Podcaster
Episoden
19.12.2025
36 Minuten
Herzlich willkommen in Folge 123 von »Die Sucht zu SEHEN«, dem
Grisebach Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen,
die etwas in der Kunst - oder über sie - zu sagen haben. Heute zu
Gast ist der deutsche Bildhauer und Maler Heinz Mack. Er war einer
der Mitbegründer der international einflussreichen Düsseldorfer
Künstlergruppe ZERO, deren Mitglieder in den späten fünfziger
Jahren die Nachkriegskunst in Frage stellten, indem sie nach einem
neuen, von der Vergangenheit unbelasteten Ansatz suchten. Das
Atelier teilte Heinz Mack sich damals mit seinen ZERO-Kollegen
Günther Uecker und Otto Piene. Ob man sich da auch gelegentlich ins
Gehege kam, wie er heute über sein eigenes Alter - 94! - nachdenkt
und welche Rolle Spiritualität für ihn spielt, darüber berichtet er
uns jetzt. Zunächst aber wird er uns erzählen, wie und warum ihm
ausgerechnet ein Dackel den Weg in die Kunst geebnet hat. Wir
sagen: Herzlich willkommen in Folge 123 von Die Sucht zu SEHEN,
lieber Heinz Mack!
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05.12.2025
22 Minuten
Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach Podcast.
Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der
Kunst - oder über sie - zu sagen haben. Wer derzeit an der Ruine
des Anhalter Bahnhofs vorbeikommt, sieht eine hell erleuchtete
Skulptur aus lauter Glühbirnen, die die Worte: »I don’t have
another Land« bilden. Sie stammt von dem schottischen,
Turner-Prize-nominierten Künstler Nathan Coley und ist der Auftakt
einer Ausstellungsreihe der Stiftung des Exil-Museums, das eines
baldigen Tages hier eröffnen soll. Wie er die Worte gefunden hat
und warum die Skulptur mit jedem Umzug einen anderen Kommentar
abliefert, erzählt Nathan Coley uns jetzt, herzlich Willkommen!
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21.11.2025
29 Minuten
Herzlich willkommen in Folge 121 von »Die Sucht zu SEHEN«, dem
Grisebach Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen,
die etwas in der Kunst - oder über sie - zu sagen haben. Der
Schweizer Simon de Pury ist einer der berühmtesten Auktionatoren
der Welt. Seine Versteigerungen sind legendär, sein Anspruch an
sich selber ist hoch: Er will den Menschen im Publikum nicht nur
die zu verkaufende Kunst näher bringen; er will sie dabei auch noch
glänzend unterhalten. So bricht er mit seinen Auktionen Rekorde und
legt hinterher auch noch als DJ auf. Was das Schönste an seinem
Beruf ist und warum er sich auf keinen Fall langweilen darf,
erzählt er jetzt; in Folge 121 von Die Sucht zu SEHEN, herzlich
willkommen!
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10.11.2025
28 Minuten
Herzlich willkommen in Folge 120 von Die Sucht zu SEHEN, dem
Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen,
die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Diese
Woche zu Gast ist die Kunsthistorikerin Antonia Stausberg. Weil sie
schon früh wusste, dass Kunst ihr liegt, sie aber längere Zeit
nicht sicher war, was ihr Schwerpunkt sein könnte, nahm sie die
unterschiedlichsten Blickwinkel ein. Sie studierte in London,
arbeitete in der Whitechapel Gallery, bei Christie's und Sotheby's,
kam dann nach Berlin und begann selber zu kuratieren, arbeitete in
Galerien und an der Humboldt-Universität. Heute weiß sie: Ihr liegt
vor allem das Vermitteln von Kunst. Wie und wo sie dem nachkommt,
erzählt sie uns jetzt, herzlich willkommen bei Die Sucht zu sehen,
liebe Antonia Stausberg!
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Über diesen Podcast
Grisebach fühlt sich neben dem klassischen Kunsthandel mit Bildern
stets auch dem Auftrag verpflichtet, Kultur zu vermitteln und
Diskurse zu fördern. Es dreht sich hier nicht ausschließlich um die
Kunst an sich, sondern immer auch um die Geschichten dahinter. Und
genau damit befasst sich der neue Grisebach Podcast. Wir sprechen
mit berühmten Malerinnen, Musikern und Autorinnen - und allen
anderen, die etwas in oder über die Kunst zu sagen haben. Es wird
um die Bilder gehen, die unsere Leben prägen. Die uns inspirieren
oder verfolgen. Die uns glücklich machen können oder andächtig.
Solche, die im Museum hängen. Solche, die vor unserem geistigen
Auge entstanden sind. Erinnerungen, Gemälde, Skizzen,
Schnappschüsse, Plattencover, Gifs,– Hauptsache, sie haben uns
anders auf die Welt sehen lassen. Credits Redaktion und Moderation:
Rebecca Casati Schnitt: Juliane Fritz Titelmelodie: Dagobert Cover:
Selina Pavel
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