Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
22 Minuten
Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? …
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band “Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise”.
2009 bis 2014 sind in “literaturkritik.de” regelmäßig seine Glossen “Abstimmungen mit der Welt” erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? …
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band “Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise”.
2009 bis 2014 sind in “literaturkritik.de” regelmäßig seine Glossen “Abstimmungen mit der Welt” erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
7 Minuten
Mit Christoph Martin Wieland beginnt die moderne deutsche Literatur. Er eröffnet sie nicht nur selbst mit seinen Werken, sondern er ist auch der «Erfinder» dessen, was wir heute die «Weimarer Klassik» nennen. Mit seiner langerwarteten Biografie – der ersten seit siebzig Jahren – befreit Jan Philipp Reemtsma Wieland endlich aus dem langen Schatten, in den ihn Goethe und Schiller gestellt haben. Sein «Wieland» ist aufregend und fulminant, ein germanistischer Glücksfall, denn er gibt uns einen Klassiker zurück, ohne den die Verwandlung der deutschen Literatur in eine vor und eine nach Weimar gar nicht angemessen verstanden werden kann.
Innovator, Aufklärer, Schriftsteller, Journalist, political animal, Menschenkenner, all das war der geistige Pate Weimars, Christoph Martin Wieland. Neben Lessing ist er die Zentralgestalt der deutschen Aufklärung. Durch ihn wird der Roman in Deutschland zu einer anerkannten Literaturgattung, er schreibt die erste moderne deutsche Oper und bringt mit seinen erotischen Verserzählungen einen neuenTon in die deutsche Poesie. «Der Teutsche Merkur», damals eine der wichtigsten literarisch-politischen Zeitschriften Europas, wird von ihm herausgegeben, und gleichsam nebenbei prägt er das Genre des politischen Journalismus mit seinenTexten über die Französische Revolution und Napoleon, dessen Alleinherrschaft er frühzeitig vorhersah und den er 1808 in Weimar auch persönlich traf. Gründe genug, Wieland neu zur Kenntnis zu nehmen. Jan Philipp Reemtsmas grandiose Biografie, die Summe einer jahrzehntelangen Forschung, bietet die Gelegenheit dazu.
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik
Die erste Wieland-Biographie seit 70 Jahren
Der Mann, der “Weimar” erfand
Große Wieland-Ausstellung auf dem Wielandgut Oßmannstedt bei Weimar, von Jan Philipp Reemtsma kuratiert
Arno Schmidt ist vielleicht der größte Außenseiter der deutschen Nachkriegsliteratur. Das Handbuch will sein Werk zugänglich machen, die Lust an der Lektüre wecken und Schmidt auch in der Literaturgeschichte den Platz geben, der ihm gebührt. Es bietet sowohl Informationen für eine erste Begegnung mit den Texten Schmidts als auch einen Überblick zum Forschungsstand für Leser/-innen, die bereits mit seinem Werk vertraut sind.
Innovator, Aufklärer, Schriftsteller, Journalist, political animal, Menschenkenner, all das war der geistige Pate Weimars, Christoph Martin Wieland. Neben Lessing ist er die Zentralgestalt der deutschen Aufklärung. Durch ihn wird der Roman in Deutschland zu einer anerkannten Literaturgattung, er schreibt die erste moderne deutsche Oper und bringt mit seinen erotischen Verserzählungen einen neuenTon in die deutsche Poesie. «Der Teutsche Merkur», damals eine der wichtigsten literarisch-politischen Zeitschriften Europas, wird von ihm herausgegeben, und gleichsam nebenbei prägt er das Genre des politischen Journalismus mit seinenTexten über die Französische Revolution und Napoleon, dessen Alleinherrschaft er frühzeitig vorhersah und den er 1808 in Weimar auch persönlich traf. Gründe genug, Wieland neu zur Kenntnis zu nehmen. Jan Philipp Reemtsmas grandiose Biografie, die Summe einer jahrzehntelangen Forschung, bietet die Gelegenheit dazu.
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik
Die erste Wieland-Biographie seit 70 Jahren
Der Mann, der “Weimar” erfand
Große Wieland-Ausstellung auf dem Wielandgut Oßmannstedt bei Weimar, von Jan Philipp Reemtsma kuratiert
Arno Schmidt ist vielleicht der größte Außenseiter der deutschen Nachkriegsliteratur. Das Handbuch will sein Werk zugänglich machen, die Lust an der Lektüre wecken und Schmidt auch in der Literaturgeschichte den Platz geben, der ihm gebührt. Es bietet sowohl Informationen für eine erste Begegnung mit den Texten Schmidts als auch einen Überblick zum Forschungsstand für Leser/-innen, die bereits mit seinem Werk vertraut sind.
15 Minuten
Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom großen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland. Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland. Hören Sie auch die Sendung Hörbahn on Stage, in der der Autor erzählt, wie es zu dem Buch kam und warum er es geschrieben hat.
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Den See umrunden”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Den See umrunden”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
1 Stunde 17 Minuten
Fiona Arenz, Jahrgang 1998, ist Kommunikationsdesignerin mit einem Fokus auf Zeichnung, experimenteller Malerei und Collage. Sie nennt sich selbst Awareness Designerin und sensibilisiert mit künstlerisch-gestalterischen Mitteln für relevante Themen unserer Zeit. Zu einem Zeitpunkt als das Bienensterben noch nicht so sehr im medialen Fokus stand, wurde sie 2017 mit einer künstlerischen Arbeit darüber an der Hochschule für Bildende Künste Saar (HBKsaar) in Saarbrücken aufgenommen, wo sie aktuell als Meisterstudierende die Lehre unterstützt. Ehrenamtlich gestaltet sie Kommunikationsmedien für die Naturschutzjugend Deutschland (NAJU), u.a. im Vorfeld der Bundestagswahlen 2021. Im selben Jahr nähte Fiona Arenz die Upcycling-Installation „Grauer Ozean“ aus geretteten Textilien, die von 2021 bis 2023 in diversen Ausstellungen (z.B. Stadtgalerie Saarbrücken) für die Verschmutzung der Ozeane sensibilisierte. Als Abschlussarbeit (Bachelor of Arts) entwarf und produzierte sie 2022 das Quartett „Tier mal Vier“, um spielerisch Begeisterung für das Schützenswerte zu wecken. Sie vertreibt das Kartenspiel über ihren Instagram-Account @maersiundso oder per Mail-Anfrage an hallo@maersi.de.Zum 30. Jubiläum des „Platz des Unsichtbaren Mahnmals“ im Mai 2023, bereitete sie im Auftrag des Historischen Museums Saar die Entstehungsgeschichte des Mahnmals gegen die Verbrechen der NS-Zeit im Saarland grafisch und illustratorisch auf. (In Zusammenarbeit mit Kommunikationsdesigner Christian Dietz – www.christiandietz.eu).Seit August 2023 lebt die gebürtige Saarbrückerin in Leipzig, wo sie ihr Diplom-Studium im Kommunikationsdesign an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) fortsetzt.
Dr. Frauke Bagusche, Jahrgang 1978, ist Meeresbiologin. Nach ihrer Promotion an der University of Southampton in England leitete sie meeresbiologische Stationen auf den Malediven und segelte 9500 Kilometer von der Karibik durch den Atlantik ins Mittelmeer, um auf die Vermüllung der Ozeane aufmerksam zu machen. Sie ist eine gefragte Rednerin und hält deutschlandweit Vorträge zu meeresbiologischen Themen. Der von ihr mitbegründete gemeinnützige Verein »The Blue Mind« ist mittlerweile in drei Bundesländern im Bildungsbereich mit Fokus auf Kinder und Jugendliche aktiv und verankert Meeresschutz auch im Inland. 2019 erschien bei Ludwig ihr Spiegelbestseller “Das blaue Wunder. Warum das Meer leuchtet, Fische singen und unsere Beziehung zum Meer so besonders ist ─ Erstaunliche Einblicke in eine geheimnisvolle Welt“. Frauke Bagusche lebt in Saarbrücken.
Dr. Frauke Bagusche, Jahrgang 1978, ist Meeresbiologin. Nach ihrer Promotion an der University of Southampton in England leitete sie meeresbiologische Stationen auf den Malediven und segelte 9500 Kilometer von der Karibik durch den Atlantik ins Mittelmeer, um auf die Vermüllung der Ozeane aufmerksam zu machen. Sie ist eine gefragte Rednerin und hält deutschlandweit Vorträge zu meeresbiologischen Themen. Der von ihr mitbegründete gemeinnützige Verein »The Blue Mind« ist mittlerweile in drei Bundesländern im Bildungsbereich mit Fokus auf Kinder und Jugendliche aktiv und verankert Meeresschutz auch im Inland. 2019 erschien bei Ludwig ihr Spiegelbestseller “Das blaue Wunder. Warum das Meer leuchtet, Fische singen und unsere Beziehung zum Meer so besonders ist ─ Erstaunliche Einblicke in eine geheimnisvolle Welt“. Frauke Bagusche lebt in Saarbrücken.
10 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt das Buch in besonderer Weise vor. Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen. Formal ist es chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden jeweils am Anfang eines Monats die Ereignisse des entsprechenden Monats vor 100 Jahren vorstellen.
Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.
Es lesen:
Matthias Pöhlmann: Januar-April 1923
Steven Lundström: Mai-August 1923
Florian Kienast: September-Dezember 1923
Uwe Kullnick: Einleitungen der Monate Januar-Dezember 1923
DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK
1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.
1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.
Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.
Wir haben dafür wunderbare Sprecher gefunden, denen es ein Anliegen war, die Ereignisse dieses, für Deutschland und die Welt so wichtigen, Jahres, nach dem Buch von Christian Bommarius in Auszügen zu vertonen.
Es lesen:
Matthias Pöhlmann: Januar-April 1923
Steven Lundström: Mai-August 1923
Florian Kienast: September-Dezember 1923
Uwe Kullnick: Einleitungen der Monate Januar-Dezember 1923
DAS TURBULENTESTE UND SPANNENDSTE JAHR DER WEIMARER REPUBLIK
1923 ist das Jahr der Hyperinflation, in der Angestellte die Geldscheine eines Wochenlohns mit der Schubkarre transportierten. 1923 ist das Jahr der Besetzung des Ruhrgebiets und einer heftigen Streikwelle. 1923 ist das Jahr von blutig niedergeschlagenen kommunistischen und nationalsozialistischen Aufstandsversuchen. Und es ist das Jahr radikaler Gegensätze zwischen bitterer Armut einerseits und einer orchideenhaft blühenden Unterhaltungskultur.
1923 ist in seiner Ambivalenz das Ende der Nachkriegszeit und der Auftakt zu den Goldenen Zwanzigerjahren der Weimarer Republik.
Christian Bommarius setzt das Panorama eines Jahres der Extreme durch eine Vielzahl meisterhaft erzählter Geschichten und Porträts zusammen.
29 Minuten
Literatur Radio Hörbahn stellt dieses Buch in besonderer Weise vor. Können die Menschen in einer Diktatur tatsächlich glücklich an einem Badestrand liegen? Frisch verliebt durch die Straßen schlendern, in ein Café oder ins Kino gehen? Können sie ausgelassen tanzen, lachen und zufrieden sein? Fußball spielen und in den Urlaub fahren, eine Familie gründen und ihre Zukunft planen? Solche Vorstellungen scheinen auf den ersten Blick nicht zu unserem Bild vom »Dritten Reich« zu passen.
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
Sprecher:
Uwe Kullnick
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe “DAS! historisch” Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39«
Formal ist das Buch chronologisch nach den Monaten des Jahres 1923 gegliedert. Unsere 12 Sendungen werden durch das ganze Jahr führen. Jeweils am 15. des Monats erscheinen die entsprechenden Kapitel. Unsere Serie schließt am 15. Dezember 2023 mit dem Dezember 1939.
Sprecher:
Uwe Kullnick
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe “DAS! historisch” Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39«
1 Stunde 14 Minuten
Die Vergänglichkeit der Musen
Das stattliche Anwesen der Familie Obenvelder in einer süddeutschen Stadt, in einem weitläufigen, parkartigen Garten gelegen, ist dem langsamen Verfall preisgegeben. Diese Villa, die einmal das Haus der Künste genannt wurde, war früher ein Ort vielfältiger Veranstaltungen: Theater, Literatur, Konzerte, Kunstausstellungen. Initiator war Prosper O., der sich mit dieser Tätigkeit seinen Lebenstraum erfüllte.
Alexander Bertsch wurde 1940 in Heilbronn geboren. Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und Musik in Tübingen und Stuttgart. Er lebt heute in Abstatt bei Heilbronn. 1987 erschien der Lyrikband Fluchtpunkte, es folgten die Romane Wie Asche im Wind (1993), Die endliche Reise (1999), Die Liebe, die Kunst und der Tod (2004), der Erzählband Philemons Aufzeichnungen (2006), sowie der Lyrikband Dämmerungswelten (2010). 2014 erschien der Roman Eine Sinfonie der Welt, 2015 die Fluchtgeschichte Kein Fährmann wartet am Totenfluss und 2017 der Kriminalroman Mörderische Ausgrenzungen. Außerdem schrieb Bertsch Texte für literarisches Kabarett und Theaterstücke: Träume flussabwärts (Musical, 1993), Käthchen in verschiedenen Varianten für das Theaterschiff Heilbronn (1995/96). Die listigen Weiber von Weinsberg (Schauspiel mit Musik, Weibertreufestspiele 2000), Letzte Tage in Marseille – Arthur Rimbaud, Schauspiel (Theaterschiff Heilbronn 2013). Teilnahme mit Textbeiträgen an dem Kulturprojekt ‚Segni die Pace‘ (Zeichen des Friedens) der Universität Rom (2001).
Biographie
Das stattliche Anwesen der Familie Obenvelder in einer süddeutschen Stadt, in einem weitläufigen, parkartigen Garten gelegen, ist dem langsamen Verfall preisgegeben. Diese Villa, die einmal das Haus der Künste genannt wurde, war früher ein Ort vielfältiger Veranstaltungen: Theater, Literatur, Konzerte, Kunstausstellungen. Initiator war Prosper O., der sich mit dieser Tätigkeit seinen Lebenstraum erfüllte.
Alexander Bertsch wurde 1940 in Heilbronn geboren. Studium der Literaturwissenschaft, Philosophie und Musik in Tübingen und Stuttgart. Er lebt heute in Abstatt bei Heilbronn. 1987 erschien der Lyrikband Fluchtpunkte, es folgten die Romane Wie Asche im Wind (1993), Die endliche Reise (1999), Die Liebe, die Kunst und der Tod (2004), der Erzählband Philemons Aufzeichnungen (2006), sowie der Lyrikband Dämmerungswelten (2010). 2014 erschien der Roman Eine Sinfonie der Welt, 2015 die Fluchtgeschichte Kein Fährmann wartet am Totenfluss und 2017 der Kriminalroman Mörderische Ausgrenzungen. Außerdem schrieb Bertsch Texte für literarisches Kabarett und Theaterstücke: Träume flussabwärts (Musical, 1993), Käthchen in verschiedenen Varianten für das Theaterschiff Heilbronn (1995/96). Die listigen Weiber von Weinsberg (Schauspiel mit Musik, Weibertreufestspiele 2000), Letzte Tage in Marseille – Arthur Rimbaud, Schauspiel (Theaterschiff Heilbronn 2013). Teilnahme mit Textbeiträgen an dem Kulturprojekt ‚Segni die Pace‘ (Zeichen des Friedens) der Universität Rom (2001).
Biographie
7 Minuten
eine Rezension von Liliane Studer
Annika Reich deckt in „Männer sterben bei uns nicht“ die kleinen und großen Machtkämpfe in einer von Frauen dominierten Familie auf
In ihrem neuen Roman Männer sterben bei uns nicht öffnet Annika Reich die gut verschlossenen Türen ins prächtige Anwesen einer von insbesondere einer Frau dominierten Familie, das eine klare Ordnung aufweist. Männer sind abwesend – wie der Titel sagt, sterben sie anderswo. Auch Frauen sind abwesend, etwa die Schwester der Ich-Erzählerin Luise. Leni war eines Tages weg, und erst nach und nach stellt sich heraus, dass Leni nicht den Anweisungen der alles bestimmenden Großmutter väterlicherseits folgen wollte und für dieses Verhalten bestraft worden war.
Annika Reich deckt in „Männer sterben bei uns nicht“ die kleinen und großen Machtkämpfe in einer von Frauen dominierten Familie auf
In ihrem neuen Roman Männer sterben bei uns nicht öffnet Annika Reich die gut verschlossenen Türen ins prächtige Anwesen einer von insbesondere einer Frau dominierten Familie, das eine klare Ordnung aufweist. Männer sind abwesend – wie der Titel sagt, sterben sie anderswo. Auch Frauen sind abwesend, etwa die Schwester der Ich-Erzählerin Luise. Leni war eines Tages weg, und erst nach und nach stellt sich heraus, dass Leni nicht den Anweisungen der alles bestimmenden Großmutter väterlicherseits folgen wollte und für dieses Verhalten bestraft worden war.
1 Stunde 9 Minuten
»Piepmatz macht Wald aus euch!« ist Bilderbuch des Monats Oktober 2022 Eine besondere Ehre wurde dem Buch »Piepmatz macht Wald aus euch!« zuteil. Die Jury der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur empfiehlt das Buch »Piepmatz macht Wald aus euch« von Autor Michael Stavarič und Illustratorin Stella Dreis als Bilderbuch des Monats Oktober. »Aus mit Plapperblabla!« Wer wollte nicht schon mal die Welt retten? Die Menschen roden Wälder, bauen immer neue Häuser und Straßen, für die Tiere bleibt kein Platz mehr. Einem Eichelhäher platzt end gültig der Kragen, die Menschen müssen gestoppt werden! Normalerweise würden Eichelhäher ja singen, fliegen, frei sein, lecker voll gesund essen und Bäume umarmen, aber dafür hat er nun keine Zeit mehr. Unser Piepmatz ist wütend, weil die Menschen zu dumm sind, um zu sehen, was sie anrichten. Also pflanzt er Bäume, wo es ihm gerade passt, mit dem Ziel, die ganze Welt zu bewalden. In einer furiosen Rede – verfasst in »Eichelhäherisch« – richtet er sich an die Menschheit. Höchste Zeit, ihm zuzuhören! Und: Keine Bange, zum Glück will er niemandem ernsthaft schaden! Nicht einmal diesen »Menschwesigen«. …
Michael Stavarič, geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Er wäre früher gerne Meeresbiologe geworden, jetzt schreibt er Kinderbücher, Romane und Gedichte, interessiert sich aber noch immer für Fauna und Flora. Wenn er nicht gerade Bücher schreibt, verbringt er seine Zeit mit Naturdokumentationen. Zuletzt erschien »Faszination Krake« (Leykam 2021).
Stella Dreis, geboren 1972 in Plovdiv, Bulgarien, lebt heute als freie Künstlerin und Illustratorin in Heidelberg. Bäume und Vögel faszinieren sie besonders und sie würde so einiges geben, um einen alten Baum interviewen zu können.Termine Hörbahn on Stage in Schwabing
Michael Stavarič, geboren 1972 in Brno, lebt als freier Schriftsteller, Übersetzer und Dozent in Wien. Er wäre früher gerne Meeresbiologe geworden, jetzt schreibt er Kinderbücher, Romane und Gedichte, interessiert sich aber noch immer für Fauna und Flora. Wenn er nicht gerade Bücher schreibt, verbringt er seine Zeit mit Naturdokumentationen. Zuletzt erschien »Faszination Krake« (Leykam 2021).
Stella Dreis, geboren 1972 in Plovdiv, Bulgarien, lebt heute als freie Künstlerin und Illustratorin in Heidelberg. Bäume und Vögel faszinieren sie besonders und sie würde so einiges geben, um einen alten Baum interviewen zu können.Termine Hörbahn on Stage in Schwabing
5 Minuten
Sandra Hoffmann
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Katzo”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
DRAUSSEN – jeden Montag ein Stück Leben
im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn
DRAUSSEN – “Katzo”, gesprochen von der Autorin
In dieser wöchentlichen Kolumne schildert Sandra Hoffmann, was sie draußen, unterwegs auf dem Land und der Natur erlebt. Ob sie nun Rehe und Fasane beobachtet oder das Licht beobachtet, Kräuter sammelt, Suppen aus allem kocht, was das Hochbeet hergibt.
Vor allem aber geht es um das Draußensein selbst. In einer Gegenwart, die uns die Folgen des langen menschlichen Raubbaus an der Natur immer drastischer vor Augen führt, sind darin wesentliche gesellschaftspolitische Fragen angelegt. Sandra Hoffmann geht dem in Form einer Schule der Wahrnehmung nach: Da DRAUSSEN gibt es etwas zu sehen, zu spüren, zu holen und zu schützen und nun auch zu hören!
Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 – 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.
Buchveröffentlichungen:
schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 tagen, C.H. Beck, 2002
Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004
Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008
Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012
Paula, Hanser Berlin, 2017
Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019
Jetzt bist du da: Roman
31 Minuten
Die Arbeit von übermorgen – 15 Kurzgeschichten aus der Zukunft Wie werden wir in Zukunft arbeiten?
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
Herausgegeben von Lars Schmeink und Ralf H. Schneider
Wie werden wir am Ende des 21. Jahrhunderts arbeiten? Haben uns die globalen Konzerne in der Hand oder schaffen wir neue Formen gemeinschaftlicher Tätigkeiten? Grundeinkommen, Fronarbeit, die Jagd auf Credits, Mikrojobs, Job-Tauschbörsen, Künstliche Intelligenz oder Klone? Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts FutureWork nehmen uns Autor*innen daher in 15 Science-Fiction-Kurzgeschichten in Zukunftsszenarien mit, in denen wir erfahren dürfen, wie sich Arbeitswelten am Ende des 21. Jh. anfühlen.
10 Minuten
eine Rezension von Kira Desiree Ehlis
Kurt Fleisch entwickelt in seinem Briefroman „Aibohphobia“ eine außergewöhnliche Arzt-Patienten-Beziehung voller Paradoxa, die zum Entwirren einladen
Dr. H. ist ein renommierter Psychiater und selbsternannter Vorsitzender des „Instituts zur Förderung des universellen Neuropathologismus“, der sich vorwiegend der Heilung seines Patienten und Intimus, Herrn S., verschrieben hat. Dieser leidet unter verschiedensten geistigen Erkrankungen, wie Angststörungen, Wahnvorstellungen und Zwängen, was ihn für H. als optimales Objekt seiner therapeutischen Bemühungen qualifiziert. Die Therapie findet in Form einer postalischen Korrespondenz statt, der Leserschaft liegen ausschließlich die Briefe H.s vor. Ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung besteht in der Einnahme einer umfassenden Menge an Pharmazeutika, denn: „Die richtige Dosis ist stets die Überdosis!“.
Kurt Fleisch entwickelt in seinem Briefroman „Aibohphobia“ eine außergewöhnliche Arzt-Patienten-Beziehung voller Paradoxa, die zum Entwirren einladen
Dr. H. ist ein renommierter Psychiater und selbsternannter Vorsitzender des „Instituts zur Förderung des universellen Neuropathologismus“, der sich vorwiegend der Heilung seines Patienten und Intimus, Herrn S., verschrieben hat. Dieser leidet unter verschiedensten geistigen Erkrankungen, wie Angststörungen, Wahnvorstellungen und Zwängen, was ihn für H. als optimales Objekt seiner therapeutischen Bemühungen qualifiziert. Die Therapie findet in Form einer postalischen Korrespondenz statt, der Leserschaft liegen ausschließlich die Briefe H.s vor. Ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung besteht in der Einnahme einer umfassenden Menge an Pharmazeutika, denn: „Die richtige Dosis ist stets die Überdosis!“.
20 Minuten
eine Rezension von Lydia Mischkulnig
Die neue Ausgabe Literatur und Kritik 2023 zum Thema NEUANFÄNGE ist da: mit bekannten Rubriken, wie den KULTURBRIEFEN und BUCHREZENSIONEN, aber auch neuen Rubriken, wie KORRESPONDENZEN, WISSENSCHAFT ERZÄHLT, FUNDSTÜCK und KRITIK DER KRITIK.
Lydia Mischkulnig, lebt in Wien, Tutorin, Kolumnistin, Essayistin, Würdigungspreis für Literatur des Landes Kärnten, 2020
Die neue Ausgabe Literatur und Kritik 2023 zum Thema NEUANFÄNGE ist da: mit bekannten Rubriken, wie den KULTURBRIEFEN und BUCHREZENSIONEN, aber auch neuen Rubriken, wie KORRESPONDENZEN, WISSENSCHAFT ERZÄHLT, FUNDSTÜCK und KRITIK DER KRITIK.
Lydia Mischkulnig, lebt in Wien, Tutorin, Kolumnistin, Essayistin, Würdigungspreis für Literatur des Landes Kärnten, 2020
1 Stunde 9 Minuten
Zu Fuß durch die Toskana und bis nach Assisi in Umbrien, auf den Spuren und zu den Lebens- und Wirkorten großer Maler. Von Giotto über Masaccio und Piero della Francesca, bis hin zu Leonardo da Vinci, Pontormo und Michelangelo Buonarroti.
Mit einer Frage: Wie nahmen die Maler der Toskana ihre Umwelt wahr? Warum bildeten sie die Welt so ab, wie sie es taten?
Die Konstruktion von Welt, auch im Spiegel der Auseinandersetzung mit unserer heutigen Gesellschaft und ihren Werten. Eine Aufzeichnung dreier Jahre. Ein Ergehungsbericht.
Barbara de Mars studierte in München Germanistik, Theaterwissenschaften, Internationales Recht und Medienmarketing, arbeitete bei Zeitungen, Zeitschriften und fürs Fernsehen. Seit über zwanzig Jahren lebt sie in Italien, die längste Zeit davon im “goldenen Dreieck” der Toskana zwischen Florenz, Arezzo und Siena. Erschienen sind zuletzt unter anderem “Valdarno – geheimnisvolle Toskana” (BoD) und “Lesereise Florenz” (Picus Verlag).
Mit einer Frage: Wie nahmen die Maler der Toskana ihre Umwelt wahr? Warum bildeten sie die Welt so ab, wie sie es taten?
Die Konstruktion von Welt, auch im Spiegel der Auseinandersetzung mit unserer heutigen Gesellschaft und ihren Werten. Eine Aufzeichnung dreier Jahre. Ein Ergehungsbericht.
Barbara de Mars studierte in München Germanistik, Theaterwissenschaften, Internationales Recht und Medienmarketing, arbeitete bei Zeitungen, Zeitschriften und fürs Fernsehen. Seit über zwanzig Jahren lebt sie in Italien, die längste Zeit davon im “goldenen Dreieck” der Toskana zwischen Florenz, Arezzo und Siena. Erschienen sind zuletzt unter anderem “Valdarno – geheimnisvolle Toskana” (BoD) und “Lesereise Florenz” (Picus Verlag).