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NZZ Akzent Archiv
1647 Episoden
16 Minuten
Eine Bankangestellte aus Zürich vermittelte jahrelang junge Frauen an Jeffrey Epstein. Der bezahlte ihr dafür das Studium. Die NZZ konnte die Kommunikation zwischen Alina Selnowa und Epstein rekonstruieren. Die Mail- und Chatverläufe stammen aus den neusten Akten der Epstein-Files, die das US-Justizministerium Ende Januar veröffentlichte. Alina Selnowa ist ein Pseudonym. Spätestens ab 2011 standen Selnowa und Epstein in engem Kontakt. Sie tauschen sich über Alltägliches aus, Epstein unterstützt die junge Studentin auch finanziell. Und es gibt Hinweise auf eine sexuelle Beziehung zwischen den beiden. Im Podcast erzählt der Gesellschaftsredaktor Florian Schoop, wie die Kommunikation ablief: «Die Akten zeigen ein klares Abhängigkeitsverhältnis.» Aber, die einsehbaren Infos deuteten ebenfalls stark auf das Verhalten einer Täterin hin. Heutiger Gast: Florian Schoop, Redaktor Gesellschaft Host: Alice Grosjean
14 Minuten
Wer folgt auf den 86-jährigen Ali Khamenei? Während der iranische Revolutionsführer seine Macht seit fast 40 Jahren zementiert, rückt sein Sohn Mojtaba immer stärker in den Fokus der Spekulationen. Obwohl er offiziell kein Amt bekleidet und kaum öffentlich in Erscheinung tritt, gilt er als einer der einflussreichsten Strippenzieher im Machtzentrum von Teheran. Doch eine dynastische Nachfolge widerspricht den Grundwerten der Islamischen Revolution von 1979 und könnte den Unmut der Bevölkerung in einer ohnehin instabilen Phase weiter anheizen. In dieser Episode beleuchten wir, wie Mojtaba Khameneis Chancen stehen – und warum seine Unbekanntheit paradoxerweise ein Vorteil sein könnte. Gast: Anne Allmeling, Auslandredaktorin Host: Antonia Moser [Hier ](https://www.nzz.ch/international/mojtaba-khamenei-wird-er-irans-naechster-revolutionsfuehrer-ld.1924732)kannst du Annes Analyse nachlesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
18 Minuten
In der englischen Kleinstadt Boston leben viele Menschen, die im Ausland geboren wurden. Mehr als in den meisten anderen englischen Orten. Für manche gilt die Stadt als Symbol misslungener Integration. Andere erleben sie als lebendig und wirtschaftlich funktionierend. Doch was stimmt? Grossbritannien-Korrespondent David Signer war mehrere Tage vor Ort. Er sprach mit polnischen und britischen Ladenbesitzerinnen, Arbeitsvermittlern und einem Lokalpolitiker der Partei Reform UK. Die Gespräche zeigen: Viele Vorwürfe gegen Migranten halten einer genaueren Prüfung nicht stand. Die meisten Einwanderer kommen aus Osteuropa, arbeiten in Landwirtschaft und Fabriken – Jobs, für die sich kaum Einheimische finden. Gast: David Signer, NZZ-Korrespondent für Grossbritannien und Irland Host: Sarah Ziegler Davids Reportage mit noch mehr Stimmen aus Boston kannst du bei der [NZZ ](https://www.nzz.ch/international/immigranten-in-boston-spannungen-in-einer-englischen-kleinstadt-ld.1918995)lesen. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
18 Minuten
Er ist laut, schrill und einer der grössten Influencer der Welt: IShowSpeed, 21 Jahre alt, 135 Millionen Follower auf verschiedenen Plattformen. Auf seiner Afrikareise durch 20 Länder wurde er von Menschenmengen empfangen – und von Politikern hofiert. Millionen schauten live zu, wie er traditionelle Ringer in Senegal traf, bei den Maasai die Viehzucht kennenlernte oder Berggorillas in Ruanda besuchte. Doch was bedeutet diese Reise? Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ordnet ein, warum IShowSpeed bei jungen Menschen auf dem Kontinent einen Nerv trifft – und weshalb seine Streams auch in den USA das Afrikabild positiv verändern. Gleichzeitig bleibt Kritik: Dient der Kontinent dem Streamer und Influencer am Ende doch nur als Kulisse für Klicks? Gast: Samuel Misteli, Afrika-Korrespondent der NZZ Host: Sarah Ziegler Samuels [Bericht ](https://www.nzz.ch/panorama/ishowspeeds-afrika-tour-influencer-begeistert-millionen-ld.1922640)von der Afrika-Tour Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem [«NZZ Briefing»](http://go.nzz.ch/briefing). Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
17 Minuten
In Los Angeles hat ein Prozess gegen die grossen Social-Media-Firmen Meta, Google und Snapchat begonnen. Die Klägerin wirft den Firmen vor, ihre Jugend durch gezielte Suchtmechanismen ruiniert zu haben. Depressionen, Essstörungen und Suizidgedanken – die Vorwürfe wiegen schwer und betreffen eine ganze Generation. Korrespondentin Marie-Astrid Langer erklärt, warum dieser Prozess eine neue Ära einläutet. Es geht nicht mehr nur um die Moderation von Inhalten, sondern um das Design der Plattformen selbst. Interne Dokumente legen nahe, dass sich Mitarbeiter bei Facebook und Instagram ihrer Rolle durchaus bewusst waren. Doch wie stehen die Chancen, dass die Kläger tatsächlich gegen die Tech-Giganten gewinnen? Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Den Hintergrund zu diesen Prozessen findest du [hier](https://www.nzz.ch/technologie/der-tabak-moment-von-social-media-junge-erwachsene-beschuldigen-instagram-tiktok-und-co-sie-suechtig-gemacht-zu-haben-ld.1923401). Für ein Probeabo der NZZ gehts [hierlang](https://abo.nzz.ch/25077808-2).
25 Minuten
Seit fast zwei Jahrzehnten berichtet Markus Ackeret als Auslandskorrespondent aus Russland – mit Stationen in Moskau, Peking und Berlin. In dieser Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht er über Überwachung, bürokratische Hürden und persönliche Begegnungen im zunehmend repressiven System Putins – besonders seit dem Angriff auf die Ukraine 2022. Ackeret erzählt von biometrisch registrierten SIM-Karten, verkürzten Visa, gezielter Einschüchterung in der Provinz und einem Vorfall in Jekaterinburg. Er schildert auch eindrückliche Szenen aus Burjatien, wo er Beerdigungen gefallener Soldaten beobachtete – und reflektiert über Hoffnung, Loyalität und den Glauben vieler Menschen an Wladimir Putin. Gast: Markus Ackeret, Korrespondent für Russland Host: Simon Schaffer Das digitale Archiv der NZZ – zurücklesen bis 1780. Das geht auch mit einem [Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2). Hier ein eindrücklicher Text von Markus zur [Schliessung des Gulag-Museums in Moskau](https://www.nzz.ch/international/russland-schliessung-des-gulag-museums-ist-ein-politisches-signal-ld.1858422). Hier der Text zur [Beerdigung in Burjatien](https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-in-burjatien-gelten-die-gefallenen-als-helden-ld.1687018).
17 Minuten
Thomas Melchior nimmt einiges auf sich, wenn er sich vor ein Fussballstadion stellt – im Trikot des jeweiligen Erzrivalen. Dazu hält er ein Schild in die Höhe: Wette verloren. Dabei geht es nicht um harmlose Wetten unter Freunden, sondern um Sportwetten. Thomas Melchior war selbst war jahrelang süchtig danach und verlor fast alles. Er hatte 800'000 Euro Schulden, belog Freunde und Familie und landete schliesslich im Gefängnis. Heute prangert er deshalb das System der Sportwetten an. Gast: Niels Bossert Host: Alice Grosjean Das [ganze Portrait von Thomas Melchior](https://www.nzz.ch/sport/thomas-melchior-war-spielsuechtig-haeufte-800-000-euro-schulden-an-landete-im-gefaengnis-heute-sagt-er-wettanbieter-haben-den-sport-in-geiselhaft-genommen-ld.1918832) kannst du in der NZZ nachlesen. Das Probeabo dazu findest du [hier](https://abo.nzz.ch/25077808-2).
18 Minuten
Gesichter auf der Strasse scannen und den genauen Aufenthaltsort einer Person bestimmen? Mithilfe neuer Technologien ist das kein Problem. Die Migrationsbehörde ICE nutzt sie bei der Suche nach illegal Eingewanderten um Menschen in Sekundenschnelle zu identifizieren. Kosten spielen dabei kaum ein Rolle, denn die Behörde hat, neben ihrem jährlichen Budget, ein Sonderbudget über 75 Milliarden Dollar für vier Jahre erhalten. Welche Technologien bereits eingesetzt werden, was sie können – und warum Kritiker eine Gefahr darin sehen, erklärt die USA-Korrespondentin Marie-Astrid Langer. Gast: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin Host: Simon Schaffer Astrids ganze Recherche kannst du [in der NZZ](https://www.nzz.ch/technologie/der-glaeserne-buerger-mit-diesen-werkzeugen-sucht-ice-nach-papierlosen-zuwanderern-ld.1922701)nachlesen. Das Probeabo dazu findest du [hier](https://abo.nzz.ch/25077808-2).
17 Minuten
Die konservative Ministerpräsidentin Sanae Takaichi – die erste Frau in diesem Amt überhaupt in Japan – hat innerhalb weniger Monate eine bemerkenswerte Reihe von Erfolgen vorzuweisen. «Aber sie hat dabei auch hoch gepokert», so der Japan-Korrespondent Martin Kölling. Takaichi löste das Unterhaus auf, kündigte Neuwahlen an und gewann daraufhin mit der bisher schwächelnden Liberaldemokratischen Partei (LDP) eine klare Mehrheit. «Sie kann jetzt wirklich eine konservative Revolution durchführen, wenn sie alles richtig macht», so Kölling. In dieser Episode von «NZZ Akzent» erklärt er, wieso Takaichi gerade alles zu gelingen scheint. Gast: Martin Kölling, Japan-Korrespondent Host: Simon Schaffer Martins Text zum historischen Sieg der japanischen Ministerpräsidentin gibts zu [lesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/international/wahlen-in-japan-takaichi-siegt-deutlich-nzz-ld.1924023). Interessiert an den Stellenangeboten für [4 verschiedene NZZ-Volontariate](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/)? Mehr über Japan lesen? Mit einem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)für drei Monate besonders günstig.
18 Minuten
Die Olympischen Winterspiele laufen - und sportliche Höchstleistungen locken zurecht viele Zuschauer vor die Fernseher, Livestreams und an die Sportstätten. Doch die Olympischen Winterspiele stehen auch immer wieder in der Kritik: zu teuer, zu komplex, zu wenig nachhaltig. NZZ-Sportredaktor Christof Krapf begleitet die Spiele vor Ort. Genauer gesagt: Er ist in Bormio, einem der zahlreichen Austragungsorte in Italien. Er erklärt, warum diese Spiele so stark dezentralisiert sind – und welche Folgen das für Athletinnen, Zuschauer und den olympischen Geist hat. Es geht um Milliardenkosten, ungenutzte Sportstätten früherer Spiele, die politische Instrumentalisierung der Spiele durch autoritäre Staaten - aber auch um den Blick nach vorne. Denn es gibt durchaus spannende Ideen für die Zukunft des olympischen Wintersports. Gast: Christof Krapf, NZZ-Sportredaktor Host: Marlen Oehler Interessiert an den Stellenangeboten für [4 verschiedene NZZ-Volontariate](https://unternehmen.nzz.ch/karriere/stellenangebote/)? Seine Einschätzung zur Zukunft der Winterspiele hat Christof in der [NZZ ](https://www.nzz.ch/meinung/olympia-2026-der-anlass-in-mailand-cortina-soll-der-wendepunkt-sein-um-die-winterspiele-zu-retten-muss-das-iok-tiefgreifende-reformen-anstossen-ld.1921984)kommentiert. Unsere gesamte olympische Berichterstattung gibt's mit dem [Probeabo ](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)für drei Monate besonders günstig. Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
12 Minuten
Der Hype um Künstliche Intelligenz scheint drei Jahre nach dem Durchbruch von ChatGPT ungebrochen. Doch was treibt diese enorme Welle eigentlich an, bei der Startups teilweise Milliarden einsammeln, noch bevor sie ein fertiges Produkt vorweisen können? In dieser Folge analysiert Wirtschaftsredaktorin Malin Hunziker die drei entscheidenden Kräfte hinter dem Boom. Wir werfen einen Blick auf die Erfinder, die immer schon die nächste Innovation bereithalten. Die Investoren hingegen hoffen auf den grossen Gewinn. Und Startups finden ohne KI-Bezug gar kein Kapital mehr. Damit verstärken sie den Boom - und gehen grosse Risiken ein. Gast: Malin Hunziker, Wirtschaftsredaktorin Host: Nadine Landert Und was passiert, wenn die KI-Blase platzen würde... das kannst du in [NZZ Geopolitik](https://www.nzz.ch/podcast/kolonialismus-antisemitismus-und-populismus-der-blick-in-die-geschichte-zeigt-wie-verheerend-das-platzen-der-ki-blase-waere-ld.1913261) nachhören. Malins Analyse findest du [hier](https://www.nzz.ch/wirtschaft/sie-sind-die-treiber-des-ki-hypes-hoffende-investoren-startups-und-erfinder-ld.1920718). Und ein [Probeabo](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/)gibt's auch noch.
25 Minuten
In dieser ersten Samstagsausgabe von «NZZ Akzent» spricht der Italien-Korrespondent Luzi Bernet über prägende Begegnungen und Geschichten jenseits der Schlagzeilen. Er erzählt von einem Besuch im neapolitanischen Problemviertel Caivano, wo der Staat kaum präsent ist und die Camorra den Alltag bestimmt. Daneben geht es um ein anderes Italien: um traditionsreiche Handwerksbetriebe, die weltweit gefragt sind. Etwa die Krawattenmanufaktur Marinella in Neapel, deren Produkte von Staatsmännern und Präsidenten getragen werden, oder die Glockengiesserei Marinelli in Agnone, päpstlicher Hoflieferant mit globaler Kundschaft. Die NZZ ist die Zeitung im deutschen Sprachraum mit dem grössten Netzwerk von Korrespondentinnen und Korrespondenten. In «NZZ Akzent – der Samstag» hört der Host Simon Schaffer von nun an einmal wöchentlich noch etwas genauer hin, wenn sie von den kleinen und grösseren Geschichten aus ihren jeweiligen Ländern erzählen. Denn manchmal gibt es keinen Platz für solche Geschichten – und manchmal keine Zeit. Gast: Luzi Bernet, Italienkorrespondent Host: Simon Schaffer Mitarbeit: Benjamin Gysler Die Texte von Luzi könnt ihr [bei der NZZ lesen](https://www.nzz.ch/impressum/luzi-bernet-ld.1667572). Hier ist die erwähnte [Glockengiesserei auf Youtube](https://www.youtube.com/@campanemarinelliagnone/videos). Und ein Probeabo für die NZZ gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
16 Minuten
Das US-Justizministerium hat sie letztes Wochenende veröffentlicht: drei riesige Datensätze, die im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein stehen. Trotz allem sind rechtliche Konsequenzen unwahrscheinlich - warum, das erklärt Auslandredaktorin Isabelle Jacob in dieser Folge von NZZ Akzent. Es soll die letzte Tranche der Epstein-Files sein. In den neuen Dokumenten kommen Namen vor, die bisher noch unbekannt waren. So sind auch europäische Aristokraten oder ehemalige Regierungsmitglieder in den Akten zu finden: die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit etwa oder der frühere slowakische Aussenminister Miroslav Lajcak. Schon früher war bekannt, dass Ex-Präsident Bill Clinton in den Dokumenten auftaucht. Auch Bill Gates, der ehemalige Prinz Andrew sowie Google-Gründer Sergey Brin tauchen mit Namen und auf Fotos auf. Das sei zwar unappetitlich und verwerflich, «aber eben, strafrechtlich nicht relevant», so Jacobi. Gast: Isabelle Jacobi, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Nachlesen kannst du Isabelles Kommentar in der NZZ: https://www.nzz.ch/meinung/bei-der-ausschlachtung-der-epstein-files-sitzt-trump-am-laengeren-hebel-ld.1923082 Eine Übersicht zu allen Artikel, die die NZZ rund um die Epstein-Files publiziert, findest du her: https://www.nzz.ch/themen/jeffrey-epstein Und ein Probeabo gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).
17 Minuten
Was wie ein lauter Protestmarsch klingt, ist in Wahrheit eine Beerdigung. In der syrischen Stadt Kamishli nehmen Hunderte Menschen Abschied von Ahmed Omar, einem irakischen Kurden, der im Kampf für die kurdische Sache gefallen ist, für die Verteidigung des kurdischen Autonomiegebiets in Syrien. Doch noch am gleichen Tag wird klar: Der Traum von diesem Gebiet im Nordosten Syriens ist ausgeträumt. Nach Jahren der Selbstverwaltung endet mit der neuen syrischen Regierung das Projekt Rojava, das für viele Kurden Hoffnung auf politische Selbstbestimmung bedeutete. Korrespondent Daniel Böhm war vor Ort unterwegs und erzählt, wie die Kurden große Teile Nordostsyriens über ein Jahrzehnt lang selbst kontrollierten - mit eigener Verwaltung, eigenen Sicherheitskräften und einer multiethnischen Militärstruktur. Und wie es dort nun weitergehen soll. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ Host: Sarah Ziegler Daniels Bericht aus Syrien findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/syriens-kurden-verlieren-ihre-autonomie-die-letzten-tage-von-rojava-ld.1923003). Und falls du mehr über Daniel und seine anderen Artikel wissen willst, findest du sie [hier](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren.
17 Minuten
Anfang Januar gingen Millionen Iraner und Iranerinnen im ganzen Land auf die Strasse und protestierten gegen das Regime. Sie waren unzufrieden mit der desolaten Situation der Wirtschaft und der Politik der islamischen Republik. Doch Soldaten des Regimes schossen in die Menge, laut Schätzungen wurden 30 000 Menschen in nur zwei Tagen getötet. Nun steht das Land ist unter Schock. «Jeder kennt eine Person, die getötet wurde», so berichtet es unser Reporter Teseo La Marca. Er konnte mit Augenzeugen sprechen und erklärt, warum mittlerweile viele Menschen darauf hoffen, dass die USA ihr Land militärisch angreifen. Gast: Teseo La Marca, Reporter Host: Alice Grosjean Nachlesen kannst du Teseos eindrückliche Recherche in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/nach-dem-blutbad-vor-dem-krieg-manche-iraner-hoffen-in-ihrer-verzweiflung-auf-einen-angriff-der-usa-ld.1922451). Und ein Probeabo für die NZZ gibt's [hier](https://abo.nzz.ch/nzz-ch-probeabo-digital/).