Once upon a Time in Cinema - Der Filmpodcast!
Der Podcast rund um die Themen Film,TV und Streaming
Podcaster
Episoden
01.03.2026
28 Minuten
Von Tischtennis-Träumen, Oscar-Buzz und
Schweineküssen
Von gesundheitlichen Rückschlägen, Serien-Marathons und einem
Film, der die Ping-Pong-Platte zur großen Bühne macht!
Timo ist krank und klingt etwas schnupfig, was ihn aber nicht
davon abhält, mit Zeljko über die vergangene Woche zu
philosophieren. Da er krankheitsbedingt viel Zeit hatte, hat er
einen massiven Rewatch von Stranger Things
gestartet und innerhalb kürzester Zeit fast drei Staffeln
durchgezogen. Das führt zu einer kleinen Diskussion über die
Entwicklung der Kids und die Vorfreude auf das Finale, das Zeljko
noch vor sich hat.
Der Hauptteil der Folge widmet sich aber dem Film der Woche:
Marty Supreme von Josh Safdie. Timothée Chalamet
schlüpft in die Rolle von Marty Reisman, einem jungen
Schuhverkäufer im Manhattan der 50er Jahre, der von einer großen
Karriere als Tischtennis-Profi träumt. Ein Film, der in Timos
Bubble mit Höchstwertungen überschüttet wurde, ihn selbst aber
etwas ratlos zurückließ. Während er die visuelle Umsetzung, den
analogen Look und das Schauspiel (inklusive einer fast
unerkennbaren Gwyneth Paltrow!) lobt, empfand er die Story als
etwas unfokussiert und sprunghaft. Zeljko hingegen war von der
Energie, den Dialogen und dem Humor ("Ich bin ein Vampir!")
begeistert und sieht den Film als potenziellen Oscar-Kandidaten,
auch wenn er nicht ganz an die Intensität von Uncut
Gems herankommt.
Timo und Zeljko diskutieren über die Parallelen zu anderen
Safdie-Filmen, die beeindruckende Vorbereitung von Chalamet (fast
10 Jahre Tischtennis-Training!), den Cameo von Penn Jillette und
die Frage, ob der Film eher Mainstream oder Arthouse ist. Einig
sind sie sich: Marty Supreme ist ein
unterhaltsamer, gut gemachter Film, der vielleicht nicht jeden
als Meisterwerk überzeugt, aber definitiv einen Blick wert ist –
besonders für Fans von skurrilen Charakteren und schnellen
Ballwechseln.
Eine Folge, die von Serien-Nostalgie bis hin zu einem sportlichen
Biopic (oder doch nicht ganz?) reicht – wie immer mit viel
Leidenschaft, Humor und sehr unterschiedlichen Perspektiven.
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time
In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00
Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
Inhalt:
(00:00) Intro
(01:50) Stranger Things
(06:40) Marty Supreme
____
Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
Anfragen: ouatic@gmx.de
https://letterboxd.com/OuaticPodcast
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22.02.2026
57 Minuten
Von Dschungelcamp-Trauma, Uckermark-Krimis und einem
tödlichen Eis-Thriller
Von Reality-TV-Krisen, japanischen Horror-Klassikern und einer
Rentnerin auf Rachefeldzug!
Nach dem Finale des Dschungelcamps sind die
Jungs in eine kleine Existenzkrise gefallen. Timo berichtet von
dem Quoten-Hit und seiner Vorahnung zum Gewinner, während Zeljko
froh ist, dem linearen Fernsehen entkommen zu sein.
Stattdessen hat sich Zeljko dem klassischen japanischen
Horrorfilm Onibaba (1964) gewidmet. Ein
atmosphärisches Meisterwerk in Schwarz-Weiß über zwei Frauen im
14. Jahrhundert, die Samurai töten, um zu überleben. Zeljko war
von den Bildern und der bedrohlichen Stimmung überwältigt, gibt
aber zu, dass man sich auf den alten Schinken einlassen muss.
Timo hat sich hingegen in die Untiefen von RTL+ gewagt und die
Krimi-Reihe Miss Merkel geschaut. Sein Fazit:
Cringe pur! Schlecht gespielt, absurd konstruierte Fälle und eine
Angela Merkel, die Mordfälle in der Uckermark löst – so schlecht,
dass man nicht wegschauen kann. Als Kontrastprogramm gab es die
bayerische Komödie Zweigstelle über eine
himmlische Behörde. Eine charmante Idee mit Eberhofer-Vibes, die
für Timo aber eher wie ein in die Länge gezogener Sketch wirkte.
Gemeinsam besprechen sie den Tier-Horror-Thriller
Primate. Ein klassischer Slasher im Tiergewand,
der Timo und Zeljko positiv überrascht hat. Trotz kleiner
Logiklöcher punktet der Film mit Spannung, Härte und einem coolen
Jay Courtney – perfekt für einen spaßigen Filmabend mit Freunden.
Der Film der Woche ist der eisige Thriller Dead Of
Winter. Emma Thompson spielt eine Rentnerin, die auf dem
Weg zum Eisfischen Zeugin eines Verbrechens wird und zur Jägerin
mutiert. Zeljko beschreibt den Film treffend als "Die Hard meets
Dexter auf Rentner-Niveau". Während die Story einige Logiklöcher
aufweist (Stichwort: Handschuh und Eis/Fenster-Botschaft!),
besticht der Film durch seine eisige Atmosphäre, den starken
Score und eine glaubwürdige Emma Thompson, die eben nicht wie ein
Actionheld rennt. Ein solider Thriller mit 90er-Jahre-Vibe, der
trotz Schwächen gut unterhält.
Eine Folge voller absurder TV-Momente, spannender Entdeckungen
und eiskalter Spannung – wie immer mit viel Leidenschaft und
persönlichen Einblicken.
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time
In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00
Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
Inhalt:
(00:00) Intro
(04:20) Onibaba
(14:40) Miss Merkel
(21:00) Zweigstelle
(26:00) Primate
(38:10) Dead of Winter
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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15.02.2026
45 Minuten
Von schweren Wochen, Film-Therapie und einem poetischen
Meisterwerk
Die Folge beginnt diesmal etwas gedämpfter: Timo und Zeljko
sprechen über eine emotional schwere Woche, nachdem Timo auf der
Beerdigung eines Freundes war. Das führt zu einem nachdenklichen
Austausch über die Endlichkeit des Lebens, Carpe Diem und die
therapeutische Wirkung von Filmen.
Nach einem kleinen, philosophischen Exkurs über das
"Nicht-Wissen" (Danke, Sokrates!) und geschwollene Sprache, geht
es direkt in den Film-Talk. Zeljko hat sich No Other
Choice noch einmal in der deutschen Synchronfassung im
Kino angesehen und war erneut begeistert. Die Nuancen, die er
durch die Synchro noch besser verstehen konnte, haben den Film
für ihn sogar noch aufgewertet. Timo hingegen bleibt ein
Verfechter des O-Tons, auch wenn er zugibt, dass man manchmal
nicht jedes Detail versteht. Das entfacht eine spannende
Diskussion über Medienkonsum: Vinyl vs. Streaming, Alben vs.
Singles und die Kunst, sich voll und ganz auf ein Werk
einzulassen.
Zeljko berichtet außerdem von der HBO-Miniserie
Task, die er fast beendet hat. Er ist voll des
Lobes für die spannende Story und die komplexen Charaktere. Mark
Ruffalo liefert für ihn eine seiner stärksten Leistungen ab.
Der Film der Woche ist Chloé Zhaos Historien-Drama
Hamnet. Und hier sind sich beide einig: Der Film
ist visuell atemberaubend! Die authentischen Sets, das natürliche
Licht und die Kostüme versetzen einen direkt ins England des 16.
Jahrhunderts. Während Timo die erste Hälfte und das Kennenlernen
des Paares etwas zu hastig fand und die emotionale Verbindung
anfangs vermisste, war Zeljko von der Darstellung der Begierde
und der späteren Tiefe beeindruckt. Beide feiern die
herausragende Performance von Jessie Buckley, die den Film trägt
und viel über Mimik und Gestik transportiert. Das poetische,
anspruchsvolle Englisch (Shakespeare-Style!) war für beide eine
Herausforderung, aber die emotionale Wucht des Films kam dennoch
an. Ein Film, der trotz kleiner Schwächen durch seine Schönheit
und sein Schauspiel besticht und zu Recht im Oscar-Gespräch ist.
Eine Folge, die von ernsten Lebensthemen über leidenschaftliche
Medien-Diskussionen bis hin zu einem bildgewaltigen Drama reicht
– wie immer mit viel Herz und persönlichen Einblicken.
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time
In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00
Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
Inhalt:
(00:00) Intro
(06:10) No Other Choice
(07:40) Vinyl vs. Streaming, Alben vs. Singles und die Kunst
(21:55) Task
(26:15) Hamnet
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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08.02.2026
1 Stunde 10 Minuten
Von Glasfaser-Frust, Neustart-Wundern und einer
Osgood-Perkins-Retrospektive
Von technischen Pannen über Router-Probleme bis hin zu einem
koreanischen Thriller-Highlight!
Die Folge beginnt mit einer ordentlichen Portion Technik-Frust:
Zeljko kämpft mit einem Routertausch bei seiner Schwester und
Timo berichtet von seinem Glasfaser-Desaster, bei dem die
Geschwindigkeit plötzlich einbrach. Nach viel Hin und Her mit dem
Support entpuppte sich die Lösung als der absolute Klassiker der
IT-Welt: Ein einfacher Neustart hat das Problem behoben. Nach
diesem kleinen Exkurs in die Welt der Netzwerke und IP-Adressen
tauchen die Jungs aber schnell tief in die Filmwelt ein.
Zufälligerweise haben beide gleich drei Filme von Regisseur
Osgood Perkins (Longlegs) gesehen und widmen ihm quasi eine
kleine Retrospektive. Den Anfang macht The Blackcoat's
Daughter (im Deutschen Die Tochter des Teufels), ein
atmosphärischer Slow-Burner, der durch seine Ruhe und das subtile
Unbehagen besticht. Weiter geht es mit Gretel &
Hansel, einer visuell beeindruckenden, düsteren
Märchenadaption, die vor allem durch ihre Bildsprache und das
Lichtdesign überzeugt.
Der dritte im Bunde ist Keeper, ein Kammerspiel
über ein Paar in einer Waldhütte, das lange kryptisch bleibt und
erst im Finale seine Karten auf den Tisch legt. Timo und Zeljko
diskutieren über das Foreshadowing, die irreführenden Poster und
die Parallelen zu The Night House.
Der Film der Woche ist No Other Choice (im
Original The Ax) von Park Chan-wook (Oldboy). Der koreanische
Thriller über einen Familienvater, der seinen Job verliert und zu
drastischen Mitteln greift, um wieder Fuß zu fassen, hat beide
beeindruckt. Zeljko feiert die tollpatschige Art des
Protagonisten, den schwarzen Humor und die gewohnt grandiose
Kameraarbeit des Regisseurs. Timo hingegen hatte etwas
Schwierigkeiten mit der Länge des Films und den Sprachbarrieren
im O-Ton, erkannte aber dennoch die Qualität und die starke
Bildsprache an. Ein Film, der trotz seiner düsteren Thematik
skurrile und witzige Momente bietet und zum Nachdenken über die
Arbeitswelt anregt.
Zum Abschluss gibt es noch einen kurzen Schwenk zum Dschungelcamp
(Timos Guilty Pleasure) und eine Diskussion über die Zukunft der
Synchronisation durch KI.
Eine Folge voller technischer Anekdoten, tiefgehender
Film-Analysen und einer großen Portion Osgood Perkins – wie immer
mit viel Leidenschaft und persönlichen Einblicken.
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time
In Cinema - Der Filmpodcast" - jeden Sonntag um 10:00
Uhr, überall wo es Podcasts gibt!
Inhalt:
(00:00) Intro
(11:20) The Blackcoat's Daughter
(21:40) Gretel & Hansel
(29:00) Keeper
(44:30) No Other Choice
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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28.01.2026
1 Stunde 17 Minuten
Von Platzkämpfen, Zombie-Töchtern und einem religiösen
Albtraum
Von Knie-Fetischen über Schuh-Etikette im Kino bis hin zu einem
echten Festival-Highlight!
Nach einem kleinen, aber feinen Diskurs über die Ästhetik von
Knien (ja, wirklich!) und der Frage, ob man im Kino die Schuhe
ausziehen darf, tauchen Timo und Zeljko tief in das
Fantasy Filmfest ein. Die Dauerkarten waren
diesmal heiß begehrt, was zu einer interessanten neuen Dynamik im
Kinosaal und einem kleinen Kampf um die besten Plätze führte.
Die beiden lassen ihre Festival-Erlebnisse Revue passieren:
Zeljko hat sich den Metal-Splatter-Spaß Deathgasm 2:
Goremageddon angesehen, der zwar den Humor des
Vorgängers trifft, ihn aber nicht mehr ganz so sehr vom Hocker
haut wie damals. Timo hat den Film aufgrund einer drohenden
Schneewalze (und vielleicht auch wegen der schlechten Kritiken)
lieber ausgelassen.
Einig waren sich beide bei Every Heavy Thing,
einem experimentellen Film mit Barbara Crampton, der für beide
eher eine Enttäuschung war – zu wirr, zu wenig greifbar.
Ganz anders sah es bei Dust Bunny aus. Der
Fantasy-Horrorfilm mit Mads Mikkelsen über ein Mädchen, das einen
Monsterjäger anheuert, um das Wesen unter ihrem Bett zu töten,
hat beide begeistert. Ein charmantes, düsteres Märchen mit tollen
Kostümen und einem Hauch von Die fabelhafte Welt der Amélie, auch
wenn Timo die Dialoglastigkeit etwas kritisiert.
Überrascht wurden sie von der koreanischen Horrorkomödie
My Daughter is a Zombie. Was nach einem billigen
Klamauk aussah, entpuppte sich als herzliche und witzige
Geschichte über eine Vater-Tochter-Beziehung im Zombie-Setting –
inklusive einer großartigen Katze!
Timo wirft noch The Turkish Coffee Table in den
Ring, ein Remake des spanischen Schockers The Coffee Table. Ein
Film, der mit schwarzem Humor beginnt und dann in eine
beklemmende Tragödie umschlägt – definitiv nichts für schwache
Nerven!
Das absolute Highlight für beide war aber The Holy
Boy (La Valle dei Sorrisi). Der italienische
Folk-Horrorfilm über einen Judolehrer, der in ein mysteriöses
Dorf voller lächelnder Menschen kommt, hat sie mit seiner dichten
Atmosphäre, den starken Bildern und der tiefgründigen Geschichte
komplett umgehauen. Ein Film, der ohne billige Effekte auskommt
und lange nachwirkt – für Zeljko sogar ein Anwärter auf die Top 3
des Jahres.
Eine Folge voller Festival-Feeling, skurriler Momente und echter
Filmperlen, die man sich vormerken sollte. Und für alle Fans: Die
Termine für die nächsten Fantasy Filmfest Nights im April stehen
schon!
Also, Ohren auf und ab in die Welt von "Once Upon A Time
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(00:00) Intro
(19:00) Deathgasm 2: Goremageddon
(26:15) Every Heavy Thing
(30:30) Dust Bunny
(44:40) My Daughter is a Zombie
(52:40) The Turkish Coffee Table
(1:00:15) The Holy Boy
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Der Film-Podcast mit Zeljko und Timo
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Über diesen Podcast
Once Upon A Time In Cimema - Der Filmpodcast mit Zeljko und Timo.
Jede Woche setzen wir uns an einem Donnerstag zusammen um über die
großen Kinostreifen, Serien, Fernseh- und Streamingfilme zu
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