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Episoden
09.01.2026
16 Minuten
In Iran gehen wieder Menschen auf die Strasse und protestieren
gegen das Regime. Auslöser dafür ist die miserable Wirtschaftslage.
Die Währung ist ins Bodenlose abgesackt, die Preise sind gestiegen.
Andererseits ist Iran aussenpolitisch unter Druck. Die regionalen
Verbündeten sind geschwächt, Israel und die USA haben das Land
militärisch gedemütigt. Die Verhaftung des venezolanischen
Präsidenten Maduro sei dabei ein zusätzlicher Schock gewesen, sagt
Nahostkorrespondent Daniel Böhm. Doch reicht das, um das Regime in
die Knie zu zwingen? Denn bis jetzt konnte sich das Regime in
Krisen immer an der Macht halten. Gast: Daniel Böhm,
Nahostkorrespondent der NZZ Host: Antonia Moser Die Analyse dazu
kannst du in der [NZZ
](https://www.nzz.ch/international/iran-proteste-weiten-sich-aus-tausende-auf-den-strassen-20-tote-ld.1918863?ga=1&kid=nl165&mktcid=nled&mktcval=165&utm_medium=EMAIL&utm_source=MoEngage)nachlesen.
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](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)findest du das Probe-Abo zum
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08.01.2026
15 Minuten
Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht
trauert die Schweiz um 40 Tote und bangt um mehr als 100 Verletzte.
Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen – und wer trägt die
Verantwortung? Das hat die Gemeinde Crans-Montana mit weiteren
Offiziellen am Dienstag in einer Pressekonferenz zu erklären
versucht. NZZ-Westschweiz-Korrespondent Matthias Sander war vor Ort
und ordnet ein, wie Behörden und Gemeinde mit dem Unglück umgehen.
Dabei geht es um mögliche Versäumnisse beim Brandschutz,
ausgebliebene Kontrollen, widersprüchliche Aussagen an
Pressekonferenzen und die Kritik an laschen Vorschriften. Matthias
erklärt, warum das Vertrauen in die lokalen Behörden erschüttert
ist, welche politischen und juristischen Konsequenzen drohen – und
weshalb der Fall Crans-Montana über das Wallis hinaus Bedeutung
hat. Gast: Matthias Sander, Westschweiz-Korrespondent der NZZ Host:
Simon Schaffer Matthias hat in der NZZ mehrere Artikel und
Kommentare zum Brand in Crans-Montana geschrieben. All seine
Artikel findest du
[hier](https://www.nzz.ch/impressum/matthias-sander-ld.1287966).
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07.01.2026
17 Minuten
Leere Spielplätze, geschlossene Kinderwagen mit Hunden statt Babys:
Südkorea steckt in einer beispiellosen demografischen Krise. Mit
der niedrigsten Geburtenrate der Welt ist das Land zum Extremfall
eines globalen Trends geworden. Experten warnen vor massiven
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen – von verwaisten
Dörfern über kollabierende Sozialsysteme bis hin zu einer
zunehmenden Einsamkeit älterer Menschen. NZZ-Reporterin Katharina
Bracher hat in Südkorea Paare und Experten getroffen. Sie erklären,
warum finanzielle Anreize bislang kaum wirken, welche Rolle
Arbeitskultur, Bildungssystem und Geschlechterrollen spielen – und
warum sich viele junge Paare ganz bewusst gegen Kinder entscheiden.
Gast: Katharina Bracher, NZZ-Reporterin Host: Sarah Ziegler
Katharinas Reportage aus Südkorea mit spannenden Grafiken findest
du bei der
[NZZ](https://www.nzz.ch/wochenende/gesellschaft/suedkorea-kaempft-gegen-das-aussterben-seines-volkes-der-rest-der-welt-hat-dasselbe-problem-ld.1902782).
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06.01.2026
17 Minuten
Wie sieht der IS heute aus und welche Gefahr geht von ihm aus? Ob
in Australien, Nigeria oder in Europa: Terroranschläge auf der
ganzen Welt werden immer noch mit dem Islamischen Staat in
Verbindung gebracht. Die Grupierung hat sich gewandelt: Zwar ist
der IS heute militärisch weitgehend besiegt, doch die radikale
Ideologie hat überlebt. So bekannten sich zum Beispiel die
Attentäter zum IS, die in Sydney im Dezember einen Anschlag auf ein
jüdisches Fest verübt und 15 Menschen getötet hatten. Islamistische
Gruppierungen in Afrika identifizieren sich ebenfalls mit der
radikalen IS-Ideologie. Auch in Europa sympathisieren immer noch
viele so genannte Einzeltäter damit. Der Nahostexperte Richard
C. Schneider erklärt, wie die Strukturen des IS heute aussehen.
Heutiger Gast: Richard C. Schneider, Nahost-Experte Host: Alice
Grosjean Die Analyse von Richard könnt ihr [hier in der NZZ
nachlesen](https://www.nzz.ch/international/der-is-bleibt-gefaehrlich-neue-strukturen-alte-ideologie-ld.1917160).
Zur Aktion für ein NZZ-Probeabo geht's [hier
entlang](https://abo.nzz.ch/25076874_033226-2/?utm_source=google&utm_medium=paid&utm_campaign=2509_aufregend&utm_content=display&gad_source=1&gad_campaignid=16986380079&gbraid=0AAAAAD5Qrmmacgv6UdWxNRxGWi2RegHEu).
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05.01.2026
18 Minuten
Nicolás Maduro ist nicht mehr der Präsident Venezuelas. In einer
nächtlichen US-Militäroperation wurde er am Wochenende festgenommen
und nach New York gebracht. Dort soll ihm der Prozess gemacht
werden. Unter anderem wird ihm Beteiligung am Drogen-Terrorismus
vorgeworfen. US-Präsident Donald Trump feiert den Einsatz als
Erfolg und kündigt an, die USA würden Venezuela vorerst
kontrollieren. Lateinamerika-Korrespondent Alexander Busch konnte
mit Menschen in Venezuela darüber sprechen, wie es ihnen gerade
geht und was sie sich erhoffen. Mit Host Marlen Oehler diskutiert
er ausserdem die Rolle der Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez,
die Schwäche der Opposition, Trumps wirtschaftliche Interessen an
Venezuelas Öl und die Auswirkungen des Machtwechsels auf die
gesamte Region. Gast: Alexander Busch, Lateinamerika-Korrespondent
Host: Marlen Oehler Alexanders Analyse findest du auch in der
[NZZ](https://www.nzz.ch/international/mit-maduros-abgang-entsteht-ein-machtvakuum-wer-es-fuellen-wird-ist-unklar-ld.1918697).
Und überhaupt: Das Team der NZZ hält dich über die Entwicklungen
rund um Venezuela auf dem Laufenden - mit Live-Ticker, Analysen und
Hintergrund. Teste es aus mit dem
[Probeabo](https://abo.nzz.ch/25077808-2/).
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Über diesen Podcast
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