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Jazz Collection

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Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) 16 Episoden Neueste vor 3 Tagen

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1 Stunde
In seinen nur zehn Jahren als Bandleader stellte John Coltrane ein Werk hin, an dem sich Jazzmusikerinnen und vor allem Saxophonisten auch 100 Jahre nach seiner Geburt noch abarbeiten. Er trieb mit «Giant Steps» den Bebop auf die Spitze, nahm mit «My Favorite Things» seine Erkennungsmelodie auf, schuf mit Duke Ellington oder Sänger Johnny Hartmann Werke von betörender Schönheit und entwickelte dann eine modale Spielweise von verstörender Intensität. Warum dieses Coltrane-Jahrzehnt bis heute eine solche Strahlkraft hat und inwiefern der Mensch und Musiker Coltrane auch für Musiker:innen in den 2020er-Jahren noch Priester und Provokation in einem ist, das diskutiert die Saxophonistin Angelika Niescier in der JazzCollection mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) Thelonious Monk & John Coltrane: Nutty (Thelonious Monk with John Coltrane / Riverside) John Coltrane: My Favorite Things (My Favorite Things / Atlantic) John Coltrane: Africa / Brass (Africa/Brass / Impulse) John Coltrane: In a Sentimental Mood (Duke Ellington & John Coltrane / Impulse) John Coltrane: Crescent (Crescent / Impulse) John Coltrane: Autumn Serenade (John Coltrane and Johnny Hartmann / Impulse)
1 Stunde
«Jedesmal, wenn dieser Mann die Trompete an die Lippen setzt - und sei es, um nur drei Töne zu üben - tut er das mit seiner ganzen Seele». Der berühmte Dirigent Leonard Bernstein ist es, der diese zentrale Zutat im Zaubertrank von Louis Armstrong benannt hat, ans Publikum gewandt, im Sommer 1956. Armstrong hatte soeben ein Konzert gegeben zusammen mit den New York Philharmonic. Dass dem zu Beginn mausarmen Jungen aus New Orleans dieser Weg gelingt, ist schon einmalig genug. Dass er ein paar Jahre später mit «Hello, Dolly!» sogar die Beatles vom ersten Platz in den Charts verdrängt, macht ihn endgültig zum Superstar. Was das allerdings hiess für ihn, die Seele in jede Note zu legen, warum es dafür viel mehr braucht als ein breites Grinsen, und inwiefern Louis Armstrong auch Zähne zeigen konnte: das diskutiert, zum 125. Geburtstag von Louis Armstrong, der Berner Trompeter Lukas Thoeni in der Jazz Collection mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Louis Armstrong: Hello, Dolly! (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia) - Louis Armstrong: Dippermouth Blues (The complete King Oliver's Creole Jazz Band 1923 / MM) - Louis Armstrong: Hotter Than That (Louis Armstrong: Great Original Performances 1923-1931 / BBC) - Louis Armstrong: West Ende Blues (Louis Armstrong: 1928-1931 / Hermes) - Louis Armstrong: Skokiaan (Louis Armstrong and the All-Stars: I Love Jazz / Verve) - Louis Armstrong: St. Louis Blues (Louis Armstrong: Satchmo The Great / Sony) - Louis Armstrong & Ella Fitzgerald: Can't We Be Friends? (Ella Fitzgerald and Louis Armstrong: Ella and Louis / Verve) - Louis Armstrong & Duke Ellington: It Don't Mean a Thing (Louis Armstrong & Duke Ellington: The Great Summit / Roulette) - Louis Armstrong: What a Wonderful World (Louis Armstrong: The Definitive. Ken Burns Jazz / Columbia)
1 Stunde
Angefangen hat sie mit klassischem Klavier – bis sie mit achtzehn in eine grosse musikalische Krise gerät und die Musik an den Nagel hängt. Das Problem: Lampenfieber und die Angst vor falschen Tönen. Erst mit der Jazzimprovisation und dem Gesang findet Camille Bertault zu jener Verspieltheit und Leichtigkeit, für die sie heute so bewundert und geliebt wird. Zwischen virtuosen Scat-Improvisationen und charmanten Selfie-Videos auf Social Media finden bei der lebhaften Künstlerin aber durchaus auch vertiefte Themen Platz – erzählt die Sängerin Tatiana Nova, die in dieser Jazz Collection Gast von Roman Hošek ist. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Camille Bertault: Quoi de plus anodin [Empty pockets] (En vie / Sunnyside Records) - Camille Bertault: Là uù tu vas [Giant Steps] (Pas de géant / Okeh Records) - Camille Bertault: Ma muse (Le tigre / Okeh Records) - Camille Bertault & David Helbock: Frevo (Playground / ACT Music) - Brussels Jazz Orchestra with Camille Bertault: La Javanaise (Gainsbourg / Brussels Jazz Orchestra) - Camille Bertault: Dodo (Bonjour mon amour / Vita Productions) - Camille Bertault: Folhas secas (Voz e Vocês / Sunnyside Communications)
1 Stunde
Nicholas Payton ist Trompeter, Pianist – und Provokateur. Seine Musik nennt er nicht Jazz, sondern #BAM,Black American Music. Ob er damit vor allem im Gespräch bleiben will oder ob sein künstlerischer Beitrag für sich spricht, diskutiert der Zürcher Trompeter Matthias Spillmann in der «Jazz Collection» mit Jodok Hess. Die gespielten Titel: Interpet:in: Titel (Album / Label): - Nicholas Payton: Whoopin' Blues (Gumbo Nouveau / Verve) - Doc Cheatham & Nicholas Payton: Star Dust (Doc Cheatham & Nicholas Payton / Verve) - Nicholas Payton: The Three Trumpeters (Payton's Place / Verve) - Allen Toussaint: Singin' the Blues (The Bright Mississippi / Nonesuch) - Nicholas Payton: By My Side (Ildeth's Blues) (Bitches / In & Out) - Nicholas Payton: The African Tinge (#Bam. Live at Bohemian Caverns / BMF Records) - Nicholas Payton: #bamisforthechildren (Triuen / Smoke
1 Stunde
Als Trompeter technisch top, wählt der 80jährige Tom Harrell als Komponist und Solist einen lyrischen Weg. Elegante Melodielinien sind sein Markenzeichen in harmonisch durchdachten Stücken. Diese zeichnen sich durch grosse Vielseitigkeit aus. Harrell hat einen Hang zu Brasil. Freude an abstrakten Stücken. Und ganz besonders wichtig sind ihm melancholisch zarte Balladen. Gerade die Fähigkeit zu überraschen ist die Konstante in seinem Schaffen, in dem er als Instrumentalist über Jahrzehnte hinweg überzeugt. Und das, obwohl Harrell mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Er ist aufgrund seiner bereits in der Jugendzeit diagnostizierten Schizophrenie dauerhaft auf Medikamente angewiesen, mit deren Nebenwirkungen er sich stets von Neuem arrangieren muss. Zu seinem achtzigsten Geburtstag feiern wir ihn mit dem Schweizer Trompeter Daniel Schenker. Der Tom Harrells Schaffen besonders gut kennt und auch vor zwanzig Jahren schon unser Experte war. Auf dem Spätwerk liegt der Fokus diesmal - in der Jazz Collection mit Annina Salis. Die gespielten Titel: Interpret:in: Titel (Album / Label) - Horace Silver Quintet: Adjustment (Live at the Umbria Jazz Festival 1976 / Youtube) - Tom Harrell: Maharaja (Prana Dance / HighNote Records) - Tom Harrell: State (Colors of a Dream / Hight Note Records) - Tom Harrell: Travelin' (Something Gold, Something Blue / HighNote Records) - Tom Harrell: Apple House (Moving Picture / HighNote Records) - Tom Harrell, Mark Turner: Duet (Infinity / HighNote Records) - Tom Harrell: Heliotrope (Alternate Summer / HighNote Records)
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Über diesen Podcast

Wir stellen die Grossen des Jazz und verwandter Musiksparten in exemplarischen Aufnahmen vor – im Gespräch mit Gästen, die sich bestens auskennen im weiten Feld von Blues bis World. Analysen haben hier ebenso Platz wie Anekdoten.
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