Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
1 Stunde 16 Minuten
Anti-Karl-May-Diskussionen überfallen den Menschen periodisch wie die Grippe. Obwohl der »herrliche sächsische Lügenbold« (Hermann Kant) schon vor über 100 Jahren in die »ewigen Jagdgründe« einging, bringt er nach wie vor Gemüter zum Kochen und Tastaturen zum Glühen. Im Sommer 2022 ging der Streit um den Schöpfer von Winnetou und Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef in eine neue Runde. Auslöser war die Verlagsrücknahme von Begleitpublikationen zum Kinderfilm »Der junge Häuptling Winnetou«. Auch wenn der Film bis auf den Titel mit Karl May so viel zu tun hat wie eine Mozartkugel mit »Don Giovanni«, brauchte es nur wenige Mausclicks, bis auch der Autor ins Kreuzfeuer geriet. Über Nacht schossen Karl-May-Spezialisten wie Pilze aus dem Boden. Sie fanden Überraschendes heraus: Rassist, gar Antisemit, ja sogar Inspirator und Ideenlieferant der SS, von Hitler und Himmler, sei der 1912 Verstorbene gewesen.

Karl-May-Biograf Thomas Kramer, der seit Jahrzehnten zu May forscht und arbeitet, ist diesen Vorwürfen sachlich und unaufgeregt, dafür mit viel Humor nachgegangen. Sein Urteil fällt eindeutig aus. …

Thomas Kramer, Dr. phil., Jahrgang 1959, habilitierte sich nach Studium und Promotion in Leipzig 2001 an der Humboldt-Universität zu Berlin im Fach Neue Deutsche Literatur. Heute lebt und arbeitet er als Ausstellungskurator und Autor in Berlin, wo er als Literaturwissenschaftler an der Humboldt-Universität lehrt. In den vergangenen Jahrzehnten legte er u. a. zahlreiche Publikationen zu Leben, Werk und Wirkung Karl Mays, zu internationalen Unterhaltungsmedien, populären Medien der DDR und zur Historie wie zu Geschichtsbildern des Nahen Ostens vor.
18 Minuten
Die amerikanische SF – Autorin Kate Wilhelm (08.06.1928 – 08.03.2018) schrieb eine Fülle von Romanen und Kurzgeschichten. Ihren Durchbruch schaffte sie 1976 mit dem Roman

„Where late the sweet birds sang“, mit dem wir uns in diesem Podcast beschäftigen wollen. Dieses Werk gilt als Klassiker der Endzeitliteratur und wurde 1977 mit dem Hugo Gernsback Award ausgezeichnet

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”

Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.
31 Minuten
von Erich Garhammer Kath-Akademie Aktuell: „Sehnsucht nach dem Glauben von einst oder es war alles nach Hause geschrieben – Zugänge zum Werk von Arnold Stadler“ von Erich Garhammer

Prof. Dr. Erich Garhammer ist em. Professor für Pastoraltheologie und Homiletik, Universität Würzburg
17 Minuten
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.

In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland. Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
4 Minuten
Sandra Hoffmann

DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRAUSSEN – “Alles ziemlich familiär”, gesprochen von der Autorin

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
1 Stunde 48 Minuten
Das 7. White Ravens Festival mit seinem abwechslungsreichen Bühnen- und Mitmachprogramm war für die ganze Familie auf Schloss Blutenburg ein Meha-Ereignis!

Die dreizehn internationalen Autorinnen und Autoren waren auf einer Lesebühne, in Workshops und Interviews zu erleben. Bestsellerautor Ingo Siegner las sogar zweimal aus dem neuesten Band von „Der kleine Drache Kokosnuss – Aufregung in der Drachenschule“. Auf dem “Weißen Sofa” berichteten die internationalen Gästinnen und Gäste über ihre Arbeit, während im Schlosshof an der Origami-Station und bei “Mit Büchern einmal um die Welt” fleißig gebastelt wurde.

Außerdem waren gleich drei echte Drachen in und um das Schloss unterwegs, sowie zwei lustige Clowness mit ihrem Walk Act, bei dem sie gleich eins der Festivalbücher versteckt hatten. Der Büchertisch brummte und die erstandenen literarischen Schätze konnten sich alle gleich von den Autorinnen und Autoren unter der Linde signieren lassen

Steven Lundstöm führte einige Interviews um die Motive, die Erlebnisse und die Freude der Teilnehmenden einzufangen.
1 Stunde 32 Minuten
Das Letzte kommt zum Schluss

Der etwas andere Ratgeber für Alle, die mal sterben müssen. Hospizhelferin Petra Frey gibt neue ungewöhnliche und humorvolle Einblicke in die Sterbebegleitung. Einzigartige Geschichten und wertvolle Informationen mit einem verschmitzten Blick auf den Tod.

Gibt es wirklich eine Telefonzelle, um Verstorbene anzurufen? Warum sollte das Handy am Friedhof immer dabei sein? Kann tiefgefrorener Rotwein in der Sterbebegleitung hilfreich sein? Und wieso möchte Oma Brenz ihre Asche ans Finanzamt schicken?

Nach dem großem Erfolg des ersten Buches STERBEMUND tut Wahrheit kund, geht es jetzt weiter mit Lizenz zum Händchenhalten.

Herzlich, besonders und ein wenig schräg….

Petra Frey ist als jüngstes von vier Kindern im Herzen Bayerns aufgewachsen. Unter dem Künstlernamen Petra Auer ist sie als Schauspielerin überregional bekannt. Anfang 2010 macht sie eine Ausbildung zur Hospizbegleiterin. Weitere Fortbildungen, wie gewaltfreie Kommunikation bis hin zum Zertifikat für Krisenbegleitung, helfen ihr bei der Aufgabe, Menschen in schwierigen Lebensmomenten beizustehen. Dabei begegnen ihr immer wieder außergewöhnliche Menschen, deren Geschichten ans Herz gehen. Der mitunter humorvolle Umgang vieler Sterbender mit dem Thema Tod motivierten sie, diese besonderen Erlebnisse aufzuschreiben. Es entstand ihr erstes Buch SterbeMund tut Wahrheit kund. Berührend und zugleich humorvoll erzählt sie von ihren Erfahrungen. Es gelingt ihr eine leichte, lebensfrohe Sicht auf ein schwieriges Thema. Nach ihrem erfolgreichen Erstlingswerk, zeigt nun auch Lizenz zum Händchenhalten mit einem kräftigem Augenzwinkern, aber dennoch authentisch, die besondere Seite der Hospizarbeit.
11 Minuten
Hartmut Merkt war Mathematiker, Schriftsteller und Literaturhistoriker, Lyriker, Dramatiker und lyrischer Prosaist.

“Schon früh beschäftigte sich Hartmut Merkt intensiv mit der Lyrik Georg Trakls und Paul Celans sowie mit Franz Kafka.

Hartmut Merkt entdeckte die Lyrik als die ihm geeignetste literarische Ausdrucksform und begann mit ihr zu experimentieren. Er gab die Zeitschrift „Bisbala“ heraus und gründete die Gruppe Literateam.

Merkt entwickelte den für ihn typischen Stil einer „gestörten Naturlyrik“; allerdings setzte er sich auch in kritischen politischen Gedichten und magisch-politischen Erzählungen mit dem Zeitgeschehen auseinander. Die Beziehungen zu aktuellen politischen oder sozialen Themen finden sich bis heute in seinen Werken. Seine Literatur stellt eine Symbiose aus Magie und Realismus seiner Lyrik und Prosa dar und weist ihn auch dem sogenannten magischen Realismus zu.

Er verfasste experimentelle Hörspiele und schrieb zusammen mit dem Dichter und Komponisten Alexander Bertsch Anfang der 80er Jahre das Theaterstück „Philemon und Baukis 81“ und später weitere Theaterstücke.

Hartmut Merkt beherrschte Altgriechisch, Althochdeutsch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Jiddisch, Latein, Mittelhochdeutsch. Er war Mitglied bei Greenpeace, Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS); Mitglied in der Gewerkschaft verdi.

Hartmut Merkt übersetzte aus dem Finnischen, Englischen und Lateinischen und ins Finnischen, Englischen und Französischen

Internationaler Lyrikpreis des Invandvarnas Kulturcentrum von Schweden (1978), Teilnahme Endauswahl Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt anläßlich des Literarischen März 1987 (1987), Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1988), Einladung beim Literarischen Colloquium Berlin, Stipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg (1991), Förderung des Innen- und Kunstministeriums Baden-Württemberg (2000)
29 Minuten
HitlerwetterTillmann BendikowskiEinleitung

+ Wieder in den Krieg– August 1939:1. September 1939

Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in besonderer Weise vor. Können die Menschen in einer Diktatur tatsächlich glücklich an einem Badestrand liegen? Frisch verliebt durch die Straßen schlendern, in ein Café oder ins Kino gehen? Können sie ausgelassen tanzen, lachen und zufrieden sein? Fußball spielen und in den Urlaub fahren, eine Familie gründen und ihre Zukunft planen? Solche Vorstellungen scheinen auf den ersten Blick nicht zu unserem Bild vom »Dritten Reich« zu passen.

Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.

Sprecher: 

Uwe Kullnick

Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe “DAS! historisch” Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39«
1 Stunde 13 Minuten
Seit der Antike lässt sich der Mensch von der Giraffe immer wieder aufs Neue in Erstaunen versetzen: als Mythos in der Fantasie mittelalterlicher Gelehrter, als Exotin in Zoos und Tiergärten der Romantik und als Bewohnerin der afrikanischen Savanne, deren Lebensraum und Fortbestand heute akut bedroht sind. Der arabische Begriff »Zarafa«, die Liebliche, beschreibt ihren Charakter treffend, und der Mensch kann nicht anders, als zu ihr aufzuschauen. Alexander Kluy spürt der Kulturgeschichte dieses außerordentlichen Lebewesens nach. Er erzählt, wie die Beschreibungen der Antike die Vorstellungen eines mythischen Wesens formten, wie die ersten Exemplare ihren mühsamen Weg in europäische Menagerien fanden und wie die Giraffe bis heute in Gemälden, in der Literatur, im Film und in der Street Art Zeugnis ihrer Einzigartigkeit ablegt. 

Giraffe, Arabisch »Zarafa«, »Zurafa« oder »Sarafa«, zu Deutsch: die Liebliche Die Giraffe ist das höchste landlebende Tier der Welt. Sie kann bis zu 35 km/h laufen und im Stehen schlafen; sie muss nur alle paar Tage Wasser trinken, aber jeden Tag fast 45 kg Trockenfutter fressen. Seit einigen Jahren ist das freundliche Tier mit den langen Beinen und dem schicken Fell vom Aussterben bedroht.

Alexander Kluys,  geboren 1966, lebt als Autor, Journalist und Herausgeber in München. Er schreibt regelmäßig u. a. für Standard, Buchkultur und Psychologie Heute. Als Autor veröffentlichte er zuletzt u. a. »E.T.A. Hoffmann. 100 Seiten« (Reclam). In der Edition Atelier hat er u. a. »Nacht und Hoffnungslichter« von Joseph Roth sowie Dorothea Zeemanns Roman »Das Rapportbuch« herausgegeben. Als Autor veröffentlichte er eine Kulturgeschichte des Eiffelturms, eine Biografie von Joachim Ringelnatz sowie mehrere literarische Anthologien.
1 Stunde 25 Minuten
Taxifahrer erleben die Welt anders. Wie ist das so, immer auf dem Sprung, von A nach B, durch Staus und Baustellen und enge Straßen? Wie ist das so, wenn ständig neue Menschen direkt neben einem Platz nehmen, mit allem, was sie mitbringen? Und wie ist das so, wenn sich die Welt 2020 radikal ändert und das auch vor dem Taxistand nicht haltmacht? Hautnah zeigt Reinhold Siegel, wie das Leben zwischen Warte- und Überholspur zu immer neuen Erkenntnissen führt. …

Reinhold Siegel: Vor dreißig Jahren mit Taxis begonnen und immer mehr und mehr zum Mietwagenunternehmen gewandelt. Corona hat uns arg gebeutelt. Die Erkenntnis gewonnen, daß es für unsere Mitarbeiter und uns sicherer ist, die Basis zu verbreitern, indem wir Sicherheitsdienstleistungen in unser Portfolio aufnehmen. Wir sind eine GmbH mit Bewacher und Mietwagengenehmigungen. Langsam normalisiert sich hoffentlich die Lage wieder. Noch nicht jetzt, aber bestimmt mittelfristig, werden sich interessante Synergien zwischen Sicherheits- und Chauffeurdienstleistungen ergeben.
5 Minuten
Sandra Hoffmann

DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRAUSSEN – “Spurlos”, gesprochen von der Autorin

In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.

Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
33 Minuten
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der ZukunftWie werden wir in Zukunft arbeiten

Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider

Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Sonja Hermeneit (Dr. med.) arbeitet im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung, um medizinische Innovationen noch schneller für Patienten zugänglich zu machen. Innovationen und die Fazination für all das, was möglich sein oder werden könnte, sind auch das Thema ihrer Kurzgeschichten von Phantastik bis Science Fiction.
28 Minuten
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der ZukunftWie werden wir in Zukunft arbeiten?

Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider

Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Melanie Vogltanz hat Ihren Magister in deutscher Philologie, Anglistik und LehrerInnenbildung an der Universität Wien gemacht. Sie wurde 1992 in Wien geboren und hat den berühmt-berüchtigten Wiener Galgemhumor mit der Muttermilch eingesogen. 2007 veröffentlichte sie ihr Romandebüt; weitere Veröffentlichungen im Bereich der Dunklen Phantastik folgten. 2016 wurde sie mit dem “Encoouragement Award” der Europäischen Science Fiction Society ausgezeichnet. Ihr Roman Shape me wurde für den Deutschen Science-Fiction-Preis und den Kurd Laßwitz-Preis nominiert.
1 Stunde 30 Minuten
Schwarzes Gold: Kaffeegeschichte(n) oder wie eine kleine Bohne die Welt veränderte

Ob schnell im Kaffeefilter oder professionell von einer Barista in der Siebträgermaschine zubereitet – Menschen lieben Kaffee. Auch Patrik Hofs Leidenschaft gilt dem schwarzen Gold, weswegen er in diesem Buch einen breitgefächerten Einblick in die Kulturgeschichte des Kaffees gibt.

Ein Kultgetränk und seine Geschichte

Kaffee hat eine lange Historie, die weit vor Kaffeevollautomaten und Kaffeehäusern beginnt und heute Menschen über Kultur-, Religion- und Sprachgrenzen hinweg verbindet. Sie führt von den ersten Kaffeepflanzern in Äthiopien über berühmte Cafés in aller Welt bis zum heimischen Morgenkaffee – und darüber hinaus durch den Kaffeesatz auch in die Zukunft. Dieses Buch widmet sich daher unter anderem folgenden Themen:

Koffein und Geschäfte: Kaffee als Teil der globalen Wirtschaftsgeschichte

Kreißsaal der Medien: Die Rolle der Kaffeehäuser bei der Entwicklung des Pressewesens

Upcycling: Das ungeahnte Potenzial von Kaffeesatz

Schwarzes Gold – Kaffeegeschichte(n) oder wie eine kleine Bohne die Welt veränderte bringt das Kulturgut Kaffee in einen historischen, geografischen und wirtschaftlichen Zusammenhang und stellt die Ereignisse rund um das Kultgetränk durch viele Geschichten, Anekdoten und berühmte Zitate anschaulich dar. Ein coffee-table-book mit reichhaltigem Inhalt, der Kaffeegenießer und Geschichtsinteressierte gleichermaßen begeistern wird. …

Patrik Hof entdeckt, recherchiert und schreibt gerne Geschichten – seine Leidenschaft des Textens und das Suchen nach Wissenswertem rund um Kaffee fließen unter anderem in seinen Online-Blog http://www.coffeewithpassion.de ein. Denn für ihn treffen die Zeilen aus Johann Sebastian Bachs Kaffeekantate zu: „Kaffee, Kaffee muss ich haben.“ Hier kommen ihm seine Erfahrungen als Journalist zu Gute. Seit 2008 arbeitet Patrik Hof als Pressesprecher und verantwortet die Kommunikation in den Branchen Politik und Wirtschaft. Sein Themenspektrum reicht von der Wissenschaft über Digitalisierung, Kultur und Mittelstand bis hin zu Finanzen. Außerdem berät er Unternehmen im Digital Storytelling und Corporate Publishing und unterrichtet diese Themen als Hochschuldozent. Der geborene Basler promovierte über deutsch-italienische Wirtschaftsgeschichte sowie Medienrecht.