Frauen von damals

Frauen von damals

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Episoden

Schluss mit höflich! Wie lange Feministinnen schon wütend sind
04.04.2026
35 Minuten
Müssen Feministinnen immer so wütend sein? Können sie nicht einfach nett und freundlich sagen, was sie wollen?


In dieser etwas spontanen (und leicht verschnupften) Osterfolge widmen wir uns der Geschichte von Frauen, die es lange „im Guten“ versuchten - und dabei feststellten: Argumente allein reichen nicht! Warum Feminismus ohne Wut nicht auskommt und wie selbst eine der moderatesten Vertreterinnen der Frauenbewegung der Zorn packte, erfährst du in dieser Episode.


Vorbestell-Ticker: Mein Buch Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde erscheint am 29. April im S. Fischer Verlag. Signierte Exemplare könnt ihr euch noch noch bis Mitte April exklusiv bei Autorenwelt und Dussmann - das Kulturkaufhaus sichern.


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Die Quellen zur Folge:


Hedwig Dohm: Gesichtspunkte für die Erziehung zur Ehe, in: Sozialistische Monatshefte (1909), Heft 10, S. 639-645. Helene Lange: Die höhere Mädchenschule und ihre Bestimmung. Begleitschrift zu einer Petition an das preußische Unterrichtsministerium und das preußische Abgeordnetenhaus, Berlin 1887. Helene Lange: Lebenserinnerungen, Berlin 1921. Louise Otto: Leserbrief zu „Das Verhältniß der Frauen zum Staate“, in: Sächsische Vaterlands-Blätter 3 (1843), Heft 142, S. 633f. Louise Otto: Adresse eines Mädchens (1848), in: Ute Gerhard/Petra Pommerenke/Ulla Wischermann (Hrsg.), Klassikerinnen feministischer Theorie. Grundlagentexte. Band 1 (1789-1919), Königstein/Taunus 2008, S. 71-73. Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Stenographische Berichte von der 1. Sitzung am 6. Februar 1919 bis zur 26. Sitzung am 12. März 1919, Berlin 1920.








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Der Internationale Frauentag - Gestern, heute, morgen
07.03.2026
47 Minuten
Nein, Clara Zetkin hat ihn nicht “erfunden” - aber ganz unbeteiligt war sie an seiner Entstehung nicht: Heute schauen wir uns die Geschichte des Internationalen Frauentags an.





In dieser Episode erfährst du, 


was eine jüdische amerikanische Sozialistin mit ukrainischen Wurzeln mit der Entstehung des Internationalen Frauentags zu tun hat,  wie Clara Zetkin ins Spiel kam seit wann der Frauentag am 8. März begangen wird wie es in Deutschland mit dem Tag weiterging,


und wir werden darüber sprechen, warum dieser Tag auch heute noch wichtig ist - ob als Internationaler Frauentag, feministischer Kampftag oder globaler Streiktag!


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Quellen und Literatur zur Folge





Laura Baumgarten (aka @frauabgeordnete):  Instagram-Post zum Internationalen Frauentag 2025 Mari Jo Buhle: Women and American socialism, 1870-1920, Urbana 1981 Theresa Malkiel: The Diary of a Shirtwaist Striker, Ithaca und London 1990 (darin besonders auch der einleitende Essay von Françoise Basch). Sally M. Miller: From Sweatshop Worker to Labor Leader: Theresa Malkiel, A Case Study, in: American Jewish History 68 (1978), Heft 2, S. 189-205. Vincent Streichhahn: Zur „Frauenfrage“ und Sozialdemokratie im deutschen Kaiserreich, in: Vincent Streichhahn/Frank Jacob (Hrsg.), Geschlecht und Klassenkampf. Die „Frauenfrage“ aus deutscher und internationaler Perspektive im 19. und 20. Jahrhundert, Berlin 2020, S. 48-77 Clara Zetkin (Hrsg.): Berichte an die zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen zu Kopenhagen am 26. und 27. August 1910, Stuttgart 1910, S. 85 (hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar) Zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen in Kopenhagen. Provisorische Tagesordnung, provisorische Geschäftsordnung, Anträge und Resolutionen, Kopenhagen 1910  (⁠hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar⁠)
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Die Frauen von damals im Gespräch mit Susanne Goga
06.02.2026
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit der Autorin Susanne Goga über ihre jüngsten Projekte und über ihre Leib- und Magen-Ära für historische Romane und Krimis: den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik. Anhand ihrer neuesten Bücher, Die wilden Jahre (2025) und Die Geister von Beelitz (Erscheinungstermin: 19.2.2026) sprechen wir sprechen über Rechercheprozesse und über historische Themen und Personen, die in ihre Bücher einfließen: vom Düsseldorfer Schauspielstudent Gustav Gründgens über die ersten Berliner Polizistinnen Martha Mosse und Friederike Wieking bis hin zum legendären obersten Mordermittler der Weimarer Republik, Kriminalrat Ernst Gennat. Es geht um Frauenfiguren, Männlichkeitsbilder im Krimi-Genre, um queere Dimensionen und Familienbeziehungen. Freut euch auf eine Folge, in der wir (Geschlechter-)Geschichte mal aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachten!





Transparenzhinweis: Für die Erwähnung der Bücher ist keine Gegenleistung geflossen.





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Bild Susanne Goga: Thomas Rabsch


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historische Krimis, Frauenbewegung, Leo Wechsler, Susanne Goga, 1920er Jahre, queere Literatur, Polizei, Nationalsozialismus, Weimarer Republik, Kriminalromane, Geschichte, Literatur, Schreiben


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Brot und Rosen - Frauen in der Textilindustrie von Crimmitschau bis Rana Plaza
28.10.2025
1 Stunde 10 Minuten
Brot und Rosen! Unter diesem Slogan forderten amerikanische Textilarbeiterinnen schon vor über 100 Jahren Löhne von denen sich leben ließ. In dieser Folge der Frauen von damals widmen wir uns einer Geschichte, die aktueller kaum sein könnte: Die Geschichte von Frauen in der Textilindustrie. Es ist eine Geschichte von Ausbeutung und Armut, von Kämpfen um menschenwürdige Arbeit und ein besseres Leben, aber auch von großer Solidarität.


Und es ist eine Geschichte, die noch lange nicht vorbei ist.


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JETZT VORBESTELLBAR: Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde . Mein Erstling im S. Fischer Verlag, lieferbar ab 29.4.2026.


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Links und Literatur (Auswahl):


Dossier der Friedrich-Ebert-Stiftung über Menschenrechte in Lieferketten Frau Abgeordnete über Pauline Staegemann und Elfriede Ryneck Ottilie Baader: Ein steiniger Weg. Lebenserinnerungen, Stuttgart/Berlin 1921. Uwe Fuhrmann: "Frau Berlin," Paula Thiede (1870-1919): vom Arbeiterkind zur Gewerkschaftsvorsitzenden, Konstanz 2019. Theresa Malkiel: Diary of a Shirtwaist Striker. Ithaca/London 1990. Sabine Richebächer: Uns fehlt nur eine Kleinigkeit: Deutsche proletarische Frauenbewegung 1890-1914, Frankfurt am Main 1982.


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Sophia Goudstikker und das Hof-Atelier Elvira
01.06.2025
1 Stunde 6 Minuten
Das Hof-Atelier Elvira in München war mehr als ein Fotostudio: Gegründet 1887 von Sophia Goudstikker und Anita Augspurg, entwickelte es sich schon kurz nach seiner Gründung zu einem Forum für gesellschaftliche Diskussion und Innovation: Hier begegneten sich Kulturschaffende, Aktivist*innen und Visionär*innen, um über Kunst, Literatur, Frauenrechte und vieles mehr zu debattieren und natürlich, um zu feiern. In dieser Folge geht es um die Netzwerke, die in diesem außergewöhnlichen Raum entstanden, und um seine Gründerin und Hauptfigur Sophia Goudstikker – eine Frau, die (wie ich finde, zu Unrecht) in der Erzählung immer ein bisschen neben ihrer prominenteren ersten Lebensgefährtin Anita Augspurg verblasste.





Die Fotos zur Folge findet ihr auf der Folgenwebsite .





Literatur und Quellen:


Ingvild Richardsen: Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen. Wie Frauen die Welt veränderten. Frankfurt 2019. Ingvild Richardsen (Hg.): Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887 – 1908, München 2022. Rudolf Herz/Brigitte Bruns (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887 – 1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985. Gertrud Bäumer: Lebensweg durch eine Zeitenwende, Tübingen 1933. Ernst von Wolzogen: Das dritte Geschlecht, Berlin 1899. Fanny zu Reventlow: Viragines oder Hetären? in: Zürcher Diskußjonen 22 (1899). Atelier Elvira: Website-Projekt von Ingvild Richardsen über die Protagonistinnen des Hof-Ateliers Elvira und des Vereins für Fraueninteressen: https://atelierelvira.de/ Verein für Fraueninteressen: https://fraueninteressen.de/





Bildquellen:


Foto Sophia Goudstikker: Landesarchiv Berlin, LAB B Rep. 235-FS Nr. 187 Foto Ika Freudenberg: Hof-Atelier Elvira, aus G. Bäumer: Gestalt und Wandel. Frauenbildnisse, Berlin 1950, zu S. 432. Fotoatelier Elvira: Philipp Kester, Hofatelier Elvira ; Außenfassade des Gebäudes, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Kester, FM-87/61.491.7, CC BY-SA 4.0 Gruppenfoto: Hof-Atelier Elvira, via Wikimedia Commons


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Über diesen Podcast

Geschichten von Frauen, die Grenzen überschritten, mit neuen Lebensmodellen experimentierten und sich Freiräume nahmen – oft jenseits der heterosexuellen Norm. Nominiert für den Grimme Online Award 2024. Am 29.4. erscheint mein Buch “ Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde” im S. Fischer Verlag!
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