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22.05.2026
1 Minute
Lynn Witzel Lynn Witzel ist Kommunikationsdesignerin mit Fokus auf Brand Design und strategische Markenentwicklung. Sie unterstützt Einzelpersonen und Unternehmen dabei, klare und authentische Marken mit Social-First-Ansatz zu entwickeln. Ursprünglich aus dem Handwerk kommend (Ausbildung zur Maßschneiderin und Modedesignerin), studierte sie anschließend Grafikdesign und visuelle Kommunikation und sammelte Erfahrungen u. a. bei PwC, Zalando und dem Hermann Schmidt Verlag. Früh selbstständig, prägte sie insbesondere das Projekt „frank.infashion“, das gesellschaftliche und politische Strukturen der Mode kritisch beleuchtet. Heute arbeitet sie an der Schnittstelle von Gestaltung, Strategie und digitaler Sichtbarkeit, mit Weiterbildung im Social-Media-Management und KI. Austausch und Netzwerke wie Learn & Burn und das Selfmade Design Kollektiv prägen ihre Praxis. Nina Neusitzer Nina Neusitzer ist Kommunikationsdesignerin und Geschäftsführerin von Neusitzer Brand Identity in Düsseldorf. Sie studierte in Wuppertal bei Hans Günter Schmitz, Uwe Loesch und Bazon Brock und spezialisierte sich früh auf Corporate Design und Typografie. Nach Stationen u. a. bei Heine/Lenz/Zizka sowie als freie Art Direktorin gründete sie 2006 das Büro Markwald Neusitzer Identity, aus dem ihr heutiges Studio hervorging. Sie realisierte zahlreiche Corporate-Design-Projekte für Kultur, Institutionen und Unternehmen, darunter Deutsche Oper am Rhein, Schirn Kunsthalle und Jüdisches Museum Frankfurt; ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Zudem initiiert und kuratiert sie Designformate wie den DDC Salon NRW und engagiert sich für Vernetzung und Bildung in der Kreativwirtschaft. Annette Bertsch Annette Bertsch ist Partnerin bei Bertsch.Brand Consultants. Als Unternehmerin und Creativ-Directorin verfügt sie über 30 Jahre Beratungserfahrung für DAX, M-DAX, Mittelständler und Start-Ups. Ihr Portfolio umfasst Projekte, die sowohl im Bereich der Organisational Identity als auch im Bereich der strategischen Markenberatung angesiedelt sind. Dazu gehören Neu- und Umpositionierungen, Strategie- und CEO-Beratung, sowie Change-Begleitung für namhafte Unternehmen und Institutionen, sowie Supervision der darauf basierenden Gestaltungsprozesse. Seit 2010 lehrt Annette Bertsch als Honorarprofessorin Designmanagement an der Kunsthochschule Kassel im Fachbereich Produktgestaltung. Annette Bertsch studierte von 1982 bis 1988 mit dem Abschluss Dipl. Design an der FH-Darmstadt.
2008 erlangte sie den Master of Business Administration (MBA) an der FOM, Frankfurt am Main.
Sie engagiert sie bei dem Women of DDC und hat dort u. a. die Eventreihe Learn & Burn mit initiiert. Seit 2019 ist sie Mentorin bei der Hessen Design Competition.
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08.05.2026
57 Minuten
Jean-Marc da Costa und Manfred Wolf sind die kreativen Köpfe hinter serien.lighting, einem der renommiertesten deutschen Hersteller von innovativen und designorientierten Leuchten. Ihr beruflicher Werdegang ist geprägt von einer gemeinsamen Vision, herausragendes Leuchtendesign mit technologischer Raffinesse und handwerklicher Perfektion zu verbinden. Beide lernten sich während ihres Designstudiums an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach kennen, wo sie früh die Leidenschaft für Lichtgestaltung entdeckten. Mit einem klaren Fokus auf minimalistisches Design und höchste Funktionalität gründeten sie 1985 das Unternehmen serien.lighting. Ziel war es von Anfang an, Leuchten zu entwickeln, die sich sowohl durch ihre formale Ästhetik als auch durch innovative technische Lösungen auszeichnen. Ihre Arbeit ist stark von der Idee der Serienproduktion geprägt, was auch namensgebend für das Unternehmen war. Sie schafften es, technische Komplexität und minimalistisches Design miteinander zu verbinden, und haben so eine eigene, unverwechselbare Designhandschrift entwickelt, die in der Branche Anerkennung findet. Im Laufe der Jahre wurden ihre Produkte mit zahlreichen internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter der der German Design Award, der German Brand Award und der Focus Open. Ihre Leuchten sind heute in modernen Architekturprojekten weltweit zu finden, von Wohnhäusern über Hotels bis hin zu öffentlichen Gebäuden wie Museen und Bibliotheken. serien.lighting hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als eine der führenden Adressen für Lichtdesign in Deutschland etabliert und setzt mit jeder neuen Leuchtenkollektion Maßstäbe in puncto Innovation und Design. Wolf und da Costa setzen in ihrer Arbeit auf klare Linien, hochwertige Materialien und eine präzise Verarbeitung. Ihre Designs verbinden Licht und Raum auf eine Weise, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Das Unternehmer-Duo teilen sich bis heute seit 40 Jahren ein Büro und führen das Familienunternehmen, wie sie es nennen, gemeinsam. Seit Gründung am identischen Standort in Rodgau südlich von Frankfurt entstehen Ideen, erste Entwürfe und werden die Produkte komplett inhouse unter Ihrer Leitung entwickelt. Privat haben die beiden ganz unterschiedliche Leidenschaften. Manfred Wolf schraubt bevorzugt an seiner Oldtimersammlung und fährt mit den alten Schätzchen auch schon mal mehrere Wochen durch Südafrika. Jean-Marc da Costa liebt Architektur und alles, was mit seiner portugieschischen Heimat zusammenhängt.
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23.04.2026
50 Minuten
Christian Bauer liegt als Designethiker daran, dass die viel beschworene „Verantwortung der Designer:innen“ in systematischer und historischer Perspektive besser verstanden wird: Worin bestehen konkret die Dimensionen der Verantwortung, die Designer:innen ernsthaft gestalten können und warum sind sie oft so mutlos? Ist am Ende bloß sozial erwünschtes „make-believe“ im Spiel? Christian Bauer hat Deutsche Philologie, Philosophie und Politikwissenschaft studiert und nach seinem Studium einige Jahre als freier wissenschaftlicher Autor gearbeitet. Während dessen schrieb er bei Prof. Dr. Bazon Brock seine Doktorarbeit über das „sacrificium intellectus“. Das Opfer des Verstandes in der Kunst von Karlheinz Stockhausen, Botho Strauß und Anselm Kiefer“ (2008). Im Anschluss übernahm er Lehraufträge an der HfG Karlsruhe und der Fakultät Gestaltung der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt. Dort etablierte er mit (und dank!) Prof. Gertrud Nolte und Prof. Dr. Gerhard Schweppenhäuser das Forschungsthema „Ethik im Kommunikationsdesign“. Zusammen mit Prof. Dr. G. Schweppenhäuser und Beatrice Barrois gibt er die Reihe der „Würzburger Beiträge für Designforschung“ (bei Springer VS) heraus. Seit 2019 ist Professor mit dem Lehrgebiet Designtheorie und Designgeschichte an der Hochschule der Bildenden Künste (HBKsaar) in Saarbrücken. Vom 1.10.2021 bis 30.09.2025 war er Rektor der HBKsaar. Im Jahr 2024 hat er das „Institut für Design und Ethik“ gegründet und engagiert sich als Leiter dieses Institut in der Angewandten Designforschung, der Wissenschaftsvermittlung und der Antisemitismusprävention.
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08.04.2026
36 Minuten
Englisch Every two years, the World Design Organization (WDO) awards the title of World Design Capital (WDC) to a city or region. For 2026, Frankfurt RheinMain has received this honour! We are asking ourselves: What can design contribute – to society, to how we live together and to democracy? The 2026 programme aims to explore this question through a wide range of projects. To do so, WDC 2026 is working in partnership with many individuals, initiatives, companies, universities, research institutes and cultural institutions. With the discourse format, WDC 2026 aims to explore the connection between design and society: Here, experts show what role design can play in various areas of society – for example mobility, education and industry. In addition to the WDCast, the WDC discourse newsletter also invites you to delve deeper into the topics of WDC 2026. World Design Capital (WDC) is an initiative of the World Design Organization (WDO) in recognition of cities that use design to drive economic, social, cultural, and environmental progress. WDO is a globally recognized, non-governmental organization with United Nations consultative status, dedicated to promoting and advancing industrial design as a catalyst for positive change. Since its founding in 1957, WDO services over 215 member organizations worldwide, reaching hundreds of thousands of designers through innovative programmes and initiatives that champion ’design for a better world‘. Deutsch Alle 2 Jahre vergibt die World Design Organization (WDO) den Titel World Design Capital (WDC) an eine Stadt oder eine Region. Für 2026 hat Frankfurt RheinMain die Auszeichnung erhalten! Deshalb steht in der Region die Frage im Mittelpunkt: Was kann Design leisten – für die Gesellschaft, für unser Miteinander, für die Demokratie? Das WDC-Programm für 2026 soll mit vielen Projekten Antworten auf diese Frage anbieten. Dafür kooperiert die WDC 2026 mit zahlreichen Menschen, Initiativen, Unternehmen, Hochschulen, wissenschaftlichen Institutionen und Kulturinstitutionen. Mit dem Diskurs-Format möchte WDC 2026 den Zusammenhang zwischen Design und Gesellschaft erforschen: Hier zeigen Expert:innen, welche Rolle Gestaltung in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft spielen kann – zum Beispiel Mobilität, Bildung und Industrie. Neben dem WDCast lädt auch der Diskurs-Newsletter dazu ein, tiefer in die Themen von WDC 2026 einzutauchen. Die World Design Capital (WDC) ist eine Initiative der World Design Organization (WDO) zur Anerkennung von Städten, die Design als Motor für wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Fortschritt nutzen. Die WDO ist eine weltweit anerkannte, nichtstaatliche Organisation mit beratendem Status bei den Vereinten Nationen. Sie setzt sich dafür ein, das Industriedesign als Treiber positiven Wandels zu fördern und weiterzuentwickeln. Seit ihrer Gründung im Jahr 1957 betreut die WDO über 215 Mitgliedsorganisationen weltweit und erreicht hunderttausende Designer:innen durch innovative Programme und Initiativen, die sich für „Design für eine bessere Welt“ einsetzen.
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26.02.2026
24 Minuten
Frances Uckermann ist eine vielfach ausgezeichnete Kreativdirektorin, die in dieser Funktion für große deutsche Medienunternehmen und die wichtigsten journalistischen Marken wie SPIEGEL, STERN und den ZEIT-Verlag tätig war. Sie designte zahlreiche Bücher und entwickelte weitere Magazine sowie diverse Digitalformate. Uckermann studierte in Kassel sowohl Kunst wie auch Visuelle Kommunikation. Sie arbeitete als Fotografin in New York und ging dann als Cover-Gestalterin zum STERN. Schon früh verstand sich Uckermann als journalistisch denkende Gestalterin. Editorial Design ist für sie ein Handwerk im Dienste der Inhalte – mit maximaler Offenheit für Impulse und Inspiration aus allen Bereichen der visuellen Kommunikation von der Kunst bis zur experimentellen Typografie. Mit Vorträgen und Workshops an Universitäten und auf Designfestivals sowie diversen Jurymitgliedschaften etablierte sie sich als wichtige Stimme im deutschen Editorial Design. 2020 wurde Uckermann zur Leiterin des Design Zentrum Hamburg berufen, eine Einrichtung zur Förderung sämtlicher Designdisziplinen in der Stadt. In dieser Position initiierte Uckermann neue Austellungsformate, Events und förderte den interdisziplinären Austausch zu Fragen der Gestaltung. 2023 wechselte sie als Creative Director zum FOCUS nach Berlin. Frances Uckermann liebt Design in all seinen Facetten, von Mode bis Print, von digitaler Kommunikation bis hin zur Idee von Design als nachhaltigem Werkzeug zur Lösung der großen sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Für sie steht immer im Mittelpunkt, dass Design den Menschen dient und Klarheit und Schönheit in die Welt bringt.
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Über diesen Podcast
‘What we design designs us back’ sagte einmal Jason Silva ein
bekannter Techno Futurist aus den USA. Design – das ist die
Botschaft – nimmt großen Einfluss auf unser Dasein und
Zusammenleben. Der Ruf nach grundlegenden Veränderungen unserer
planetaren Realität indes wird immer lauter. So weitermachen wie
bisher geht nicht und wird uns unweigerlich in die nächste Krise
stürzen. Also ist gerade jetzt unsere Kreativität gefragter denn
je. Was geht? Was kommt und was können wir BESSER machen. Wie
können wir Design neu denken? Dazu präsentiert der DDCAST des
Deutschen Design Club jede Woche eine starke Stimme. Sie kommt aus
allen Sparten des Design, aus angrenzenden Disziplinen, aus
Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.
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