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17 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um häusliche Gewalt und Missbrauch.

Als Aynur mit Alvin verheiratet wird, blühen in Istanbul die Tulpen. Aynur ist 19 Jahre alt, trägt gerne Schlaghosen und taillierte Blusen und hat für Frauen mit Kopftuch nur Spott übrig. Alvin, ungebildet und aus frommer Familie, arbeitet in Deutschland unter Tage. Almanya ist eine Verheißung, die Aynur nie gelockt hat, doch ihr Bruder will sie aus dem Haus haben und sie muss sich fügen.

Die Geschwister Meryem und Ada sind längst erwachsen als ihr Vater Alvin stirbt. Für sie ist es ein glücklicher Tag. Zu tief sind die Wunden, die ihnen beide Eltern zugefügt haben. Meryem und Ada versuchen, die vielen zerrissenen Leben ihrer Mutter zu verstehen. Und ihr am Ende zu vergeben.

Diesmal sprechen wir mit der Autorin und Journalistin Çiğdem Akyol über ihren Roman »Geliebte Mutter – Canım Annem«.

Welche Rolle Heimat spielt, wie der Blick auf die sog. Gastarbeiter*innen heute ist und was eigentlich die Punkrockband NOFX mit der ganzen Sache zu tun hat, erfahrt ihr in dieser Folge.

»Geliebte Mutter – Canım Annem« ist im Buchhandel sowie auf steidl.de erhältlich.

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": https://www.hilfetelefon.de & Tel. 116 016

WEISSER RING: Opfer-Telefon 116 006 & Onlineberatung

Regionale Anlaufstellen der Frauenhäuser oder https://www.frauenhaus-suche.de

Interview und Schnitt: Korbinian Veit

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20 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um häusliche Gewalt und Missbrauch.

Eine unerwartete Erbschaft, zwei Säcke randvoll mit Steinen, katapultiert Iggy zurück in ihre Kindheit. Es sind die Steine eines abgeschlagenen Gemäldes, das ihr Vater auf der Wand einer Suchtstation hinterlassen hat. Als Iggy das riesige Bild zusammenfügt, stellt sie fest, dass einige Steine fehlen. Gemeinsam mit ihrer Ex, der Künstlerin Luka, macht sie sich auf die Suche nach den fehlenden Puzzleteilen und der Wahrheit. Die Reise führt sie nach Berlin, wo Iggy der größten Lüge ihres verstorbenen Vaters auf die Spur kommt – und die ihr Leben verändert.

Diesmal sprechen wir mit der belgischen Autorin Femke Vindevogel über ihren neuen Roman »Backstein«, übersetzt von Ingrid Ostermann.

Welche Rolle die ehemalige DDR noch heute in Belgien spielt und was eigentlich Pink Floyd und Iggy Pop mit der Geschichte zu tun haben, erfahrt ihr in dieser Folge.

»Backstein« ist im lokalen Buchhandel sowie auf steidl.de erhältlich.

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": https://www.hilfetelefon.de & Tel. 116 016

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Interview und Schnitt: Korbinian Veit

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30 Minuten
Joseph Süßkind Oppenheimer war Wirtschafts- und Finanzberater des Herzogs von Württemberg, bevor er am 4. Februar 1738 nach einem elfmonatigen Prozess hingerichtet wurde.

Im 20. Jahrhundert findet sich die Figur des Joseph Süßkind Oppenheimers etwa in Lion Feuchtwangers »Jud Süß« oder in dem gleichnamigen NS-Propagandafilm Veit Harlands wieder.

Wir sprechen mit der Autorin und Gerichtsreporterin Raquel Erdtmann über ihr neues Buch, in dem sie durch akribische Quellen-Recherche erstmals die wahre Geschichte über Joseph Süßkind Oppenheimer und seinen Prozess erzählt, soweit sie sich rekonstruieren lässt.

Warum Joseph Süßkind Oppenheimer am Ende verurteilt wurde und was ein Stuttgarter Balkon mit seiner Hinrichtung zu tun hat erfahrt ihr in dieser Folge.

»Joseph Süßkind Oppenheimer. Ein Justizmord« ist ab März 2024 auf steidl.de und im lokalen Buchhandel erhältlich. Weitere Infos gibt's schon jetzt auf unserer Webseite.

Interview und Schnitt: Korbinian Veit

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37 Minuten
Wenn man die Stille zu Hause nicht mehr aushält, geht man in Gorbach auf ein Bier ins »Kippchen«. Hier prallen die verschiedensten Menschen aufeinander, am Rand der großen Stadt.

In unserer neusten Folge sprechen wir mit dem Autor Hank Zerbolesch über seinen neuen Roman und darüber, ob die Menschen den Ort machen, oder der Ort die Menschen.

Und wir wollen wissen, wie er es schafft, inmitten der vorherrschenden Perspektivlosigkeit und alltäglichen Gewalt in »Gorbach« so eindringlich von Loyalität und Hoffnung zu erzählen

»Gorbach« ist ab März 2024 auf steidl.de und im lokalen Buchhandel erhältlich. Alle Infos gibt's schon jetzt auf unserer Webseite.

Interview und Schnitt: Korbinian Veit

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38 Minuten
Es ist ein bislang wenig beleuchtetes Kapitel des Nationalsozialismus: Frauen als Täterinnen.

In unserer neusten Folge spricht die Schriftstellerin Ilva Fabiani über die sogenannten »braunen Schwestern« und die Recherche für ihren Debütroman »Meine langen Nächte«. Für die Verbrechen der Nazis spielten die NS-Schwestern eine nicht unwesentliche Rolle. Sie führten etwa Zwangssterilisationen an vermeintlich »erbkranken« Frauen und Männern durch.

Wie Ilva Fabiani auf dieses noch wenig erforschte Thema gestoßen ist, und was ihre Hauptfigur Anna Alrutz zur »braunen Schwester« werden lässt, erfahrt ihr in dieser Folge.

»Meine langen Nächte« ist unter steidl.de oder im lokalen Buchhandel erhältlich.

Interview und Schnitt: Korbinian Veit

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Über diesen Podcast

Im hauseigenen Podcast des Steidl Verlags lassen wir Sie regelmäßig hinter die Kulissen blicken: Welche Autor*innen, Übersetzer*innen, Fotografen*innen und Mitarbeiter*innen besuchen uns gerade in Göttingen und arbeiten hier an ihren neuen Büchern?
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