Podcaster
Episoden
16.02.2026
56 Minuten
Jiffer Bourguignon und Ingo Zamperoni analysieren die Münchner
Sicherheitskonferenz. Im „Bayerischen Hof“ findet einmal im Jahr
das wichtigste Treffen für Sicherheitspolitik und Verteidigung
statt – dieses Jahr mit besonderer Spannung erwartet, nach allem,
was im ersten Jahr der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald
Trump passiert ist. Und vor allem nach der „Schock-Rede“ von
US-Vizepräsident J.D. Vance im Vorjahr. Umso neugieriger waren die
beiden Podcast-Hosts, was Spitzenpolitiker von beiden Seiten des
Atlantiks jetzt über die „Beziehungskrise“ denken. Bei den „Oscars
der Geopolitik“ standen vor allem die Auftritte von Bundeskanzler
Friedrich Merz und US-Außenminister Marco Rubio im Mittelpunkt.
Rubios Rede war zwar etwas versöhnlicher als die von J.D. Vance. Er
betonte einerseits die gemeinsame Geschichte zwischen Europa und
Amerika, warnte zugleich vor den Folgen der Globalisierung, einem
„Klimakult“ und vor allem zu offenen Grenzen in der
Migrationspolitik – und forderte die Europäer auf, dem
amerikanischen Weg zu folgen. Das hatte Merz am Tag zuvor aber mehr
als deutlich abgelehnt. Die Beziehung sei also beendet, aber lasst
uns Freunde bleiben – so fasst Vassili Golod die Rede von
Bundeskanzler Merz zusammen. Der Leiter des ARD-Studios in Kiew ist
ebenso zu Gast in dieser Folge wie Kai Küstner, Co-Host des
Podcasts „Streitkräfte und Strategien“. Die Vierer-Runde diskutiert
die globalen Folgen der neuen Weltordnung und was von München
übrigbleibt. Bilanz der Sicherheitskonferenz
https://www.tagesschau.de/inland/bilanz-muenchner-sicherheitskonferenz-100.html
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!"
https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr
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Bosettis Woche http://1.ard.de/extra-3-bosettis-Woche-schroeder-awr
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09.02.2026
58 Minuten
Jiffer und Ingo haben für diese Folge die Nacht zum Tag gemacht und
den Super Bowl live im Fernsehen verfolgt. Selten in der Geschichte
der nordamerikanischen Footballliga NFL war die Halbzeit-Show des
Saison-Finales so politisch wie diesmal. Der Latino-Superstar Bad
Bunny zog nicht nur eine bunte, elektrisierende Tanzshow ab,
sondern er hatte auch eine klare politische Message: "Gemeinsam
sind wir Amerika" stand auf dem Football, den er in die Kamera
hielt. Für Jiffer war die Show eine "Feier von puerto-ricanischer
Kultur, von Vielfalt und Toleranz" - inklusive einer echten
Hochzeit. Gemeinsam analysieren Jiffer und Ingo die Show und
beschäftigen sich mit der Frage, warum sich die NFL ausrechnet für
den umstrittenen Musiker Bad Bunny entschieden hat. Wenn so ein
Protest gegen die Trump-Regierung mit Tanz, Freude und einem
Augenzwinkern rüberkommt, hat das gleich eine andere Wucht, findet
Ingo. Am Ende sprechen die beiden Hosts mit der USA-Korrespondentin
Nina Barth, die ihre persönlichen Eindrücke aus dem Football
Stadion im kalifornischen Santa Clara schildert. Und Trump? Der
blieb, anders als im vergangenen Jahr, dem Finale fern. Auf seiner
Plattform Truth Social bezeichnete er die Halbzeitshow als einen
"Schlag ins Gesicht" für die USA - und als eine der schlechtesten
Shows, die er je gesehen habe.
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podcast@ndr.de!
Bad Bunny beim Super Bowl
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/superbowl-bad-bunny-trump-100.html
Seahawks feiern Super-Bowl-Triumph gegen Patriots
https://www.sportschau.de/american-football/nfl/seahawks-feiern-super-bowl-triumph-gegen-patriots,nfl-super-bowl-seahawks-patriots-100.html
11KM: der tagesschau-Podcast über Super Bowl
https://1.ard.de/11KM_SuperBowl_BadBunny
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Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen
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02.02.2026
56 Minuten
Bruce Springsteen schreibt einen Protestsong und tritt bei den
Demos in Minneapolis auf. Der Boss hält mit seiner Kritik an
US-Präsident Donald Trump und den brutalen Einsätzen der
Einwanderungsbehörde “ICE” nicht hinterm Berg. Er singt von “King
Trump’s private army” und vom Widerstand der Einwohner: “Citizens
stood up for justice, their voices ringin’ through the night”, die
Stimmen der Demonstranten klingen durch die Nacht! Längst ist
“Streets of Minnesota” zur Hymne des Widerstands gegen Trumps
Einwanderungs-Politik geworden. Auch bei der Grammy-Verleihung
dreht sich vieles um “ICE”: Bad Bunny ruft "ICE Raus - Das Einzige,
was stärker ist als Hass, ist Liebe“, als er die Auszeichnung
erhält. Wie Widerstand in der Kulturszene wächst und welchen Druck
das auf Trump ausübt, ist das erste Thema des Podcasts. Ingos
Analyse: “Es schält sich ein Muster heraus, dass Druck die Sprache
ist, vielleicht auch die einzige, die Donald Trump da zu verstehen
scheint.”
Aber auch außenpolitisch schwelen etliche Krisen weiter. Dazu
sprechen der Tagesthemen-Moderator und seine Frau Jiffer in der
zweiten Hälfte dieser Folge mit Holger Stark, dem stellvertretenden
Chefredakteur der Zeit, der gerade ein Buch über das
transatlantische Verhältnis geschrieben hat: "Das erwachsene Land".
Er sieht in Trump einen ‘Jahrhundertpolitiker’ und erklärt, was aus
dem deutsch-amerikanischen Verhältnis werden kann und warum Trump
dabei eine historische Chance bietet: "Für Deutschland ist es an
der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter
Mauerfall-Moment werden." So wie Holger Stark, sehen Jiffer und
Ingo einen ‘Hallowach-Moment’ für das transatlantische
Verhältnis.
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Grammy Awards für Bad Bunny und ICE-Proteste
https://www.tagesschau.de/kultur/grammy-bad-bunny-100.html
Springsteen singt bei Protest-Demo in Minneapolis
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Buch von Holger Stark
https://www.ullstein.de/werke/das-erwachsene-land/hardcover/9783549110188
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26.01.2026
36 Minuten
Ingo und Jiffer sprechen über den jüngsten ICE-Einsatz in
Minneapolis, bei dem schon wieder ein unbeteiligter US-Bürger von
Beamten der US-Einwanderungsbehörde erschossen wurde. Zehntausende
Demonstranten protestierten daraufhin gegen die brutale und
willkürliche Gewalt der Bundespolizisten. Jiffer bemerkt: "Es geht
hier nicht mehr um Einwanderung, sondern um Einschüchterung, um
einen ideologischen Krieg zwischen MAGA gegen WOKE".
Die beiden diskutieren die Frage, ob es vor den Zwischenwahlen im
November zu "bürgerkriegsähnlichen Zuständen" kommen könnte - mit
Demonstrationen, Ausschreitungen und weiteren tödlichen Schüssen.
Überspannt Trump da gerade den Bogen? Oder könnte das Ganze gar
eine Strategie der Trump-Regierung sein, um US-Bürger
einzuschüchtern und vom Wählen abzuhalten?
Nach den erneuten tödlichen Schüssen fordern auch immer mehr
Republikaner die Aufklärung des ICE-Einsatzes. Und die Demokraten
drohen mit der Blockade des Haushaltsgesetzes - damit wachsen die
Chancen für einen neuen Shutdown.
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Druck auf die Trump-Regierung wächst
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/proteste-ice-minneapolis-100.html
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19.01.2026
46 Minuten
Ingo und Jiffer sprechen im Podcast "Amerika, wir müssen reden!"
mit Gudrun Engel, der Leiterin des ARD-Studios in Washington, und
ziehen Bilanz über die ersten 365 Tage von Trumps zweiter Amtszeit.
Innenpolitisch hat er eines seiner größten Versprechen bislang
nicht erreicht – die Lebenshaltungskosten in den USA spürbar zu
senken. So sehen das inzwischen auch viele von Trumps treuesten
Anhängern nach diesem ersten Jahr. „Wir hätten gehofft, wir wären
da schon weiter“, hört Gudrun immer wieder, wenn sie im Land
unterwegs ist.
Gute Noten gibt es dagegen bei den Anhängern in Sachen Migration,
weil aus ihrer Sicht die Grenzen endlich sicherer geworden sind und
weniger Migranten illegal ins Land kommen. Gleichzeitig ist das
harte Vorgehen der ICE-Agenten eines der brandaktuellen Spaltthemen
der Gesellschaft. Jiffer erkennt gerade bei diesem Thema ihr
eigenes Land kaum wieder.
Außenpolitisch ist die Schlagzahl nicht minder hoch: Venezuela,
Iran, Grönland sind nur die jüngsten Beispiele. Wie sollten die
Europäer auf die jüngsten Strafzoll-Drohungen reagieren? Droht der
NATO gar das Aus? Wie verändert sich gerade die Weltordnung, wie
wir sie bislang kannten?
Für Gudrun Engel ist die Berichterstattung aus Washington zu einer
Achterbahnfahrt geworden, aber trotz der Herausforderungen bleibt
der Job der US-Korrespondentin immer noch ihr Traumjob. Manchmal
sei sie zwar ein bisschen fassungslos, aber sie könne eben aus
nächster Nähe beobachten und darüber berichten, wie gerade in den
USA Geschichte geschrieben wird – spannender geht’s aktuell
kaum.
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Trumps Brief an norwegischen Ministerpräsidenten
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-brief-norwegen-100.html
Gudrun Engels Interview in den tagesthemen mit Ingo Zamperoni ab
Minute 5
https://www.tagesschau.de/tagesthemen/tt-12276.html
Podcast-Tipp: Trumps neue Welt - Grönland im Visier
https://1.ard.de/Trump_Groenland_WeltspiegelPodcast?cp=awmr
Weltspiegel Extra zum Sturm auf das Kapitol am 6.1.2021
https://www.ardmediathek.de/weltspiegel
Ein Jahr Trump: Werden die USA zur Autokratie?
(mitreden.ard.de)
https://www.youtube.com/live/6pSDlx-njR8?si=E0iJgCr8AOIxteA4
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Über diesen Podcast
Ingo Zamperoni ist mit der US-Amerikanerin Jiffer Bourguignon
verheiratet. Der Moderator der tagesthemen und die US-Journalistin
haben Familie und viele Freunde in den Staaten, die sich
ideologisch immer mehr voneinander entfernen. Das Rekord-Tempo und
die weitreichenden Umbrüche, mit denen US-Präsident Donald Trump
gerade die amerikanische Demokratie auf den Kopf stellt, betreffen
die beiden daher persönlich. Ingo und Jiffer beobachten und
analysieren die aktuellen Entwicklungen in der US-Politik und
welche Auswirkungen sie auch auf uns in Deutschland und Europa
haben. Der Podcast erscheint jede Woche neu.
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