken? Also: Möge die Macht mit euch sein! Annika und Michael
60 Minuten
Sind einige Menschen schon bei der Geburt in Teilen böse? Oder tragen wir alle das Böse in uns? Wie entsteht es? Warum sind Männer - zumindest statistisch - gefährlicher als Frauen? Was ist die "Dunkle Triade" des Bösen? Und vieles mehr… Angesichts von Krieg, zunehmender Gewalt und menschlicher Kälte stellen sind solche Fragen sehr aktuell. Wir sind da durchaus nicht überall einer Meinung - genauso wie die psychologische Wissenschaft zu dem Thema auch kontrovers diskutiert. Diskutiert gern mit uns weiter, indem Ihr Eure Meinung in die Kommentare schreibt. Und versucht bitte Abstand zu Menschen zu halten, die Euch manipulieren, benutzen und erniedrigen wollen. Bis nächsten Sonntag, Annika + Michael
52 Minuten
Folge 200 …und wieder Pimmelbrötchen! Wir feiern heute die 200ste Folge - wie gewohnt mit Spaß, Psychologie und Pimmelbrötchen. Unser Psychofrühstück! Wie haben so viel Freude daran. Und wir freuen uns, dass Ihr mit dabei seid! Und jetzt hauen wir einen raus: Unsere Hörer sind die Besten! Deshalb tonnenweise Dankeschön für Eure Treue, Eure Kommentare und für Eure Anregungen. Von alldem können wir nicht genug bekommen… Wenn Ihr unseren Podcast mögt, dann teilt und bewertet ihn bitte. Auf die nächsten 200 Folgen und bis nächsten Sonntag, Annika + Michael
1 Stunde 1 Minute
Was für ein Albtraum: das große Erdbeben in der letzten Woche in der Türkei und in Syrien mit mehr als 24.000 Toten! Und als wäre das nicht katastrophal genug, hören wir täglich erschütternde Meldungen vom Krieg in der Ukraine, von Hungersnöten oder brutalen Verbrechen. Ganz subjektiv hat man den Eindruck, diese Gefahren und Krisen, aber auch steigende Kosten für Lebensmittel, Heizung und Mieten, nehmen rasant zu - auch wenn wir Corona gerade eben überstanden haben. Diese Hilflosigkeit der Gewalt und dem rauhen Ton gegenüber macht uns Angst! Die Apokalypse scheint irgendwie näher zu kommen… Wie können wir mit dieser eskalierenden Situation umgehen, ohne dabei den Lebensmut und das Vertrauen in die Zukunft zu verlieren? Der Psychologe Roy F. Baumeister schreibt in seinem Buch "Die Macht des Schlechten: "Wir können uns die Perspektive erarbeiten, die uns erkennen lässt, dass es in unserem Leben wie überhaupt auf der Welt mehr zu feiern als zu betrauern gibt, und wir können dieses Wissen dazu einsetzen, um die Welt ein bisschen besser zu machen." Dazu klären wir u.a. folgende Fragen: ️Was ist Realität, was Meinungsmache? Warum ist in dieser Zeit Medienkontrolle so wichtig? Wie könnte der "gesunde" Medienkonsum aussehen? ️Wie kannst Du einen geistigen "Notfallkoffer" mit Deinen ganz persönlichen Ressourcen füllen, mit denen Du Energie wieder auffüllen kannst? ️Warum solltest Du Distanz zu Schwarzsehern und Dauerpessimisten halten? ️Was ist Dir in Deinem Leben bisher gelungen? ️Welche Schwierigkeiten hast Du gemeistert? ️Warum solltest Du Menschen fünfmal mehr loben als kritisieren? Zum Abschluss noch ein Zitat von Roy Baumeister: "Das Leben muss jeden Tag aufs Neue gewinnen; dem Tod genügt ein einmaliger Sieg." In diesem Sinne feiern wir das Leben! Übrigens: Nächste Woche feiern wir die 200ste Folge von "Psychologen beim Frühstück"! Hast Du eine Idee, wie wir dieses besondere Frühstück zelebrieren sollten? Möchtest Du vielleicht Lob - und wenn es sein muss auch Kritik - loswerden? Mailt uns. Ihr könnt uns aber auch liken und weiterempfehlen. Wir freuen uns auf alle Reaktionen! Bis nächste Woche, Annika + Michael #coaching #psychology #Selbstfürsorge #Krieg #psychotherapie #resilienz #mindset #therapie #mentalhealth #bienetre #resilienz #psychologenbeimfrühstück #psychologiepositive #Ukraine #selbstliebe #Erdbeben #health #liebe #Selbstwert
58 Minuten
Zu viele Sommersprossen? Segelohren? Zu dürr? Zu fett? Christiane hatte uns zur letzten Sendung "Scheiß drauf" geschrieben: "…Ich sag immer Schönheit braucht Platz! Und ich bin sehr schön…“! Zufällig hatte sich Tilly dann in der letzten Woche für ein Interview intensiver mit dem Thema "Mobbing" beschäftigt, bei dem das "anders Aussehen" oftmals als Auslöser für Mobbingattacken unter Schülern reicht. Also fingen wir an, uns darüber zu unterhalten… und Annika fiel ein, dass sie in der Klinik immer wieder wegen ihres Gewichts angesprochen wurde: "Waren Sie immer schon so dick?". Alles Gründe, sich einmal mit dem Thema "Body Shaming" zu beschäftigen, also wenn Menschen wegen ihres Körpers von anderen beleidigt werden. Wir reden unter anderem über: emotionales Essen die Entstehung von Über- und Untergewicht in der Kindheit unterschiedliche Körperideale in verschiedenen Kulturen und Zeiten über Fat Shaming seelische Verletzungen durch Beleidigungen Sinn und Unsinn von Diäten und Magen OP's die lebenslange Freundschaft zum eigenen Körper Körperakzeptanz und Selbstliebe Body Positivity den Weg zu einer freundschaftlichen Beziehung zum Körper. "In einer Gesellschaft, die Dich Geld, Gewicht, Kalorien und Schritte zählen läßt, sei rebellisch! Zähle Deine glücklichen Momente!" (Spruch von www.barfuss-und-wild.de). Darüber sollten wir als Gesellschaft einmal richtig nachdenken… Bleibt gesund! Annika + Tilly
58 Minuten
Schokolade? Ja oder Nein? Die Superschuhe kaufen? Na klar, sofort - oder eher doch nicht? Neuer Job, anderer Partner… und wieder diskutieren wir mit uns selbst. Wir treffen täglich tausende von kleinen und großen Entscheidungen, müssen unsere Auswahl zwischen unzähligen Alternativen treffen. Manchmal hilft da nur der Gedanke: "Scheiss drauf!" und endlich ist das Gedankenkarussel beendet - ganz egal, welche Konsequenzen nun auf uns zu kommen. Warum sind wir so glücklich, wenn wir uns mit einem "Scheiss drauf" zu etwas entschließen, obwohl wir wissen, dass es vielleicht ein Risiko oder unvernünftig ist? Wonach treffen wir unsere Entscheidungen? Welche Rolle spielen dabei unsere Erfahrungen? Oder Fakten? Welche Macht hat dabei unsere Intuition, unser Bauchgefühl? Ist bei einer Entscheidung womöglich das Gefühl entscheidender als der Verstand? Haben wir mit unserem "freien Willen" tatsächlich alles unter Kontrolle? Darüber reden, diskutieren und streiten wir in dieser Folge. Und wie immer freuen wir uns über Eure Kommentare, über das Teilen und Bewerten unseres Podcasts. Wie es auch Christiane auf Facebook getan hat:"Ich freu mich auf euch beide morgen und eure Gedankenansätze…..jedesmal hinterher ist als wenn ein Knoten im Kopf geplatzt ist und es gibt immer kleine oder größere Lösungen, die einem echt weiterhelfen…..Danke dafür an euch beide!" Danke, liebe Christiane! Sie hat es auf den Punkt gebracht - genau deswegen machen wir diesen Podcast schon seit fast 200 Folgen: Wir wollen gedankliche Anregungen geben, Psychologie im Alltag erklären und auch ein wenig unterhalten. Alles Liebe von Annika + Michael
54 Minuten
"Alles was ich denke, tue, sage, mache, entscheide ist in Ordnung solange ich es mit vollem Verstand, Gewissen und dem ganzen Herzen tue. So kann ich gut selbst hinter mir und meiner Person stehen und auch am nächsten Tag noch in den Spiegel schauen…“ Das hat uns Vanessa zu unserem Thema geschrieben - und wir stimmen ihr zu. Sie schreibt aber auch weiter, dass es ein langer Prozess ist, um mit sich irgendwann klarzukommen. Was mache ich aber, wenn ich mit mir überhaupt nicht zufrieden bin? Wenn ich immer wieder in alte, unliebsame Verhaltensweisen zurückfalle, mich Erlebnisse von früher immer wieder einholen? Wie gehe ich mit Triggern, toxischen Beziehungen und in der Kindheit geprägten Verhaltensmustern um, die mich immer wieder aus dem Tritt bringen und mich unglücklich machen? Wir öffnen ein wenig unsere psychologische Ratgeberkiste und versuchen Euch Anregungen zu geben, wie Ihr Euch aus alten Muster befreien und so zufriedener mit Euch selbst leben könnt. Teilt uns. Liked uns. Und hört nächsten Sonntag wieder bei uns rein. Annika + Michael
57 Minuten
Tilly wollte einen Rollwagen zusammenbauen - natürlich OHNE die Bauanleitung zu lesen. Denn: Bedienungsanleitungen sind was für Schwächlinge! Und reichlich Frauen, die wir kennen, beklagen, dass ihre Gatten wahre Haushaltsmuffel sind. Also alles wie früher: Männer töten den Drachen und Haushalt ist Frauensache - und das im Jahr 2023. Klischee oder Realität? Das Rollenbild von Männern, die als Versorger ihrer Familie den Großteil des Familieneinkommens beisteuern, und von Frauen, die sich allein um Haushalt und Kinder kümmern, ist anscheinend immer noch so tief verankert, dass viele dies Bild auch noch im Kopf haben, wenn beide berufstätig sind. Interessanterweise dreht sich das Klischee auch um, wenn der Mann sich um Haushalt und Kinder kümmert, weil die Frau das Geld nach Hause bringt. Oder es in gleichgeschlechtlichen Beziehungen solche Rollenmuster gibt. Doch zurück zum Klassiker: An vielen Frauen bleiben gerade Putzen, Wischen, Aufräumen und Wäsche hängen, denn manche Männer haben oftmals eine andere Sichtweise von Saubermachen und Reinlichkeit: Sie sehen schlicht den Schmutz und die Unordnung nicht - und leiden auch nicht darunter. Fazit: Es kommt zur Schieflage durch Frustration und Mehrbelastung in der Beziehung. Was können Frau und Mann nun tun, um das zu ändern? Darüber und mehr reden wir heute morgen. Viel Spaß! Annika + Tilly #coaching #psychology #Haushalt #motivation #psychotherapie #resilienz #mindset #therapie #mentalhealth #bienetre #resilienz #psychologenbeimfrühstück #psychologiepositive #trance #selbstliebe #meditation #health #liebe #Selbstwert
58 Minuten
Wir freuen uns so sehr: Annika ist endlich wieder fit genug, um im neuen Jahr unseren Podcast fortführen zu können!!! An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für Eure vielen Genesungswünsche!!! Tilly hatte letzte Woche ein Interview für die dpa zum Thema "Mutproben" gegeben, welches ab kommenden Dienstag veröffentlicht wird. Darin geht es um - vor allem junge - Menschen, die z.B. Videos beim "roofing" (Klettern auf Hochhausdächern oder -baustellen) drehen und ins Internet stellen auf der Jagd nach den meisten Klicks. Oder sich bei Ohnmachtsspielen, Abnehmchallenges oder beim Klauen einen Kick holen und damit eine Gruppenzugehörigkeit anstreben. Die Beschäftigung damit fanden wir so spannend, daß wir heute weiter darüber reden wollen. Es geht unter anderem um folgende Fragen: Was ist überhaupt Mut? Wo ist die Grenze zwischen Mut, "Übermut" und gefährlicher Blödheit? Sind bei Mutproben die Verweigerer nicht die wahrhaft Mutigen? Welchen Arten von Mut gibt es? Gibt es eine Persönlichkeitsstruktur für Mut? Warum ist Mut wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung? Psychotherapie und Mut - welcher Zusammenhang besteht?_ Und so ganz nebenbei beschäftigen wir uns auch noch mit Tillys selbstgefärbter Latzhose und Annikas Spinnenphobie… Viel Spaß beim Hören und wir freuen uns wieder über Eure Kommentare! Annika + Michael