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Über diesen Podcast
Max Liebermann gehört zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen
Impressionismus und war Kopf der Berliner Secession.
1903 erfolgte eine erste Veröffentlichung als Professor der
Akademie der Künste unter dem Titel Die Phantasie in der
Malerei. Hierin lehnte er Gebilde, die nicht auf die Anschauung
eines Wirklichen zurückgingen, kategorisch ab. Bei der Malerei sei
das Sujet im Grunde gleichgültig, es komme auf „die den malerischen
Mitteln am meisten adäquate Auffassung der Natur“ an. Damit lehnte
er die junge Bewegung der abstrakten Kunst, insbesondere den
Expressionismus, entschieden ab. Liebermanns Essay war keine
Kampfschrift, es war sein persönliches Plädoyer für den
Naturalismus und den Impressionismus. Im April 1916 erschien
Liebermanns Essay Die Phantasie in der Malerei erstmals in
Buchform. In der hinzugefügten Einleitung schrieb er: „Und waren je
die ästhetischen Ansichten verwirrter als heut? Wo ein jüngerer
Kunstrichter aus den Schützengräben Flanderns heraus schreibt, daß
der Krieg nicht nur für die Existenz Deutschlands, sondern über den
Sieg des Expressionismus entscheidet.“
(Zusammenfassung aus Wikipedia)
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