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Episoden

1 Stunde 7 Minuten
20 Jahre Treppenhausorchester – und dieses Mal wird Thomas Posth vom Podcaster zum Gast. Moritz und Yannick gehen mit ihm zurück ins Jahr 2006 und fragen: Thomas, was ist da eigentlich passiert? Wir sprechen darüber, warum Thomas eher durch Zufall Dirigent wurde und wie seine musikalische Sozialisierung in Bands seinen Blick auf klassische Musik geprägt hat. Über seine Vorstellung davon, was ein Konzert sein kann und was ihm in der klassischen Musik wichtig war – und bis heute ist. Als das Treppenhausorchester entstand, gab es also durchaus eine künstlerische Haltung und jede Menge Ideen. Was es nicht gab: Geld, Kontakte oder überhaupt ein Orchester. Thomas erzählt von den ersten zwei Jahren in der Cumberlandschen Galerie, die dem Ensemble seinen Namen gab, von den ersten Projekten in Hannover und davon, wie aus einem ziemlich improvisierten Anfang über viele Jahre ein professionelles Orchester mit einer ganz eigenen künstlerischen Sprache wurde. Eine sehr persönliche Jubiläumsfolge über Thomas, seine musikalischen Wurzeln und die Frage, wie aus einer Haltung irgendwann ein Orchester wird.
54 Minuten
20 Jahre Orchester im Treppenhaus. Wir sitzen am Kamin – genau an dem Ort, an dem das Orchester 2006 gegründet wurde – und schwelgen in Erinnerungen: an erste Projekte, wilde Ideen, Vorbilder, Krisen und die Frage, warum Thomas das Ensemble so heute wahrscheinlich nie wieder gründen würde. Außerdem: Moritz wäre fast aus einem Konzert gerannt, Yannick hat tatsächlich wieder Musik gehört und unsere erste Oper wurde geprobt. Wie sind wir eigentlich damals auf unsere Projektideen gekommen? Wann stand das Orchester mal wirklich auf der Kippe? Und warum entstehen manche der besten Ideen nachts am Kamin? Eine Folge über Anfänge, Durchhaltevermögen und die etwas absurde Tatsache, dass dieses Orchester jetzt einfach seit 20 Jahren existiert.
50 Minuten
Was passiert, wenn Menschen gemeinsam Musik machen, die sich eigentlich gar nicht kennen? Und warum glauben immer noch so viele, sie seien „unmusikalisch“? Diese Folge wurde live auf unserem treppenhausfestival aufgezeichnet. Zwischen Festivaltrubel, großen Ideen und ein bisschen Größenwahn sprechen wir über absurde Träume, über die Klassik Prominenz die wir beim Kronberg Festival getroffen haben – und darüber, was Musik eigentlich mit Gemeinschaft zu tun hat. Zu Gast ist Alicia de Bánffy-Hall, Professorin für Community Music in Würzburg und Düsseldorf. Mit ihr tauchen wir ein in ein Verständnis von Musik, das nicht bei Perfektion beginnt, sondern bei Begegnung. Wann wird Musik mehr als Konzert? Ist künstlerische Qualität und Teilhabe ein Widerspruch? Wie verändert sich der Blick auf das eigene Musikmachen, wenn nicht Exzellenz, sondern Beziehung im Mittelpunkt steht? Und was läuft in unserer Gesellschaft gut – und was fehlt? Alicia erzählt von Projekten, die wirklich etwas bewegt haben, von chaotischen Momenten voller Schönheit und von der Kraft gemeinsamer Klänge. Wir sprechen über Skepsis in klassischen Strukturen, internationale Impulse und darüber, was sie selbst gerade hört. Eine Live-Folge über Musik als soziale Praxis – und über die Frage, wie wir miteinander klingen wollen.
1 Stunde
Über 100 Konzerte in einem Jahr – was bleibt, was bewegt und was kommt als Nächstes? In dieser Folge werfen wir gemeinsam einen ausführlichen Jahresrückblick auf unsere Konzert-Highlights und sprechen mit unserem Agenten Justus Wille, Gründer und Geschäftsführer von Fast Forward Classical. Wie entsteht eigentlich ein Konzert – von der ersten Idee über die Probenphase bis zum Moment, in dem sich der Vorhang hebt? Justus gibt einen ehrlichen Einblick in die Arbeit einer Agentur, erzählt, wie man Orchester und Künstler:innen strategisch nach vorne bringt und wie es sich anfühlt, bei einem wichtigen Konzert im Saal zu sitzen und zu hoffen, dass alles reibungslos läuft. Wir sprechen darüber, warum die Arbeit als Agent oft komplex und herausfordernd ist, warum Justus keine Angst vor komplizierten Projekten hat und wie es gelingt, konservative Konzerthäuser von neuen, innovativen Konzepten zu überzeugen. Außerdem blicken wir zurück auf unsere Disco-Tour und diskutieren, wie sehr sich die Klassikbranche aktuell im Wandel befindet. Ein zentrales Thema dieser Folge: Wie kann klassische Musik neue Relevanz gewinnen? Was treibt Justus an, progressive Projekte voranzubringen, Diversität zu fördern und Klassik aus der Nische zu holen – ohne ihre künstlerische Tiefe zu verlieren? Außerdem klären wir die Frage warum das Treppenhausorchester in Zukunft keinen Schokobrunnen mehr bei seinen Konzerten hat.
1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge sprechen wir über das Treppenhausfestival in Hannover – ein besondere Zeit, die Musik, Begegnung und neue Konzertformen miteinander verbindet. Zu Gast ist Pianist Alexander Vorontsov, der als Teil des Treppenhaus-Ensembles über seine Erfahrungen zwischen Proben, Projekten und spontanen Konzertmomenten erzählt. Wir reden über Alexanders legendäre Ansage bei der „Lieblingsmusik in der Lampe“, über unsere Cloud und Community, Spheres, Hamburg und unseren eigenen Live-Podcast. Außerdem geht es ums Klavier: Wie schafft man es, komplexe Musik so zu spielen, dass sie leicht klingt? Warum spielen Pianistinnen und Pianisten so viel auswendig? Und warum Alexander heute ganz zufrieden ist, dass er nicht Handballprofi geworden ist. Im Vorgeplänkel geht es diesmal um einen Auftritt ohne Zettel beim Notfallkonzert in Bielefeld – und was passiert, wenn man einfach mal losspielt.
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Über diesen Podcast

Diese fünf freischaffenden Musiker treten den Beweis an, dass klassische Musik nicht nur für spießige, reiche Leute interessant und - naja - eben stocksteif und prüde ist. Vier Musiker*innen des Orchester im Treppenhaus, bereits Kult weit über die Klassik hinaus, diskutieren - ob in der bewährten Viererrunde oder mit ihren Gästen über die Grenzen der klassischen Musik und die Live-Situation Konzert, öffnen Türen zu neuen Hörerlebnissen und intimen Momenten. Denn es geht auch um das Leben als freie Künstler*innen, die eigene Beziehung zur Musik und das Feuchtbiotop der Klassikszene.
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„Stocksteif und Prüde“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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